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Zuletzt aktualisiert am: 04.06.2017

Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.


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  • Kontakt: So können Sie Kontakt zu uns aufnehmen und zu den AFI-Treffen kommen. Hier finden Sie auch das Impressum.

In eigener Sache:
Mit der Absenderadresse "info@augsburger-friedensinitiative.de" versehene E-Mails mit Viren im Dateanhang stammen nicht von uns. Sie werden mit einer gefälschten Absenderadresse von Rechnern verschickt, die tatsächlich infiziert sind. Weitere Informationen unter: www.antivir.de/infos/index.html


Aktuelles:

Nachlese: 1. Mai, Stolpersteine und Europatag

Rückblick auf drei Veranstaltungen mit AFI-Beteiligung im Mai

Unter dem Motto "Wir sind viele. Wir sind eins" waren am ersten Mai die Gewerkschaften auf der Straße. Auch die AFI war mit von der Partie, um das Thema Frieden bei den Gewerkschaften wieder mehr ins Bewustsein zu bringen. Auf dem Rathausplatz gab es einen gemeinsamen Infostand mit der VVN-BdA Augsburg.

Demo 1. Mai 2017

Am 4. Mai konnten nach dem Ende der jahrelangen Blockade durch die Stadt nun endlich die ersten Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer der NS-Herrschaft in Augsburg auf öffentlichen Grund velegt werden. Die von dem Künstler Gunter Demnig gestalteten Gedenksteine mit Messingplakette sind als Erinnerung an Opfer der NS-Herrschaft immer vor deren letzten freiwilligen Wohnort ins Pflaster eingelassen.Allerdings konnte der Künstler statt der geplanten 20 nur 12 Steine verlegen, da die anderen acht an Menschen erinnern, die zwar verfolgt wurden, im KZ waren oder fliehen mussten, aber überlebt haben. Zu ihnen zählt etwa auch die Augsburger Ehrenbürgerin Anni Pröll, die das KZ überlebt hat, deren Mann und Schwager aber von den Nazis ermordet wurden. An Fritz und Alois Pröll erinnern auch zwei Stolpersteine. Weitere Steine sind Emma und Eugen Oberdorfer, Selma und Ludwig Friedmann sowie Jenny Schell (ge. Friedmann), Karl Nolan, Christian und Ernst Lossa sowie Josef und Anna Weichenberger gewidmet. Anstelle der durch die Stadt nicht genehmigten Steine hat Gunter Demnig "Platzhalter" aus Beton verlegt. Die Stolpersteine werden von Paten, also privaten Spendern, finanziert. Auch die AFI wird die Patenschaft für einen Stein übernehmen.

Am 4. Mai wurden auch zwei Erinnerungsbänder für Josef Prantl und die Familie Reinhard angebracht. Diese andere Form des Erinnerns wurde von der ErinnerungsWerkstatt Augsburg entwickelt. 

Hier einige Bilder von der Verlegung der Stolpersteine am 4. Mai:

Verlegung der Stolpersteine für Familie Oberdorfer Der Künstler Gunter Demnig  Die Stolpersteine für Emma und Eugen Oberdorfer Sichtlich ergriffen: ZuschauerInnen am Martin-Luther-Platz Dort verlegt Gunter Demnig die Steine für Familie Friedmann. Miriam Friedmann, Enkelin der Ermordeten, hat sich sehr für die Stolpersteine eingesetzt. Erinnerung an Selma und Ludwig Friedmann sowie Jenny Schell (geb. Friedmann) Der Stein für Karl Nolan wird verlegt. Die Urenkelin Karl Nolans legt Blumen nieder Erinnerung an Karl Nolan Die Stolpersteine für Christian und Ernst Lossa liegen in der Wertachstraße. Amalie Speidel ist die Tochter von Christian und die Schwester von Ernst Lossa Hier sollten eigentlich mehr Stolpersteine liegen Die VVN erinnert an Anna und Josef Weichenberger Die Steine für das Ehepaar Weichenberger in der Mittelstraße  Anna und Josef Weichenberger Josef Pröll ist der Sohn von Anna Pröll, die das KZ überlebte Ihr Mann Fritz und ihr Schwager Alois Pröl wurden ermordet lightbox photo galleriesby VisualLightBox.com v6.1

Ein kurzes Video von der Verlegung der Stolpersteine ist auf Youtube unter https://youtu.be/2PCCsi-eACc zu finden. Ein weiteres Video von der Veranstaltung mit dem Künstler und Urheber der Stolpersteine, Gunter Demnig, am 3. Mai im Zeughaus ist verfügbar unter https://youtu.be/14kYgpTIyGo.

Am 8. Mai war die AFI schließlich mit einem Infostand auf dem Europatag auf dem Rathausplatz vertreten. Ein wichtiges Motiv für die Gründung der EU waren auch die Lehren aus dem zweiten Weltkrieg: die europäische Einigung sollte künftige Kriege zwischen den europäischen Staaten verhindern. Allerdings wandelt sich die EU in den letzten Jahren immer mehr zur Militärmacht. So enthält das Lissabon-Abkommen eine Aufrüstungsverpfichtung, die EU führt eigenständig Militäreinsätze im Ausland durch und die europäischen Staaten geben immense Summen für ihr Militär aus. Über diese Fakten informierte die AFI an ihrem Stand.


Kritische Aktionäre Renk auf der Hauptversammlung der Rüstungsfirma

Der Augsburger Hersteller musste sich kritischen Fragen stellen.

Augsburg nennt sich zwar Friedensstadt, ist gleichzeitig aber auch ein wichtiges Zentrum der Rüstungsindustrie mit Firmen wie Premier Aerospace mit der Produktion wichtiger Bauteile für Eurofighter und Airbus A400M oder dem Geriebebauer Renk. Renk ist laut eigener Aussage in "den Bereichen Kettenfahrzeuggetriebe, Gleitlager und Navy-Getriebe ist das Unternehmen unangefochtener Weltmarktführer". Unter Kettenfahrzeugen sind dabei ausschließlich Kampfpanzer zu verstehen. Hier liefert Renk auch Getriebe nach Israel und in die Türkei. Zudem stellt das Unternehmen auch Getriebe für Kriegsschiffe her.

Der Mehrheitaktionär bei Renk ist MAN und damit der Volkswagen-Konzern. 2015 haben wir die "Kritischen Aktionäre Renk" ins Leben gerufen. Mitglieder der Augsburger Friedensbewegung haben jeweils ein oder zwei Renk-Aktien erworben und damit das Recht, eigene Anträge auf der Renk-Jahhrenhauptversammlung zu stellen, Redebeiträge zu halten  und auch dem Vorstand Fragen zu stellen. Von diesen Rechten haben wir auch am 26.04.2017 wieder Gebrauch gemacht. Das PDF dokumentiert den Antrag der kritischen Aktionäre sowie die Redebeiträge.

Die AFI ist Teil der Kampagne "Aktion Aufschrei" für ein Verbot von Rüstungsexporten. Nach den USA, Russland, China und Frankreich ist Deutschland weltweit der fünftgrößte Großwaffenexporteur. Beim Handel mit Kleinwaffen steht die Bundesrepublik hinter den USA und Italien an dritter Stelle.

Aktion Aufschrei


Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Kundgebung auf dem Martin-Luther-Platz in Augsburg , Samstag, 13. Mai 2017 um 12 Uhr

Am 8. Mai vor 72 Jahren wurde der deutsche Faschismus, der durch das Lostreten des Zweiten Weltkrieges zur Weltmacht aufsteigen wollte, zerschlagen. 55 Millionen Menschen mussten in diesem Krieg sterben, bis es gelang, die Nazidiktatur zu beenden und Europa von der deutschen Schreckensherrschaft zu befreien.   Die AFI feiert zusammen mit vielen anderen Organisationen den Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am Samstag, 13. Mai 2017 um 12 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Martin-Luther-Platz in Augsburg. Das ursprünglich geplante Straßenfest mit Bands und Poetry-Slam fällt wegen schlechten Wetterprognose leider aus.


Nachbericht vom Augsburger Ostermarsch 2017

Mehr als 400 TeilnehmerInnen auf dem Moritzplatz und 370 bei der Demo

Augsburger Ostermarsch 2017

Der Augsburger Ostermarsch lief dieses Jahr etwa anders ab. Die Kundgebung fand auf dem Moritzplatz statt, wo die Regensburger Rockband RUAM mit toller Musik und intelligenten Texten für Stimmung sorgte. Bis zu 430 Menschen konnten wir bei der Kundgebung zählen - eine deutliche Steigerung geenüber dem letzten Jahr. Die Reden - sie können als PDF heruntergeladen werden - kamen von Klaus Stampfer (AFI), der sich mit der dramatischen Lage in Syrien, den enorm steigenden Rüstungsausgaben, der wachsenden atomaren Gefahr und der NATO auseinandersetzte, und von Martha Metzger (VVN-BdA Augsburg). In ihrer Rede führte sie aus, wie die aktuelle Politik bei vielen Menschen zu Frustration und Resignation führt. Nicht wenige suchen ihr Heil in rechten bis faschistischen Gruppen und Parteien, die menschenverachtend, friedensgefährdend und kriegstreiberisch sind. Hier müssen wir eingreifen und unsere Stimme gegen die Wahnsinnspolitik und den militärischen Irrsinn auch der derzeitigen Bundesregierung erheben.

Bei der anschließenden Demo durch die Innenstadt sorgte Sambamania mit Samba Batucada , Maracatu und Bloco Afro dafür, dass die PassantInnen in Augsburg die Demo nicht übersehen und vor allem nicht überhören konnten. Auch beim Demozug hatten wir mit 370 TeilnehmerInnen deutlich mehr Menschen auf der Straße, als im vergangenen Jahr.

Ein Video von der Kundgebung und einem Ausschnitt aus dem Auftritt der den RUAM gibt es hier auf Youtube (ein Klick auf das Bild ruft die Youtube-Webseite auf).
Ostermarsch-Video auf Youtube

Bilder von Kundgebung und der Demo durch die Augsburger Innenstadt:

OMA_17_Auftakt1 OMA_17_RUAM2 OMA_17_RUAM1 OMA_17_Auftakt6 OMA_17_Auftakt4 OMA_17_Auftakt3 OMA_17_Auftakt5 OMA_17_Auftakt2 OMA_17_Demo1 OMA_17_Demo3 lightbox photo galleriesby VisualLightBox.com v6.1

                                   

Beim Netzwerk Friedenskooperative gibt es eine Auflistung der mehr als 90 Veranstaltungen und Aktionen, die Ostern 2017 stattfanden. Auch Aufrufe und Reden aus anderen Städten sowie Presseerklärungen der Friedensbewegung und Presseberichte über die Osteraktionen gibt es hier zum Nachlesen.

Ostermärsche 2017 Netzwerk Friedenskooperative


Kommt zum Ostermarsch!Mit Entsetzen mussten wir erfahren, dass letzte Woche in Syrien Giftgas mit über 80 Toten eingesetzt wurde und die USA daraufhin einem Luftangriff auf den syrischen Flugplatz al-Schairat durchführte.  Die USA haben für den Giftgas-Einsatz das syrische Militär verantwortlich gemacht. Dieses ist eine Behauptung,  Beweise dafür wurden nicht vorgelegt. Syrien hat seine Giftgas-Vorräte der UNO übergeben, was die UNO auch bestätigt hat. Wie u.a. Recherchen türkischer Parlamentarier und Staatsanwälte sowie des berühmten Investigativ-Journalisten Seymour Hersh ergaben, verfügt zumindest die Al Nusra Front auch über Sarin und steckte wahrscheinlich auch hinter dem Anschlag in Ghuta. Und die Al Nusra Front ist die dominierende Miliz in der Provinz Idlib, in der der neue Anschlag stattfand.

Niemand scheint sich die einfache Frage zu stellen, warum die syrische Führung so idiotisch sein sollte, ihren Gegnern, die seit Jahren auf ein direkte Intervention drängen, solche Steilvorlagen zu liefern, zu einem Zeitpunkt, wo die syrischen Truppen auf dem Vormarsch sind und erneut vor einem wichtigen internationalen Treffen?

Wir fragen uns, wem nützt der Giftgas-Einsatz?  Militärisch hätte der Giftgaseinsatz für die syrische Armee keinen Sinn gemacht, denn die syrische Armee war in Chan Scheichun auf dem Vormarsch. Nützlich ist der Giftgasangriff für die gewaffneten Rebellengruppen, denn der Militärschlag der USA schwächt die syrische Luftwaffe. 

Der Giftgasangriff nützt vor allem dem US-Präsidenten Trump. Innenpolitisch kann er sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger als starker Mann präsentieren und stimmt die Republikaner auf sich ein und bekommt sogar den Beifall der Demokraten.

Die USA haben die Weltöffentlichkeit schon mehrfach belogen, um einen Krieg zu begründen. Colin Powell  hat ein mit weißem Pulver gefüllten Reagenzglas gezeigt, um zu belegen, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hat.  Alles war eine Lüge, um den Angriffskrieg gegen den Irak zu rechtfertigen. Hunderttausende Tote und ein wirtschaftlich und politisch zerstörtes Land war die Folge.

Wir fordern aufzuklären, wer den Giftangriff zu verantworten hat und diese Verantwortlichen vor dem Internationen Strafgerichtshof anzuklagen.

Wir fordern, alle Kriegsverbrecher vor Gericht zu stellen, auch die Regierenden in den Großmächten, die Zivilisten bombardiert haben, wie kürzlich mit Unterstützung der deutschen Tornados geschehen.

Die USA behalten sich weitere Angriffe gegen Syrien vor, sie eskalieren die Spannung mit Nord-Korea und China. Wir sind gefordert, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen. Kommt daher zahlreich zum

Ostermarsch mit Kundgebung, Infoständen und Demonstration  

am Ostersamstag, 15. April 2017 um 11:30 Uhr auf den Moritzplatz in Augsburg


Augsburger Ostermarsch 2017 

Augsburger Ostermarsch 2017

Kundgebung mit anschließender Demo am 15.04.2017, 11.30 Uhr, Moritzplatz

Der Augsburger Ostermarsch  findet auch 2017 wie gewohnt am Ostersamstag statt - dieses Jahr ist das der 15. April. Geändert haben wir dieses Jahr allerdings den Ort und den Ablauf:

Die Kundgebung mit zwei Redebeiträgen beginnt um 11.30 Uhr auf dem Moritzplatz.  Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen.

Für Musik und gute Stimmung sorgt diesmal die Regensburger Rockband RUAM. Der Name steht laut der Band selbst für R adau, U nsinn, A narchie,
M ist-M arx-M undart. Das Rockkaberett tritt oft bei Demos und Kundgebungen auf, etwa bei den Aktionen gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz in München. Die Regensburger spielten auch 2013 beim Abschlussfest der von der AFI veranstalteten Augsburger Friedenswochen.

Die Regensburger Rockband RUAM

Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten. Zum Abschluss geht es dann wieder auf den Moritzplatz.

Der nachfolgende Aufruf zum Ostermarsch steht hier als Ansichts-PDF und als PDF im A4-Format zum selbst ausdrucken bereit.

Der Krieg ist in Deutschland angekommen. Einmal in Gestalt der vielen Menschen, die vor Bürgerkrieg oder bewaffneten Konflikten in unser Land geflohen sind. Zum anderen in Form von Terroranschlägen mit islamistischem Hintergrund.
Diese sind verbrecherisch und unmenschlich, aber auch motiviert durch die Militäreinsätze und den Drohnenkrieg des Westens – einschließlich Deutschlands.

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ist ein Produkt des Chaos und des Elends, das die Kriege im Irak und in Libyen hinterlassen haben. Dort ging es dem Westen und seinen Verbündeten unter den Golfmonarchien auch nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern darum, politisch unliebsame Herrscher zu beseitigen und die Länder und ihre Ressourcen unter die eigene Kontrolle zu bringen.
Die Heuchelei unserer Regierung zeigt sich auch darin, dass Saudi-Arabien, trotz des Krieges im Jemen, nicht etwa Sanktionen zu fürchten hat, sondern weiterhin Waffen aus Deutschland erhält. Auch die zunehmend autokratische Türkei wird weiter mit Waffen versorgt, obwohl sie Krieg gegen die eigene kurdische Bevölkerung führt.

Den Krieg in Syrien beenden

Der Konflikt in Syrien ist längst zu einem Stellvertreterkrieg geworden. Auf der einen Seite stehen der Iran und Russland als Unterstützer der syrischen Regierung, auf der anderen der Westen, Saudi-Arabien, einige Golfstaaten und die Türkei, die Assad aus verschiedenen Motiven stürzen wollen. Sie unterstützen die aus verschiedensten Gruppen bestehenden Aufständischen. Um das Schicksal der Zivilbevölkerung kümmert sich keine der Seiten. Daher müssen Flüchtlinge aus Syrien unbedingt auch in Deutschland Asyl erhalten – ohne Quoten und bürokratische Hürden.
Zudem sollte die Bundesregierung sämtliche Waffenlieferungen in die Region sofort beenden, alle Bundeswehreinsätze stoppen und sich für einen Waffenstillstand und eine diplomatische Lösung ohne Vorbedingungen einsetzen.

Eine neue Politik ist nötig

Die Bundesregierung will die Bundeswehr weiter aufrüsten und immer größere Summen in Waffenkäufe pumpen – 130 Milliarden zusätzlich bis 2030. Gleichzeitig wachsen die Spannungen mit Russland. Sowohl die USA als auch Russland stellen neue atomare Massenmordwaffen in Dienst. Millionen Menschen sind auf der Flucht, vertrieben durch Krieg oder die elenden Lebensbedingungen in ihren Heimatländern.
Um das zu ändern, benötigen wir eine neue Politik, die inner- und zwischenstaatliche sowie wirtschaftliche Konflikte mit gewaltfreien und diplomatischen Mitteln löst. Das wäre das beste Mittel zur Bekämpfung des Terrorismus.

Dazu gehören

►ein Stopp sämtlicher Auslandseinsätze der Bundeswehr
►keine Unterstützung der US-amerikanischen Drohnenmorde von deutschem Boden aus
►Ab- statt Aufrüstung
►Das Verbot aller Rüstungsexporte
►Zivile Konfliktlösung statt Krieg
►Die Vernichtung aller Atom- und aller anderen Massenvernichtungswaffen
►Der Aufbau von Systemen friedlicher Koexistenz im Nahen und Mittleren Osten.
►Die Wiederbelebung der OSZE mit Russland und der Ukraine

Wir sind dabei solidarisch mit allen Menschen weltweit, deren Ziel es ist, die Gewaltspirale zu durchbrechen und wollen mit ihnen gemeinsam eine friedliche, solidarische und gerechte Welt aufbauen.

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Kreisverband Augsburg-Stadt von Bündnis 90/die Grünen, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE. Augsburg, DKP Augsburg, GEW-Augsburg, MLPD und REBELL Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, SDAJ, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und Weltladen Augsburg

Friedensgebet, 10.30 Uhr, Hollbau, Annahof 4

Vor dem Ostermarsch findet um 10.30 Uhr ein Friedensgebet von Christen und Muslimen  statt. Der Ort hat sich geändert: Nun nicht mehr - wie im Flugblatt angegeben - die Goldschmiedekapelle in St. Anna, sondern der Hollbau, Annahof 4.

pax christiWeitere Informationen dazu bei
pax christi Augsburg

 Einen bundesweiten Überblick aller Osteraktionen gibt das Netzwerk Friedenskooperative auf der eigenen Seite Ostermarsch-Info.de.


Aufrüstung stoppen!

Aufrüstung stoppen! Rüstungsausgaben senken!

Petition an die Bundesregierung auf Campact

Wir fordern von der Bundesregierung

- Keine Erhöhung der Militärausgaben für die Bundeswehr , sondern deren Abrüstung
- Umwidmung der Ausgaben aus dem Militärhaushalt für den Ausbau und die Sanierung der öffentlichen Infrastruktur
- keine Militarisierung der Europäischen Union

Warum ist das wichtig?

Der Beschluss der NATO-Staaten, der 2014 unter Mitwirkung der derzeitigen Bundesregierung bekräftigt wurde, ihre Rüstungsausgaben auf mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, erfährt durch die neue US-Regierung neuen Schub. Eine Umsetzung dieser Maßgabe würde den deutschen Militärhaushalt auf etwa 80 Mrd. Euro verdoppeln. Zugleich verfällt in Deutschland die öffentliche Infrastruktur wie Schulen, Bahnstrecken und Straßen, Sportstätten und Bildungseinrichtungen, weil die sogenannte Schuldenbremse wirkt - außer bei Militärausgaben.
Auch andere europäische Staaten zeigen sich offen für die massive Steigerung ihrer Militärausgaben. Dies wird auch dadurch deutlich, dass die EU-Staaten, die weitgehend mit den NATO-Staaten deckungsgleich sind, ebenfalls die Anhebung der Militärausgaben auf 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für einen Ausbau der EU-Militarisierung fordern.
Wir lehnen diese massive Erhöhung der Rüstungsausgaben ab und setzen uns dafür ein, dass dieses Geld für den Ausbau der sozialen und ökologischen Infrastruktur eingesetzt wird.

Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

http://weact.campact.de/petitions/aufrustung-stoppen-rustungsausgaben-senken


Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien

Das Bild vom Feind - Wie Kriege entstehen.

Ein Theaterstück der Berliner Compagnie.
Freitag, 10. März 2017 um 19:30 Uhr im Barbarasaal, Am Katzenstadel 18, Augsburg

Zum Theaterstück:

„Sanktionen, Drohungen, vermehrte Aufrüstung, immer größere Manöver, immer häufiger gefährliche Zwischenfälle – der kalte Krieg ist wieder da. Wird die Eskalation nicht beendet, kommt es zum Dritten Weltkrieg.
Was in der Ukraine geschehen ist – der Aufstand des Euromaidan gegen den Präsidenten Janukowitsch, die ‚Annexion’ der Krim durch Russland, der Bürgerkrieg im Donbass – das alles wird nicht nur von den Ukrainern, sondern auch von den Deutschen sehr unterschiedlich beurteilt. Was den einen eine berechtige Revolution ist, ist den anderen ein illegitimer Putsch.
In der Situation könnte es hilfreich sein, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und sich von dem einen oder anderen Vorurteil zu verabschieden.
Der Wunsch der Ukrainer nach Selbstbestimmung und einem besseren Leben, die Angst vieler Menschen im Donbass vor ukrainisch-nationalistischen Kräften im heutigen Kiew, die geschichtlichen Erfahrungen mit Nazi-Deutschland und Stalinismus, heutige geopolitische Absichten von Seiten der USA, der EU und Russlands sowie die russischen Ängste angesichts der NATO-Ost-Erweiterung – all das muss ernst genommen werden.
Das Stück spielt in einer Redaktion. Die linke Zeitung ist von einem Milliardär aufgekauft worden. Der neue Chefredakteur soll den neuen Kurs des Blattes durchsetzen. Seine erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat er als Volontärin eine ukrainische Maidan-Aktivistin mitgebracht. Geht seine Rechnung auf?“

pax christi Augsburg hat die Initiative übernommen und das Berliner Ensemble wieder nach Augsburg eingeladen. Das Theaterstück wird als Mitveranstalter von der AFI unterstützt.

Karten zum Preis von 16,00 Euro (ermäßigt 12,00 Euro) können bei der AFI unter info@augsburger-friedensinitiative.de bestellt werden. Den Flyer zum Theaterstück gibt es hier als PDF.


Gegen Aufrüstung und Krieg – NATO abschaffen

Protest gegen die NATO „Sicherheits“-Konferenz am 13.2.2016 in München

Auch dieses Jahr findet in München wieder die sogenannte Sicherheitskonferenz statt,  eine Versammlung der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machteliten vor allem aus den NATO- und EU-Staaten. Die AFI unterstützt den folgenden Aufruf zu den Protestaktionen gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz:

 

Frieden statt NATO – Nein zum Krieg!

Auf der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz (SIKO) im Februar 2017 versammeln sich die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machteliten, vor allem aus den NATO-Staaten, den Hauptverantwortlichen für das Flüchtlingselend, für Krieg, Armut und ökologische Katastrophen. Ihnen geht es – entgegen ihrer Selbstdarstellung – weder um die friedliche Lösung von Konflikten, noch um Sicherheit für die Menschen auf dem Globus, sondern um die Aufrechterhaltung ihrer weltweiten Vorherrschaft und um die Profitinteressen multinationaler Konzerne.

Vor allem aber ist die SIKO ein Propaganda-Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Milliarden-Rüstungsausgaben und ihrer auf Lügen aufgebauten völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden.

Das Kriegsbündnis NATO ist eine Bedrohung für die ganze Menschheit

Die NATO-Staaten schützen Handelswege statt Menschenrechte, bekämpfen die Flüchtenden statt die Fluchtursachen. Sie sichern den Reichtum der Reichen statt Nahrung für Alle, schüren Konflikte und fördern den Terrorismus. Die NATO setzt auf das Recht des Stärkeren. Seit dem Angriffskrieg gegen Jugoslawien – unter grundgesetzwidriger Beteiligung Deutschlands – brechen die NATO-Staaten das Völkerrecht. Ihr vorgeblicher „Anti“-Terrorkrieg ist nichts anderes als blanker Terror. Der Drohnenkrieg der US-Regierung ist illegale Lynchjustiz, Mord auf Verdacht und hat bereits zehntausenden Unschuldigen das Leben gekostet.
Kaum ein Land, das sich nicht bedingungslos den Spielregeln der imperialistischen Staaten unterwirft, ist sicher vor „westlichen“ Militärinterventionen. Der verheerende Krieg in Syrien und das Erstarken des IS nach dem Irakkrieg sind das Ergebnis der von den USA, der NATO, der EU und ihren regionalen Verbündeten betriebenen Politik des „Regime-Change“. Ihre Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen und ihre Wirtschaftssanktionen haben diese Staaten zerschlagen und die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört.

Schluss mit dem Krieg in Syrien

Der von den NATO-Staaten offen angestrebte Sturz der syrischen Regierung, ihre militärische Unterstützung reaktionärster Kräfte und ausländischer Söldnerbanden ist ein Bruch der Charta der Vereinten Nationen. In einem doppelten Spiel benutzt der NATO-Staat Türkei den Krieg in Syrien für seinen jahrzehntelangen Krieg gegen die Kurden, der in brutaler Weise intensiviert wird, um insbesondere das basisdemokratische Projekt Rojava in Nordsyrien zu vernichten. Zudem erhöht die NATO-Militärintervention die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland und hat das Potenzial einer nuklearen Katastrophe für die ganze Welt.
Der Bombenkrieg, der tausende zivile Opfer fordert, muss von allen Seiten beendet werden. Frieden in Syrien kann nicht mit Bomben, sondern nur durch eine politische Lösung mit den vom Krieg betroffenen Menschen erreicht werden. Sie brauchen eine lebenswerte Perspektive, damit sie dem IS jegliche Unterstützung entziehen.

Schluss mit der militärischen Mobilmachung gegen Russland

Die NATO hat ihr altes Feindbild wiederbelebt und einen brandgefährlichen Konfrontationskurs in Gang gesetzt. Sie rückt bis an die Grenzen Russlands vor: Die dauerhafte Präsenz von NATO-Truppen, mit der Vorverlagerung von Panzern und Kampfflugzeugen in die drei baltischen Staaten und Polen, die Aufstellung einer „Schnellen Eingreiftruppe“, die militärische Aufrüstung Kiews und die NATO-Manöver in Osteuropa dienen der Kriegsvorbereitung. Mit der sogenannten Raketenabwehr wollen sich die USA die risikolose atomare Erstschlagsfähigkeit gegen Russland verschaffen.

Deutschland ist bei jedem Krieg dabei

Unter Bruch der Verfassung ist Deutschland die militärische Drehscheibe für die US- und NATO-geführten Aggressionskriege. Auf deutschem Boden befinden sich die wichtigsten NATO- und US- Kommandozentralen. Vom US-Militärstützpunkt Ramstein werden Waffen- und Truppentransporte abgewickelt, Kampfeinsätze gestartet und der Einsatz der Killerdrohnen gelenkt. Die Bundeswehr ist an allen NATO-Kriegen direkt oder indirekt beteiligt und wird zu diesem Zweck militärisch hochgerüstet.
Die Bundesregierung hat angekündigt, in den nächsten 15 Jahren zusätzlich 130 Mrd. Euro in die Ausrüstung und Bewaffnung der Bundeswehr zu stecken und darüber hinaus schrittweise die jährlichen Militärausgaben von heute 34,3 Mrd. auf 2% des BIP, rund 70 Mrd. Euro erhöhen.
Im Jahr 2015 wurden von der Bundesregierung Rüstungsexporte in Höhe von 12,81 Mrd. genehmigt und im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt (Rüstungsexportbericht 2015).
Autoritäre und reaktionäre Regime wie die Türkei, Saudi Arabien und Katar sind bevorzugte Kunden der deutschen Rüstungskonzerne. Das Geschäft mit dem Tod blüht.
Im Verein mit den Atommächten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und Israel blockiert die Bundesregierung in der UNO Verhandlungen über ein Verbot aller Atomwaffen. Die in der Bundesrepublik stationierten US-Atomwaffen, die derzeit für erweiterte Einsatzfähigkeiten „modernisiert“, bzw. zu weitgehend neuen Waffen umgerüstet werden, sind Bestandteil der US- und NATO-Atomkriegsstrategie, an der auch die Bundesregierung – entgegen ihrer Lippenbekenntnisse zur atomaren Abrüstung – festhält.

Dagegen ist Widerstand angesagt. Krieg darf kein Mittel der Politik sein!

  • Wir sagen Nein zur Aufrüstung der Bundeswehr, zur Produktion von Kriegswaffen und zu Rüstungsexporten. Sofortiger Stopp der Waffenlieferungen an die Türkei, an Saudi-Arabien und Katar! Die Milliarden für Rüstung und Krieg müssen für soziale Zwecke verwendet werden.
  • Atomwaffen raus aus Deutschland! Die nukleare Komplizenschaft mit den USA muss beendet werden. Die Bundesregierung muss die Bereitstellung der Tornado-Flugzeuge und das Training der Bundeswehr für den Einsatz der Atomwaffen beenden und den Stationierungsvertrag für die Lagerung der US-Atomwaffen kündigen.
  • Schluss mit allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr! Raus aus der NATO und den Militärstrukturen der EU. Auflösung aller US- und NATO- Militärstützpunkte. Bundeswehr abschaffen.
  • Keine Beteiligung Deutschlands am Konfrontationskurs gegen Russland – weder an Kriegsmanövern, noch an der Militärpräsenz in Osteuropa. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland.
  • Solidarität mit den Flüchtlingen. Schutz und Sicherheit für alle Opfer aus Kriegsgebieten und den von Hunger, Armut und Umweltzerstörung heimgesuchten Ländern. Das Massensterben im Mittelmeer muss beendet werden. Die Schutzsuchenden brauchen legale Einreisemöglichkeiten nach Europa.

Als Teil einer weltweiten Widerstandsbewegung
treten wir ein für Frieden und soziale Gerechtigkeit und rufen auf:

Kommt zur Demonstration
gegen die Tagung der NATO-Kriegsstrategen
am Samstag, 18. Februar 2017 in München

Weitere aktuelle Infos zu den Protest- und Gegenaktionen zur "Sicherheits"-Konferenz gibt es unter sicherheitskonferenz.de/de.

Auf zur Demo am Samstag, den 18. Februar 2017nach München

Die AFI fährt zur Demo am 18.2. an München. Die Fahrt erfolgt mit dem Bayern-Ticket in 5er-Gruppen. Der Zug fährt um 11:39 Uhr ab, Ankunft in München ist um 12:21 Uhr. Wir treffen uns am Samstag, 18.02.2016 um 11 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg, um noch Zeit für die Einteilung in 5er-Gruppen und zum Kauf der Bayern-Tickets zu haben. Die Rückfahrt legt jede 5er-Gruppe selbst fest.

Demonstration und Protest-Kette gegen die NATO-Kriegstagung

Vorprogramm ab 12:30 Uhr
Sleepwalker Station (+ evtl. später auf dem Feuerwehrauto im Zug!)
Sepp Raith angefragt
13:00 Uhr Auftaktkundgebung Stachus/Karlsplatz
Moderation: Wob - Beiträge1:
14:00 Uhr Umzingelung des Tagungsortes der NATO-Kriegs-Strategen
Demonstration - über Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus - Odeonsplatz - zum Marienplatz
Protest-Kette - über Neuhauser Str. - Kaufingerstr. - zum Marienplatz siehe auch ..
- angeführt von Münchner Ruhestörung, Samba-Percussion
ca. 15 Uhr Schlußkundgebung - Marienplatz
Vorprogramm ab 14:30h - es heizen ein: De Ruam
Moderation: Claus Schreer - Programm:

Stellungnahme zur sog. „Friedensbewegung bundesweite Koordination"

Eine Gruppierung unter der anmaßenden Bezeichnung „Friedensbewegung bundesweite Koordination" (FbK) ruft für den 18. Februar – beinahe zeitgleich zur Demonstration des Aktionsbündnisses gegen NATO-„Sicherheits“Konferenz – zu einer eigenen Demo auf.
Diese selbsternannte, rechtslastige „Friedensbewegung“ gehört nicht zu uns.

Internationale Münchner Friedenskonferenz

Münchner Friedenskonferenz 2017

vom 17.2. bis 19.2. 2017 im Alten Rathaus der Stadt München und im DGB-Haus

Die AFI unterstützt die Münchener Friedenkonferenz 2017, die als Gegenveranstaltung zur "Sicherheits"-Konferenz der Mächtigen im Bayerischen Hof stattfindet.

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Mit bisher vierzehn Veranstaltungen stellen die Veranstalter der Friedenskonferenz auch 2017 wieder Alternativen zu militärischer Gewalt vor. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm der Friedenskonferenz mit der Überwindung des weit verbreiteten Sicherheitsdenkens und stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.
Die Mehrheit der Bevölkerung will keine global agierende Eingreifarmee und lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Eine wichtige Aufgabe der Münchner Friedenskonferenz besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik substanzielle Unterstützung zu geben.

Das Programm der Friedenskonferenz steht hier als Prospekt mit allen Informationen und Positionen des Trägerkreises bereit. Noch ausführlicher ist die digitale Pressemappe.  

Der als Referent für Freitag, 17.02.2017 angekündigte Soziologe Harald Welzer ( FUTURZWEI- Stiftung Zukunftsfähigkeit) hat übrigens abgesagt. Seine Begründung: "Ich glaube, dass in der gegenwärtigen geopolitischen Situation an Abrüstung und Senkung der Rüstungsausgaben in Deutschland nicht zu denken ist; von Ihren Forderungen an die deutsche Politik teile ich lediglich die zur Reduktion der Waffenexporte." 

Weitere Infos zur Friedenskonferenz gibt auf der Webseite www.friedenkonferenz.info und auf Facebook.


Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Demo am 11.02.2017 auf. Start ist um 12 Uhr am Moritzplatz

Für ein friedliches Miteinander – Gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit!

Der Augsburger Flüchtlingsrat ruft zur Demo am 11.02.2017 auf. Start ist um 12 Uhr am Moritzplatz.

Die Abschiebungen nach Afghanistan halten an und somit auch die Gefährdung der in Deutschland lebenden AfghanInnen. In dem Flugzeug, das am 23.01.2017 nach Kabul startete, saß ein Augsburger, der sich nun in einem unsicheren und gefährlichen Land befindet.

Afghanistan ist nicht sicher und wird es nicht allein dadurch werden, dass die Bundesregierung und Innenminister de Maizière es für sicher erklären. Sogar das Auswärtige Amt warnt dringend vor der Einreise nach Afghanistan und warnt ausdrücklich vor der Gefährdung durch terroristische oder kriminell motivierte Gewaltakte. Die Bundesregierung misst mit zweierlei Maß und nimmt die Gefährdung des Wohls zahlreicher AfghanInnen in Kauf. Dadurch betreibt sie eine erfolgreiche Abschreckungs- und Verunsicherungspolitik.

Menschen nach Afghanistan abzuschieben, bedeutet, sie Krieg und Terror auszusetzen und der Perspektivlosigkeit zu überlassen. Über eine Million Menschen sind derzeit innerhalb des Landes auf der Flucht, weil Leib und Leben bedroht sind.

Somit ist es nachvollziehbar, dass AfghanInnen auch in Europa Schutz suchen und ihnen Asyl zu gewähren entspräche den viel beschworenen europäischen Grundwerten. Die Massendeportationen nach Afghanistan sind ein Angriff auf diese Werte als auch auf den Kerngedanken des Asylrechts.

Wir fordern daher die Bundesregierung auf, Abschiebungen nach Afghanistan sofort zu stoppen und die internationalen Schutzverpflichtungen von Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, zu erfüllen. Solange dies nicht der Fall ist, werden wir uns immer gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit stemmen, und alles uns mögliche dafür tun, dass sie nicht stattfinden.

Die AFI unterstützt die Demo und ruft ebenfalls zur Teilnahme auf. Wir haben auch den offenen Brief des Augsburger Flüchtlingsrats an OB  Dr. Gribl unterstützt, in dem die Stadtpolitik dazu aufgefordert wird, langjährig Geduldeten eine Zukunftsperspektive in Augsburg zu ermöglichen.

Weitere Infos beim Augsburger Flüchtlingsrat

 


Ein friedliches Jahr 2017

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

ein aktives Jahr geht zu Ende.

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) möchte sich bei allen Menschen bedanken,

für das Interesse an unseren Veranstaltungen,

für die Teilnahme an unseren Aktionen,

für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit,

für die informativen Gespräche,

für die Spenden und finanzielle Unterstützung und

für das Engagement und alle Arbeit, die für eine friedlichere Welt geleistet wurde.

 

Wir wünschen erholsame und ruhige Feiertage und einen guten Start in ein hoffentlich friedliches Neues Jahr 2017.

 

AFI-Arbeitsausschuss


Aktivitäten der AFI in 2016

Ein arbeitsintensives Jahr geht zu Ende. Eine gute Gelegenheit herzlichen Dank an alle Freundinnen und Freunde zu sagen, die mitgeholfen haben, nachfolgende aufgeführte Aktionen der AFI durchzuführen.
Danke auch an die Organisationen für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
 
31.01.2016 Asylpolitischer Frühschoppen mit Ulla Jelpke, MdB
01.02.2016 Teilnahme an Mahnwache gegen Rassismus und sexuelle Gewalt
12.02.2016 Beteiligung an der Mahnwache auf Rathausplatz gegen die AfD
13.02.2016 Teilnahme an der Protestkette und  Demo gegen die Siko in München
27.02.2016 Aktion bei Messe „Fit for Job“
26.03.2016 Augsburger Ostermarsch mit Infostand und Reden
28.03.2016 Teilnahme am Ostermarsch draußen in Schrobenhausen zur Rüstungsfirma MBDA
16.04.2016 Unterstützung des Konzerts der Wellpappn
29.04.2016 Kritische Aktionäre RENK bei der Hauptversammlung
01.05.2016 Teilnahme an der 1-Mai-Demo des DGB und Infostand auf Rathausplatz
04.05.2016 Veranstaltung  „Über die Wirksamkeit militärischer und ziviler Handlungsoptionen“
07.05.2016 Fest zur Befreiung vom Faschismus auf dem Martin-Luther-Platz
07.05.2016 Infostand auf dem Rathausplatz zum Europatag
13.05.2016 Mitveranstalter bei Gewaltfrei trotz Boko Haram
21.05.2016 Veranstaltung „EloKA -  Die Aufrüstung der Bundeswehr für den Cyberkrieg“
11.06.2016 Busfahrt zur Menschenkette nach Ramstein
08.07.2016 Transparente am Flaggentag beim Hissen der Flagge „Mayors for Peace“
11.07.2016 Aktion anlässlich der Veranstaltung der AfD mit Meuthen in Neusäss
22.07.2016 Veranstaltung „Ein mutiger Deserteur: André Shepherd entzieht sich dem Irakkrieg“
26.07.2016 Vorstellung der AFI bei AfterEight in der Evangelisch-methodistische Kirche (EmK)
04.08.2016 Teilnahme beim Friedensbüro zur Resolution zur Friedensstadt Augsburg
08.08.2016 Kinderfriedensfest im Botanischen Garten
01.09.2016 Kundgebung zum Antikriegstag
08.10.2016 Organisation des Busses und Fahrt zur Demo „Die Waffen nieder!“ nach Berlin
14.10.2016 Mitveranstalter der Kundgebung „Solidarität mit den Unterdrückten in der Türkei“
19.10.2016 Infostand beim Benefizkonzert am 19. Oktober in Bobingen
01.11.-04.12.2016 Friedenswochen 14 Veranstaltungen, 21 Organisationen, 1080 TeilnehmerInnen
01.11.2016 Teilnahme an Gedenkveranstaltung „Für die Opfer des Faschismus“
02.11.2016 Friedenswochenveranstaltung: „Terroranschläge – Eine Antwort auf die Kriege des Westens?“ mit Albrecht Müller
03.11.2016 Friedenswochenveranstaltung: „Der Krieg in Syrien – Wie weiter?“ mit Karin Leukefeld
12.11.2016 Referat bei der Rüstungskonversion – Konferenz des LAK Frieden in München
18.11.2016 Friedenswochenveranstaltung: „Netzwerk des Todes – Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden“ mit  Jürgen Grässlin
28.11.2016 Gast beim Film "Der Tod, die Waffen, das Schweigen" von Wolfgang Landgraeber bei EmK
29.11.2016 Friedenswochenveranstaltung: „Nordafrika und der Nahe Osten – Gibt es einen Weg aus Gewalt und Krieg?“  mit Andreas Zumach
02.12.2016 AFI Jahresrückblick
 
Teilnahme an den Treffen der Initiative „Stolpersteine.
Teilnahme an den Treffen der Kritischen AktionärInnen Renk
Teilnahme am PROJEKT POLITISCHER FILM der DFG-VK Gruppe Augsburg
Teilnahme an den Vorbereitungstreffen zu Bündnisveranstaltungen
 
Monatlich (Ausnahme im November) fanden das AFI-Plenum und die Arbeitsausschuss-Sitzungen statt.
Die AFI-Homepage wurde gepflegt und die Kasse verwaltet.
 


Augsburger Friedenswochen 2016

Vom 1. November bis zum 4. Dezember 2016 finden die 37. Augsburger Friedenswochen statt. Die AFI und befreundete Organisationen laden zu insgesamt 14 Veranstaltungen ein. Eine Liste mit ausführlichen Texten zu den Veranstaltungen steht auf der Info-Seite unter Termine. Das gesamte Programm gibt es hier als PDF zum Anschauen und hier noch mal im A4-Format zum Ausdrucken und Weiterverteilen.

Parallel zu den Friedenswochen finden von ab.05.11. die Afrikanischen Wochen der Werkstatt Solidarischen Welt statt, einige Veranstaltungen der Afrikanischen Wochen sind auch Teil der Augsburger Friedenswochen. Das Programm der Afrikanischen Wochen gibt es hier als Download.


Solidarität mit den Unterdrückten in der Türkei

Solidarität mit den Unterdrückten in der Türkei - Demo am 14.10.2016 in Augsburg (17 Uhr, Rathausplatz)

In der Türkei ist die Demokratie auf dem Rückzug, die Menschenrechte werden zunehmend ausgehölt. Den gescheiterten Militärputsch hat die türkische Regierung genutzt, um tausende Menschen aus Militär, Polizei, Justiz, Behörden, Universitäten und Medien zu entlassen und teilweise zu verhaften. Sogar Parlamentsabgeordnete und BürgermeisterInnen wurden ihrer Ämter enthoben und verhafte. Dabei waren keineswegs nur Mitglieder oder Anhänger der islamisch-dogmatischen Gülen-Bewegung betroffen, die seitens der Regierung ohne Beweise für den Militärputsch verantwortlich gemacht wird. Der Putschversuch scheint nun die passende Gelegenheit geboten zu haben, um alle regierungskritischen Menschen aus staatlichen Institiutionen zu beseitigen. Selbst die Wiedereinführung der Todesstrafe wird von der Regierung erwogen. KurdInnen, AlevitInnen und Oppositionelle werden in der Türkei schon seit Langem systematisch unterdrückt.

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf

  • Waffenlieferungen an die Türkei zu stoppen und die Bundeswehr sofort abzuziehen.

  • Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in die EU einzufrieren, bis die Grundrechte in der Türkei garantiert werden.

  • Sich in der EU für die Aufhebung des unmenschlichen Flüchtlingsdeals mit der Türkei einzusetzen.

  • statt der wirtschaftlichen Interessen die Stärkung der Menschenrechte in der Türkei in den Fokus zu nehmen.

Zu der Demo rufen eine ganze Reihe von Organisationen auf, auch die AFI. Das Flugblatt gibt es als PDF zum Download.


Die Waffen nieder!!

Demo in Berlin - Samstag 8.10.2016 - Bus aus Augsburg

Aufruf zur Demo

Die aktuellen Kriege und die militärische Konfrontation gegen Russland treiben uns auf die Straße.
Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.
Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden.
Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Mali. Der Krieg in der Ukraine ist nicht gestoppt. Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, NATO-Mitgliedstaaten und deren Verbündete beteiligt, fast immer auch direkt oder indirekt die Bundesrepublik.
Krieg ist Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Menschen müssen fliehen. Geflüchtete brauchen unsere Unterstützung und Schutz vor rassistischen und nationalistischen Übergriffen. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl. Damit Menschen nicht fliehen müssen, fordern wir von der Bundesregierung, jegliche militärische Einmischung in Krisengebiete einzustellen.
Die Bundesregierung muss an politischen Lösungen mitwirken, zivile Konfliktbearbeitung fördern und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder leisten.
Die Menschen brauchen weltweit Gerechtigkeit. Deshalb lehnen wir neoliberale Freihandelszonen wie TTIP, CETA, ökologischen Raubbau und die Vernichtung von Lebensgrundlagen ab.
Deutsche Waffenlieferungen heizen die Konflikte an. Weltweit werden täglich 4,66 Milliarden Dollar für Rüstung verpulvert. Die Bundesregierung strebt an, in den kommenden acht Jahren ihre jährlichen Rüstungsausgaben von 35 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Statt die Bundeswehr für weltweite Einsätze aufzurüsten, fordern wir, unsere Steuergelder für soziale Aufgaben einzusetzen.
Das Verhältnis von Deutschland und Russland war seit 1990 noch nie so schlecht wie heute. Die NATO hat ihr altes Feindbild wiederbelebt, schiebt ihren politischen Einfluss und ihren Militärapparat durch Stationierung schneller Eingreiftruppen, Militärmanöver, dem sogenannten Raketenabwehrschirm – begleitet von verbaler Aufrüstung – an die Grenzen Russlands vor. Das ist ein Bruch der Zusagen zur deutschen Einigung. Russland antwortet mit politischen und militärischen Maßnahmen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden. Nicht zuletzt steigert die Modernisierung genannte Aufrüstung der US-Atomwaffen die Gefahr einer militärischen Konfrontation bis hin zu einem Atomkrieg.
Sicherheit in Europa gibt es nur MIT und nicht GEGEN Russland.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

  • den Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen
  • die drastische Reduzierung des Rüstungsetats
  • den Stopp der Rüstungsexporte
  • die Ächtung von Kampfdrohnen
  • keine Beteiligung an NATO-Manövern und Truppenstationierungen entlang der Westgrenze Russlands.

Wir sagen Nein zu Atomwaffen, Krieg und Militärinterventionen.Wir fordern ein Ende der Militarisierung der EU.Wir wollen Dialog, weltweite Abrüstung, friedliche zivile Konfliktlösungen und ein auf Ausgleich basierendes System gemeinsamer Sicherheit. Für diese Friedenspolitik setzen wir uns ein.
Veranstalter: Kooperation für den Frieden, Bundesausschuss Friedensratschlag und Berliner Friedenskoordination

Weitere Infos zur Demo (Unterstützer, Route des Demozuges etc.)

Mehr als 600 bundesweite, regionale und örtliche Friedensinitiativen und Personen tragen den nach gründlichen Diskussionen verabschiedeten gemeinsamen Aufruf mit. Auch die AFI hat den Aufruf unterschrieben.

Zu der Demo fährt ein Bus von Augsburg nach Berlin

Abfahrt ist am Samstag, 8. Oktober um 3:30 Uhr auf dem Plärrer, Augsburg Eine Fahrkarte kostet 39,00 Euro (ermäßigt für Schüler, Studenten, Arbeitslose: 30,00 Euro).
Für alle, die nicht mitfahren können, bieten wir Solikarten zum Preis von 15,00 Euro. Damit werden die ermäßigten Karten und der Bus finanziert.
Die Fahrkarten und Solikarten können unter info@augsburger-friedensinitiative.de bestellt werden. Mit der Überweisung des Preises für die Fahrkarte wird diese verbindlich reserviert. Bankverbindung: AFI Sonderkonto Karl Augart, IBAN DE73720500000250441912, BIC AUGSDE77XXX, Stichwort: Berlin-Demo, Name

PDF zum Weiterverteilen


Antikriegstag 2016: Gegen Krieg – für Abrüstung

Donnerstag 1. September 2016 um 18 Uhr auf dem Königsplatz

Antikriegstag 2016Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. 60 Millionen Todesopfer und Millionen von traumatisierten Überlebenden stehen für den schlimmsten Vernichtungskrieg in der Geschichte der Menschheit. Statt daraus Lehren zu ziehen, sind wir Tag für Tag mit Kriegen konfrontiert. Das Leiden von Millionen Menschen auf allen Kontinenten nimmt zu. Deutschland trifft hierbei eine nicht zu unterschätzende Schuld - als drittgrößter Waffenexporteur und durch die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen. Die aggressive Ausdehnung der Nato nach Osten führt zu einer neuen Konfrontation. Mit dem Bürgerkrieg in der Ukraine droht ein Krieg zwischen Nato und Russland mit der Gefahr eines Atomkrieges in Europa.

In Artikel 2 des Zwei-plus-Vier-Vertrages bekräftigt Deutschland, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Das aktuell vorgestellte Weißbuch zeigt das Gegenteil: Die Bundeswehr soll auch ohne UN-Mandat weiterhin weltweit eingesetzt werden. Diese kriegerischen Einsätze dienen überwiegend der Sicherung von Rohstoffen und Handelswegen. Alte Feindbilder des Kalten Krieges werden  wiederbelebt. Der Export von Waffen wird weiter ausgebaut und durch die Bundesregierung noch aktiver gefördert. Die Militarisierung der Europäischen Union wird massiv vorangetrieben.  Der Rüstungshaushalt soll deutlich erhöht werden und in diesem Jahr knapp 40 Milliarden Euro betragen.

Der Antikriegstag verpflichtet uns, gegen das weitere Aufrüsten, gegen Kriege und auch gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aktiv zu werden.  Auf dem Königsplatz findet daher am 1. September 2016 ab 18 Uhr eine Kundgebung mit Reden, Kulturbeiträgen und Infoständen  statt. Zu der Aktion rufen neben der AFI noch 15 weitere Organisationen auf.

Der Aufruf zu der Aktion kann hier heruntergeladen werden.


Ein mutiger Deserteur:  André Shepherd entzieht sich dem Irakkrieg

 Freitag, 22. Juli 2016, 19:30 Uhr, Zeughaus, Hollsaal a (Raum 112a), Zeugplatz 4, Augsburg

Ein mutiger Deserteur - Flyer zu der VeranstaltungDer in Ansbach stationierte US-Soldat André Shepherd war von Sept. 2004 bis Feb. 2005 während des Irakkrieges als Wartungstechniker für Kampfhubschrauber im Irak im Einsatz. 2008 sollte er erneut in den Kriegseinsatz geschickt werden. Er desertierte, weil er den mit einer Lüge über Massenvernichtungswaffen begründeten Krieg, in dem in erschreckendem Maße Unbeteiligte, Frauen und Kinder, zu Schaden kamen, nicht weiter unterstützen konnte. Wie ist sein Entschluss gereift diesen mutigen Schritt zu tun? Welche persönlichen Konsequenzen waren damit verbunden? Wie hat sich sein Leben verändert?

Vortrag von André Shepherd mit anschließender Diskussion.  

Veranstalter: attac Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellaschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg, Bündnis 90/die Grünen - Stadtverband Augsburg, LAG Frieden und internationale Politik-Die Linke, pax christi Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA)

Das nebenstehende Flugblatt gibt es als PDF zum Herunterladen und selbst ausdrucken. Hier als A4-Flyer und hier als A3-Plakat.

Die  Veranstaltung mit mit André Shepherd findet im Rahmen des Augsburger Friedensfestes statt. Das von der Stadt Augsburg ausgerichtete Friedensfest hat dieses Jahr "Mut" als zentrales Thema. Das komplette Programm gibt es hier als Download.


Flaggentag der Mayors for Peace

Hissen der Fahne für ein Verbot von Atomwaffen am 8.Juli 2016 um 19 Uhr auf dem Moritzplatz

Flaggentag

Dieses Jahr  findet zum 5. Mal der bundesweite Flaggentag der Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) für ein Verbot von Atomwaffen statt. In 199 deutschen Städten wird am Freitag, 8. Juli die Fahne „Bürgermeister für den Frieden“ gehisst. Erfreulich ist, dass Augsburg auch mit dabei ist.  In der beiliegenden Presseerklärung des Kulturamt der Stadt Augsburg / Friedensbüro unter der Leitung von Christiane Lembert-Dobler heißt es dazu:

Augsburg gehört seit 2004 zu den »Mayors for Peace«. Das ist eine internationale Organisation von Städten, die sich der Friedensarbeit insbesondere der atomaren Abrüstung, verschrieben haben. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Ziel ist die vollständige Abschaffung von Atomwaffen. Bereits zum fünften Mal wollen die »Bürgermeister für den Frieden« in Deutschland am 8. Juli gemeinsam Flagge zeigen und sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen einsetzen. Vor 20 Jahren, am 8. Juli 1996, stellte der Internationale Gerichtshof in Den Haag - das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen - fest, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. Das Gutachten ist zwar nicht bindend, aber dennoch von großer Bedeutung: Die Staaten der Weltgemeinschaft werden an ihre »völkerrechtliche Verpflichtung« gemahnt, ernsthafte Verhandlungen zur Beseitigung von Kernwaffen aufzunehmen. Mit dem Hissen der Flagge erinnern die Mayors for Peace an diese völkerrechtliche Verpflichtung und setzen ein sichtbares Zeichen für die Weiterführung von Verhandlungen zur Abschaffung der Atomwaffen.

Bitte kommt zahlreich zum Hissen der Fahne für ein Verbot von Atomwaffen und bringt eigene Transparente, Fahnen, Tafeln mit (Gegen Drohnen, Aktion-Aufschrei, Keine deutsche Atomwaffen-Teilhabe, Keine Atombomben in Büchel oder sonstwo in Deutschland, Keine Rüstungsbetriebe in Augsburg, Schluss mit den Waffenlieferungen und Militäreinsätzen usw.)

Der Flaggentag beginnt am Freitag, 8. Juli 2016 um 19:00 Uhr am Moritzplatz mit dem Hissen der Flagge. Die Ansprach dazu hält Reiner Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration. Das Hissen der Fahne der Mayors for Peace ist gleichzeitig der Start der Friedensfestzentrale Taubenschlag

Weitere Programmpunkte:

  •  19:30 Get Together und Austausch der Friedensfestprogrammakteure, Informationen zu den Veranstaltungen zum Augsburger Friedensfest 2016. Die DFG-VK und weitere Mitveranstalter sind mit der Veranstaltung „Ein mutiger Deserteur:  André Shepherd entzieht sich dem Irakkrieg“ beteiligt.

  • 20:30 Konzert der MotherFunkers (aus Augsburg)

  • 23:00 Taubenschlag Opening Party im City Club mit Paul Groß, Leander & friends (Techno, Tech-House)


Die Aufrüstung der Bundeswehr für den Cyberkrieg

Elektronische Kampfführung EloKA am Beispiel von Gablingen

Cyberkrieg, Drohnen und elektronische Kampfführung sind jetzt neben Heer, Marine Luftwaffe und Streitkräftebasis zu einer fünften Teilstreitkraft zu­sammengefasst worden. Sie haben dadurch eine eigene Kommandostruktur, sind dem Bundesverteidigungsministerium direkt unterstellt.  In Gablingen, Daun in der Eifel und Bramstedtund in Schleswig-Holstein sind wesentliche Einrichtungen der Elektronischen Kampfführung angesiedelt. Gelsdorf bei Bonn ist die Kommandozentrale der elektronischen Kriegführung, von dort werden auch die Spionagesatelliten SAR-Lupe gesteuert. Die "Cyberkrieger"der Bundeswehr sind in der Tomburg- Kaserne 25 km von Köln, am Nordrand der Eifel stationiert.

Elektronische Kampfführung ist aktive Kriegsbeteiligung, über deren Einsätze der Bundestag nicht abstimmt und über die auch der Verteidigungsausschuss nicht debattiert hat.

Weitere Informationen zur elektronischen Kriegführung der Bundeswehr: www.bundeswehrabschaffen.de/eloka.htm

Krieg beginnt hier

Mit der Anlage in Gablingen liegt eine der wesentlichen Anlagen der elektronischen Kampfführung der Bundeswehr direkt vor den Toren von Augsburg. Der Wullenwever-Antennenkreis wurde ursprünglich von der NSA errichtet und von dem US-Geheimdienst zum Abhören von Funkverkehr im Bereich zwischen zwischen 1,5 und 30 MHz mit einer Reichweite von bis zu 5000 km genutzt. Der Bundesnachrichtendienst (BND) durfte seit den 70 Jahren mitlauschen. 1998 soll die NAS die Anlage an den BND übergeben haben.
Heute teilen sich und Bundeswehr die Gablinger Antenne, die offiziell unter der Tarnbezeichnung "Fernmeldestelle Süd" (FmSt Süd) geführt wird.    

Samstag 21. Mai 2016

16 Uhr: Exkursion zur Antenne  in Gablingen

Abfahrt am Hans-Beimler-Zentrum, Manlichstr. 3, 86154 Augsburg (HBZ)

mit Fahrgemeinschaften zur Antennenanlage in Gablingen, Foto- und Informationsbesuch, Rückfahrt 17:30 Uhr,

Eine Voranmeldung, aus der wir sehen, ob ihr selbst fahren und eventuell andere mitnehmen könnt (Anzahl der potenziellen MitfahrerInnen), oder ob ihr als MitfahrerIn an einer Fahrgemeinschaft teilnehmen wollt, wäre für unsere Planung sehr hilfreich (Email: augsburg@dfg-vk.de).

Für SelbstfahrerInnen: Anfahrt zum Treffpunkt an der Antenne: von Augsburg Richtung Gersthofen B2, Abfahrt B2 „Gersthofen-Bergstraße - A.Stifter Siedlung - Industriepark Ost“, gleich nach der B2-Abfahrt auf Stettenhofer Str. links abbiegen und am Feldweg vor dem Einfahrtstor parken.

18 Uhr: Abendessen

Für alle die Lust haben: Fahrt zum Abendessen ins „ALT ATHEN“, Lokal mit Biergarten und gutem griechischen Essen, Baumgartner Str. 15, 86161 Augsburg (Nahe Hochschule Augsburg am Bahnhof Haunstetter Str. und Straßenbahndepot am Roten Tor)

20 Uhr: Abendveranstaltung

Vortrag mit Siglinde und Ralf Cüppers, DFG-VK Flensburg

im Hans-Beimler-Zentrum, Manlichstr. 3, 86154 Augsburg

Veranstalter: Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in Kooperation mit der Augsburger Friedensinitiative (AFI)

Flyer zum Download


Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

71 Jahre ist es her, dass der deutsche Faschismus, der durch das Lostreten des Zweiten Weltkrieges zur Weltmacht aufsteigen wollte, zerschlagen wurde. 55 Millionen Menschen mussten in diesem Krieg sterben, bis es gelang die Nazidiktatur zu beenden und Europa von der deutschen Schreckensherrschaft zu befreien. 21 000 Überlebende des KZ Buchenwalds leisteten, nachdem sie sich selbst aus der Gefangenschaft befreit hatten, einen Schwur. Sein inhaltlicher Kern war: „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ Heute, nach so vielen Jahren, ist diese geschichtsträchtige Forderung aktueller denn je: Unsere Bundesregierung schreckt heute nicht mehr davor zurück, Staaten mit faschistischen Tendenzen wie die Türkei oder die Ukraine zu unterstützen und beteiligt sich darüber hinaus an Kriegseinsätzen rund um die Welt. Deutschland ist viertgrößter Rüstungsexporteur und liefert damit das Werkzeug zum Töten für die Konflikte dieser Welt. 50 Millionen Menschen fliehen weltweit unter anderem wegen dieser Waffen. So viele, wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Mit dem erneuten Anstieg der Anzahl flüchtender Menschen werden über die Massenmedien und sozialen Medien systematisch rassistische Vorurteile verbreitet. Im Jahr 2015 gab es über 13 000 rechtsextreme Straftaten. Das ist ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Flüchtlingsheime wurden angezündet, beschossen oder mit Handgranaten beworfen. Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland weiß diese Situation für sich zu nutzen und ist innerhalb kürzester Zeit in vielen Bundesländern zur drittstärksten Kraft geworden. Die KZ-Überlebende Esther Bejarano zieht bereits Parallelen zur Zeit der 20er Jahre, der Zeit des Aufstiegs der NSDAP.

Lasst uns deshalb gemeinsam den Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus dazu nutzen, um dem Rassismus und den neofaschistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft ein Fest im Zeichen der Solidarität entgegenzusetzen.

 Kundgebung und Fest zum Tag der Befreiung vom Faschismus
Samstag 7. Mai, 12 Uhr auf dem Martin Luther Platz

Gedenkfeier am Mahnmal für russische und ukrainische ZwangsarbeiterInnen
Sonntag 8. Mai 2016, 11 Uhr auf den Friedhof Göggingen, Von-Cobres-Str., 86199 Augsburg
Treffpunkt 10:45 Uhr vor dem Eingang Friedhofsweg/Parkplatz am Hallenbad

Flyer zum Download


Gewalt als letztes Mittel? – Über die Wirksamkeit militärischer und ziviler Handlungsoptionen

Mi, 04.05.2016, 19:30 Uhr - Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg

Gewaltfreiheit zeigt sich im direkten Vergleich als wirksamer und erfolgreicher als Gewalt, wenn eine Bevölkerung für die Überwindung von Diktatur und Besatzung kämpft. Auch bei Interventionen von außen, hält militärische Gewalt - die sogenannte ultima ratio - kaum je, was sie verspricht. Was macht Gewaltfreiheit so vergleichsweise effektiv und warum erfüllt Gewalt die in sie gesetzten Hoffnungen selten bis nie? Referentin: Susanne Luithlen leitet die Akademie für Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst e.V. Sie ist Mediatorin, Gruppenberaterin und befasst sich seit vielen Jahren mit Konflikttransformation.
Veranstalter: pax christi Augsburg in Kooperation mit Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienst- gegenerInnen (DFG-VK), Evangelisches Forum Annahof, Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg, Geschäftsstelle der Arbeitsgemein- schaft Frieden- und Konfliktforschung (AFK) Augsburg, Lehrstuhl für Politikwissenschaften Friedens- und Konfliktforschung Augsburg
In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, Bayerisches Bildungswerk für Ökologie und Demokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

Plakat zum Download


Ostermarsch 2016 - Nachbericht

258 Menschen bei Kundgebung in Augsburg - bundesweit 20.000 bei Ostermärschen

Ostermarsch 2016 Augsburg

Insgesamt waren in diesem Jahr bundesweit wieder mehr Menschen auf der Straße, um gegen Krieg und Rüstung zu protestieren. Nach einer Schätzung des Netzwerks Friedenskooperative waren es wohl etwa 20.000 - verteilt auf etwa 80 Demos und Kundgebungen. Auch in Augsburg war die Beteiligung an der Auftaktkundgebung und der Demo seht gut: Mehr als 250 FriedensfreundInnen kamen auf dem Königsplatz zusammen, 212 zoge durch die Ausgburger Innenstadt.

Bei der Kundgebung gab es Redebeiträge von Thomas Leopold (AFI), Christian Artner-Schedler (Pax Christi Augsburg), Johannes Hör (SDAJ Augsburg) und Peter Bitterwolf (Rebell). Gerda Heinzmann sorgte auch dieses Jahr wieder bravorös für die musikalische Begleitung, Rosi Schulz sorgt mit dem Vortrag von Friedensgedichten für den zweiten Teil des Kulturprogramms.

Die angekündigte Sambagruppe konnte zwar nicht teilnehmen, aber einige FreundInnen sorgten trotzdem für Sambaklänge bei der Demo. Einen Eindruck davon gibt  der Zusammenschnitt aus Videos von den Ostermärschen in Frankfurt, München, Augsburg und Osnabrück auf Weltnetz.tv. Einen Bericht der Augsburger Allgemeine über den Ostermarsch gibt es hier.

Ostermarsch 2016 Schrobenhausen 

Am Ostermarsch draußen in Schrobenhausen waren wir zu fünft aus Augsburg. Insgesamt zogen fast 100 Menschen rund um das Gelände des Lankwaffenherstellers MBDA. Veranstalter waren die  Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (bifa) und die Friedensinitiative Schrobenhausen.

Weitere Fotos von den beiden Ostermärschen kommen demnächst.


Augsburger Ostermarsch 2016

Kundgebung mit anschließender Demo am 26.03.2016, 11.30 Uhr, Königsplatz

Am Ostersamstag findet in Augsburg der Ostermarsch 2016 statt. Die Kundgebung  beginnt um 11.30 Uhr auf dem Königsplatz.  Die Redebeiträge kommen von Christian Artner-Schedler (Pax Christi Augsburg), Johannes Hör (SDAJ Augsburg), Peter Bitterwolf (Rebell)  und Thomas Leopold (AFI).

Für die Musik bei der Kundgebung sorgt Gerda Heinzmann, Rosi Schulz wird Gedichte vortragen.

Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen. Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten.

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), DIE LINKE, Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DKP, Kreisverband Augsburg-Stadt von Bündnis 90/die Grünen, MLPD Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, SDAJ, VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und Weltladen Augsburg

Friedensgebet, 10.30 Uhr, St. Anna

Vor dem Ostermarsch findet um 10.30 Uhr ein Friedensgebet von Christen und Muslimen in St. Anna, Ostchor statt.

Der Aufruf zum Ostermarsch steht als Ansichts-PDF und als PDF im A4-Format zum selbst ausdrucken bereit. Einen bundesweiten Überblick aller Osteraktionen gibt das Netzwerk Friedenskooperative auf der eigenen Seite Ostermarsch-Info.de.

Ostermarsch Draußen am Ostermontag, den 28.03.2016

Am Ostermontag, 28. März, werden wir uns zusammen mit den Münchner Freundinnen und Freunden am Ostermarsch Draußen beteiligen. Dieser Ostermarsch führt von Schrobenhausen zur Rüstungsfirma MBDA, die Sprengkörper und Lenkwaffen produziert. Von Augsburg fahren wir mit dem Bayernticket nach Schrobenhausen. Abfahrt des Zuges ist um 10:45 Uhr am Hauptbahnhof. Wir treffen uns 20 Minuten vorher, um Zeit zum Einteilen in 5er-Gruppen und zum Kauf der Fahrkarten zu haben. Der Marsch in Schrobenhausen geht über eine Strecke von 11 km.
Veranstalterin ist die Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (bifa).


Gegen Aufrüstung und Krieg – NATO abschaffen

Protest gegen die NATO „Sicherheits“-Konferenz am 13.2.2016 in München

Auch dieses Jahr findet in München wieder die sogenannte Sicherheitskonferenz statt,  eine Versammlung der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machteliten vor allem aus den NATO- und EU-Staaten. Die AFI unterstützt den folgenden Aufruf zu den Protestaktionen gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz:

 

Gegen Aufrüstung und KriegNATO abschaffen
No Justice - No PeaceOhne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden
Bleiberecht für alle Geflüchteten Kein Mensch ist illegal

Bei der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz (SIKO) im Februar 2016 versammeln sich die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machteliten, vor allem aus NATO-Staaten, die Haupt-Verantwortlichen für das Flüchtlingselend, für Krieg, Armut und ökologische Katastrophen. Ihnen geht es nicht um Sicherheit für die Menschen auf dem Globus, sondern um die Aufrechterhaltung ihrer weltweiten Vorherrschaft.

Weltweit sind sechzig Millionen Menschen aus Kriegs- und Armutsregionen auf der Flucht, doch nur die wenigsten von ihnen erreichen Europa. Sie fliehen vor den Folgen einer ausbeuterischen Weltordnung, vor Krieg, Zerstörung, Not und Tod.

Solidarität mit allen Geflüchteten

Elend, Zerstörung und massenhafte Flucht sind die dramatischen Folgen der Politik des Westens. Die meisten Geflüchteten kommen aus den durch NATO-Interventionen ins Chaos gestürzten Ländern.

  • Die Kriege der NATO-Staaten – Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen – haben die Lebensgrundlagen der Menschen in diesen Ländern vernichtet und zum Erstarken des verbrecherischen IS geführt.
  • Konflikte und Bürgerkriege werden angeheizt und durch Waffenlieferungen befeuert.
    Reaktionäre und autoritäre Staaten wie die Türkei, Saudi Arabien und Katar sind Bündnispartner des „Westens“ und werden militärisch hochgerüstet.

NO to NATO

Bei den Kriegen der NATO-Staaten ging und geht es nicht um Verteidigung gegen einen Angriff anderer Staaten. Es geht um Regimewechsel, um die Kontrolle der Energieressourcen und um geostrategische Interessen. Kaum ein Land ist sicher vor „westlichen“ Militärinterventionen, wenn es sich nicht bedingungslos den Spielregeln der imperialistischen Staaten unterwirft.

Nach dem Scheitern der NATO im Irak, in Afghanistan und Libyen wird Russland als Feindbild wiederbelebt und ein brandgefährlicher Konfrontationskurs in Gang gesetzt. Die NATO rückt bis an
die Grenzen Russlands vor.

Gegen den NATO-Konfrontationskurs und militärische Aufrüstung

  • gegen die Ausweitung der NATO-Militärstützpunkte in osteuropäischen Ländern, zusätzlich zu den rund 800 US-Stützpunkten weltweit,
  • gegen die NATO-Raketenabwehr und den Einsatz von Killerdrohnen,
  • gegen NATO-Truppenmanöver in der Ukraine und die militärische Aufrüstung Kiews,
  • gegen die weitere Verschärfung des Konfliktes in Syrien – für eine politische Lösung,
  • Abzug der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen – Beendigung der Bundeswehr-Trainingsflüge für den Abwurf der Atomwaffen und Kündigung der Stationierungsverträge,
  • Schluss mit militärischer Aufrüstung und allen Waffenexporten,
  • Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Von deutschem Boden geht nicht Frieden sondern Krieg aus

Deutschland ist einer der weltweit größten Waffenexporteure. Deutschland ist - unter Bruch der Verfassung – die militärische Drehscheibe für die US- und NATO-geführten Aggressionskriege: Über den US-Militärstützpunkt Ramstein werden Militärtransporte der US-Streitkräfte in den Mittleren Osten und nach Afrika abgewickelt und der Einsatz von Killerdrohnen gelenkt, durch die weltweit bereits Tausende Menschen ermordet wurden.

Diese Beihilfe und die Kriegsbeteiligung Deutschlands stehen im Widerspruch zum Friedensgebot des Grundgesetzes und zur Verpflichtung im deutschen Einigungsvertrag (Zwei-plus-Vier-Vertrag, Art. II), „dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird.“

TTIP, CETA, TISA dürfen nicht durchkommen

Mit diesen Investorenschutz-Abkommen werden soziale und demokratische Standards abgebaut, alle Lebensbereiche den Profitinteressen der transnationalen Konzerne ausgeliefert und immer größere Armut und weitere Fluchtgründe geschaffen.

Die globale Macht der großen Konzerne, ihre politischen Handlanger und die Kriegsallianz NATO sind eine Bedrohung für die gesamte Menschheit.
Sie zementieren eine Weltordnung, in der das reichste Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 2016 mehr besitzen wird als die übrigen 99 Prozent zusammengenommen (OXFAM-Studie, 20. Jan. 2015). Mit ihrer am Profit orientierten Wirtschaftsordnung zerstören sie die Lebens- und Existenzgrundlagen der ganzen Menschheit.

Als Teil einer weltweit wachsenden Widerstandsbewegung treten wir ein für Frieden und Gerechtigkeit in einer Welt ohne Ausbeutung von Menschen und Zerstörung der Natur.
Wir erklären deshalb den auf der SIKO versammelten Machteliten: Ihr und eure Politik seid hier und überall auf der Welt unerwünscht.

Wir rufen auf zum Protest gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz am Samstag, 13. Februar 2016 in München
13:00 Uhr: Auftaktkundgebung - Stachus/Karlsplatz
13:45 Uhr: Umzingelung des Tagungsortes der NATO-Kriegs-Strategen
Demonstration - über Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus - Odeonsplatz - zum Marienplatz
Protest-Kette - über Neuhauser Str. - Kaufingerstr. - zum Marienplatz
15:00 Uhr: Schlusskundgebung - Marienplatz

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ

Weitere aktuelle Infos zu den Protest- und Gegenaktionen zur "Sicherheits"-Konferenz gibt es unter sicherheitskonferenz.de/de.

Auf zur Demo am Samstag, den 13. Februar 2016 nach München

Die AFI fährt zur Demo am 13.2. an München. Die Fahrt erfolgt mit dem Bayern-Ticket in 5er-Gruppen. Der Zug fährt um 11:39 Uhr ab, Ankunft in München ist um 12:21 Uhr. Wir treffen uns am Samstag, 13.02.2016 um 11 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg, um noch Zeit für die Einteilung in 5er-Gruppen und zum Kauf der Bayern-Tickets zu haben. Die Rückfahrt legt jede 5er-Gruppe selbst fest.


Münchner Friedenskonferenz 2016

vom 11.2. bis 14.2. 2015 im Alten Rathaus der Stadt München und im DGB-Haus

Internationale Friedenskonferenz 2016 in MünchenDie AFI unterstützt die Münchener Friedenkonferenz 2016, die als Gegenveranstaltung zur "Sicherheits"-Konferenz der Mächtigen im Bayerischen Hof stattfindet.

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativeranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Mit bisher dreizehn Veranstaltungen stellen die Veranstalter der Friedenskonferenz auch 2016 wieder Alternativen zu militärischer Gewalt vor. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm der Friedenskonferenz mit der Überwindung des weit verbreiteten Sicherheitsdenkens und stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.

Die Mehrheit der Bevölkerung will keine global agierende Eingreifarmee und lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Eine wichtige Aufgabe der Münchner Friedenskonferenz besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik substanzielle Unterstützung zu geben.

Das Programm der Friedenskonferenz steht hier als Kurzfassung zum Download bereit, hier gibt es die ausführliche Version als Prospekt mit allen Informationen und Positionen des Trägerkreises.  

Weitere Infos zur Friedenskonferenz gibt auf der Webseite www.friedenkonferenz.info und auf Facebook.

Aufruf zur Friedenskonferenz 2016

Aus den unseligen Kriegen der letzten Jahre hat die Mehrheit des Bundestages nichts gelernt. In atemberaubendem Tempo wurde dort mit Mehrheit am 4.12.2015 beschlossen, in den "Krieg gegen den Terror" zu ziehen. Dass Menschen zu terroristischer Gewalt bereit sind, kann nicht mit Bomben verhindert werden.

Die militärischen Abenteuer in Afghanistan, im Irak und in Libyen haben eine blutige Spur hinterlassen. Sie haben sich zu einem Flächenbrand entwickelt und ganze Regionen ins Elend gestürzt. Millionen Menschen haben - wie zu erwarten - Heimat und Existenzgrundlage verloren und sind auf der Flucht. Zäune, Mauern und zunehmende Asylverweigerung verschlimmern ihre Lage.

Allerorten werden Stimmen laut: Wir vermissen seit Jahren bei politischen Entscheidungsträgern ernsthafte Bemühungen, sich rechtzeitig mit entstehenden Krisensituationen zu befassen und auf internationaler Ebene den ausufernden Waffenhandel zu unterbinden.

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz wendet sich seit 13 Jahren gegen die Auswirkungen einer von Macht- und Wirtschaftsinteressen geleiteten Politik und stellt konkrete zivile Handlungsmöglichkeiten vor. 


Asylpolitischer Frühschoppen mit Ulla Jelpke, MdB

Sonntag, 31.01.2016 um 11 Uhr im Cafe Tür-an-Tür, Wertachstraße 29, Augsburg

Die hohe Zahl an Flüchtlingen, die in unserem Land Schutz und eine Lebensperspektive suchen, bestimmt die aktuelle politische Diskussion. Was sind die Ursachen, die viele Menschen in die Flucht treiben? Welche Gefahren drohen unserem Sozial- und Rechtsstaat durch die repressive Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und durch ausländerfeindliche Gruppen wie AFD und Pegida? Was muss getan werden, um den Flüchtlingen bei uns eine Perspektive zu geben und wie kann man verhindert, dass die Lebensgrundlagen von weiteren Millionen Menschen zerstört und sie zur Flucht gezwungen werden? Ursula „Ulla“ Jelpke, geboren am 9. Juni 1951 in Hamburg. Gelernte Friseurin, Kontoristin, Buchhändlerin. Über den Zweiten Bildungsweg 1993 Abschluss als Diplom-Soziologin und Volkswirtin. Als Linke aktiv vor allem in der autonomen Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung, 1981 bis 2000 als Strafvollzugshelferin. Mitglied des Bundestages 1990 bis 2002 und seit 2005. Sie ist innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke.

Veranstalter: Tür an Tür in Kooperation mit der Augsburger Friedensinitiative AFI, Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK,  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten  VVN-BdA  




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