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Zuletzt aktualisiert am: 30.07.06.2018

Augsburger Friedensinitiative

Die Augsburger Friedensinitiative (AFI) ist ein lockeres Bündnis aus verschiedensten Organisationen und engagierten Einzelpersonen die gegen Krieg und Militarismus aktiv sind. Sie besteht seit 1980 und führt unter anderem den Augsburger Ostermarsch und die Augsburger Friedenswochen durch. Die AFI ist überparteilich und setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts ein. Sie fordert darüber hinaus die Errichtung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.

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In eigener Sache:
Mit der Absenderadresse "info@augsburger-friedensinitiative.de" versehene E-Mails mit Viren im Dateianhang stammen nicht von uns. Sie werden mit einer gefälschten Absenderadresse von Rechnern verschickt, die tatsächlich infiziert sind. Weitere Informationen unter: www.antivir.de/infos/index.html


Aktuelles:

Atomwaffenfrei  – eine Utopie?

Vortrag mit Roland Blach - Dienstag 24.07.18, 19 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4

Atomwaffenfrei - Eine Utopie?Die internationale Organisation Mayors for Peace, bei der auch der Augsburger OB Mitglied ist, fordert eine atomwaffenfreie Welt bis 2020. ICAN, die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, hat für ihre Kampagnen für die Unterstützung des Vertrages zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen den Friedensnobelpreis erhalten. 122 Staaten der Vereinten Nationen stimmten für das Verbot.

Die USA, Russland und China rüsten jedoch ihr atomares Arsenal völkerrechtswidrig wieder auf und die in Büchel, Rheinland-Pfalz, stationierten amerikanischen Atomwaffen werden gegen neue und einsatzbare ausgetauscht. Welche Strategie verfolgen die Atommächte und welche Rolle spielt die Bundesregierung? Welche Wege verfolgen die Organisationen zu einer atomwaffenfreien Welt? Welche Aktionen der Friedensbewegung sind geplant? Roland Blach (49) ist Geschäftsführer der DFG-VK  in Baden-Württemberg und war zusammen mit 250 VertreterInnen von ICAN bei der Verleihung des Friedensnobelpreis in Oslo. Er ist Koordinator der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Bündnis 90/die Grünen Kreisverband Augsburg-Stadt, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg,  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V., Weltladen Augsburg und in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof. Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest 2018 Eintritt frei, Spenden erbeten

Den Flyer gibt es zum Download


Seebrücke - Schafft sichere Häfen

Seebrücke - Schafft sichere Häfen

Kundgebung in Augsburg am 21.07.18

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Letzten Monat sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) 629 Menschen beim dem Versuch über das Mittelmeer zu fliehen ertrunken. Insgesamt starben in diesem Jahr bislang 1422 Menschen bei einem Fluchtversuch. Von 21 Menschen, die einen Fluchtversuch über das Mittelmeer wagen, stirbt im Durchschnitt einer. 40 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen im Mittelmeer wurden nach Angaben des UNHCR von privaten Hilfsorganisationen gerettet. Heute ist aufgrund von behördlichen Behinderungen und Verboten kein Schiff und kein Rettungsflugzeug mehr vor Ort. Wir schliessen uns der Forderung des UNHCR an und fordern die ausdrückliche Unterstützung von privaten und staatlichen Rettungseinsätzen.

Die AFI unterstützt diese Erklärung der Initiative "Seebrücke" und ruft mit zur Kundgebung am Samstag, den 21.07.2018 um 15 Uhr auf dem Königsplatz auf. Weitere Informationen im Flyer zum Herunterladen und auf www.seebrücke.org/wp

IUVENTA – Seenotrettung: Ein Akt der Menschlichkeit - Film im Thalia am 23.07.

Am 23.07.2018 wird im Thalia-Kino ab 19 Uhr der Film IUVENTA – Seenotrettung: Ein Akt der Menschlichkeit gezeigt.
Eindrücklich schildert der Dokumentarfilm die Dramatik von Menschen auf der Flucht und in Seenot auf dem Mittelmeer. Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an. Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

Zum anschließenden Publikumsgespräch ist Florian Stadler von der Organisation „Jugend Rettet“ eingeladen, der schon auf mehreren Missionen dabei war und Experte für die zivile Seenotrettung ist. Moderiert wird die Diskussion durch Prof. Dr.-Ing. Friedrich Beckmann.

Trailer: http://iuventa-film.de Thalia Kino: https://www.lechflimmern.de/kino02/index.php?id_film=5766&p_id=36795


Zeig Dich AUX

Zeig Dich AUX

Kundgebungen und Demonstrationen gegen die AfD in Augsburg

Am 30. Juni veranstaltet die AfD ihren Bundesparteitag in Augsburg.  Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Rechtspopulismus und für ein solidarisches Miteinander. Wir rufen alle Personen und Organisationen zum Protest auf! Wir wollen zeigen, dass ein anderes Deutschland und ein anderes Bayern möglich ist, als es von der AfD propagiert wird.
Werde jetzt aktiv und zeig mit uns ein Zivilcourage und Mut gegen Rassismus!
 
Freitag, 29.06.2018
abends: Auftakt in diversen innerstädtischen Clubs. Infos: http://www.clubundkultur.com
18-22 Uhr: Kundgebung auf dem Rathausplatz: „Für ein solidarisches Augsburg – gemeinsam gegen Rassismus“
 
Samstag, 30. Juni 2018
AfD Stoppen - Demonstration gegen den AfD Parteitag in Augsburg
9:00 Uhr Kundgebung Messegelände - ca. 11.00 Uhr Demo zum Rathausplatz (Veranstalter Jugendbündnis Augsburg). Treffpunkt ist der Messeparkplatz an der Kreuzung B300/B17 im Süden Augsburgs. Die AFI ist Teil des Jugendbündnisses und beteiligt sich an der Demo.
 
„ZEIG DICH AUX“
10:00 Uhr Kundgebung am Katzenstadel vor dem DGB-Haus und Demonstrationszug zum Rathaus (Veranstalter DGB)
ab 10 Uhr: Infostände vieler Gruppen und Beiräte auf dem Moritzplatz
11:30 Uhr Kundgebung am Jakobsplatz und  Demonstrationszug zum Rathausplatz (Veranstalter KAB Diözesanverband Augsburg e.V.)
12 Uhr: Ökumenisches Friedensgebet in der Moritzkirche: „… Güte und Treue einander begegnen. Gerechtigkeit und Frieden sich küssen …“
13:00 – 18:00 Uhr „ZEIG DICH AUX!“
Große Kundgebung auf dem Rathausplatz mit diversen Redner*Innen und Künstler*Innen und viel Solidarität, Herz und Toleranz
 
weitere Infos unter:
https://afd-stoppen-augsburg.de/ (Jugendbündnis)
https://zeigdichaux.de/ (Bündnis f. Menschenwürde und Stadtjugendring)
https://bfmaugsburg.jimdofree.com/(Bündnis f. Menschenwürde)


Stopp Air Base Ramstein

Kein Drohnenkrieg - Stopp Air Base Ramstein

Demonstration am 30.Juni 2018 als Abschluss der Aktionswoche

Die AFI unterstützt die Kampagne "Stopp Air Base Ramstein", die eine Schließung der US-Militärbasis in Ramstein fordert. Sie dient als zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtwidriger Angriffskriege. Die meisten tödlichen Einsätze US-amerikanischer Kampfdrohnen, in Ländern wie dem Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Syrien und Afrika, werden über die Satellitenrelaisstation auf der US-Air-Base Ramstein durchgeführt.

Aktionswoche 2018

Derzeit läuft in Ramstein die Aktionswoche 2018 mit einem Friedenscamp, einer Friedenswerkstatt und einer Großdemo gegen die Basis und für eine friedliche Lösung von Konflikten. An der Demo mit Reiner Braun, Sahra Wagenknecht, Ann Wright und Eugen Drewermann als RednerInnen bei der Abschlusskundgebung wird sich auch die AFI beteiligen. Informationen zu Bussen und Mitfahrgelegenheiten gibt es hier.


Frieden geht

"Spaziergang" in Schrobenhausen - Frieden geht!  

Start in Schrobenhausen am 21. Mai 2018 um 12 Uhr am Bahnhof

Der Spaziergang beginnt mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof in Schrobenhausen und führt in Richtung Sandizell vor die Werkstore von MBDA, dem derzeit weltweit umsatzstärksten Lieferanten für Lenkflugkörpersysteme. Hier wird eine Mahnwache stattfinden. Die Abschlusskundgebung ist am Rathaus auf dem Lenbachplatz Schrobenhausen geplant. Weitere Infos im Flyer.

Der Spaziergang findet im Rahmen der Aktion FRIEDEN GEHT statt, der von Oberndorf über Kassel nach Berlin führt und mit dem für ein Verbot von Rüstungsexporten geworben wird.
Zusätzlich sei auch noch auf die Fahrradtour der DFG-VK Bayern hingewiesen, die vom 26. Mai – 2. Juni 2018 stattfindet.
Weltweit ist Deutschland sowohl bei Kleinwaffen (Pistolen, Maschinengewehre) als auch bei Großwaffensystemen (Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge, Kampfpanzer) drittgrößter Rüstungsexporteur. Deutsche Waffen werden vielfach an menschenrechtsverletzende und kriegsführende Staaten exportiert. Mit ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, Millionen von Menschen in die Flucht getrieben oder getötet. Zivilisten – insbesondere Frauen und Kinder – sind die Hauptleidtragenden.


Jamal Juma'a

Jerusalem und das Westjordanland - Welche Zukunft haben die Palästinenserinnen und Palästinenser?

Donnerstag, 17. Mai 2018 um 19:30 Uhr im Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg

Jamal Juma'a wurde in Jerusalem geboren und besuchte die Birzeit Universität, wo er politisch aktiv wurde. Seit der ersten Intifada hatte sich sein Engagement auf bürgerschaftliches Engagement konzentriert. Er ist ein Gründungsmitglied des palästinensischen landwirtschaftlichen Hilfskomitees, des palästinensischen Verbandes für Kulturaustausch und des Palästinensischen Umweltnetzwerkes.

Juma‘a ist seit 2002 Koordinator der palästinensischen „Stop the Wall Campaign“. Er war zu zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und UN Konferenzen eingeladen, um dort über die Kernfragen Palästinas zu sprechen. Seine Artikel und Interviews wurden in mehrere Sprachen übersetzt und weit verbreitet.  Er wird auf der Basis der Situation von 2018 die Fragen der Zukunft der Palästinenser*innen und die Herausforderungen für die Europäer darstellen.

 Referent: Jamal Juma'a, Soziologe, Menschenrechtsaktivist, Sprecher der Initiative Stop the Wall, Ramallah und Mitglied des Sekretariats des Weltsozialforums

Veranstalter: pax christi in Kooperation mit der Augsburger Friedensinitiative, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen Gruppe Augsburg, Evangelisches Forum Annahof

Flyer zum Download 


Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Demo und Kundgebung am Dienstag, 8. Mai 2018. Auftakt 18 Uhr, Königsplatz

Vor mehr als 70 Jahren haben sich die Häftlinge des KZ Buchenwald selbst bereit. Sie formulierten danach die Losung „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“. Heute ist dieser "Schwur von Buchenwald" aktueller denn je: Die Bundesregierung ist tief in völkerrechtswidrige Kriege verwickelt und schreckt nicht davor zurück, faschistisch geführte Staaten wie die Türkei und die Ukraine zu unterstützen und Machthaber wie die saudische Herrscherclique mit umfassenden Waffenexporten zu bedienen. Die deutsche Beteiligung am Morden in der Welt findet immer noch kein Ende.

Am Dienstag, 8. Mai 2018 um 18 Uhr hat das Bündnis 8. Mai, in dem die AFI auch beteiligt ist, auf dem Königsplatz (beim Brunnen) eine Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus organisiert. Anschließend findet eine Demo zum Prinzregentenplatz statt. Dort findet die Abschlusskundgebung bei der Gedenktafel statt. Hier gibt es den Flyer zu der Kundgebung.


Europa – Militarisierung statt Frieden? Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung e.V

Freitag, 04.05.2018 19:30 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4

Europa – Militarisierung statt Frieden?Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern“ steht im Vertrag von Lissabon. Gleichzeitig werden im selben Vertrag die europäischen Mitgliedstaaten verpflichtet, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Seit 2003 führt die EU Militäreinsätze auf dem Balkan und in Afrika durch. Wie sind die geforderte Aufrüstung und die Militäreinsätze mit dem im Vertrag von Lissabon genannten Ziel, den Frieden zu fördern, vereinbar? Welche weitere Militarisierung Europas ist eingeleitet und geplant? Welche politische und wirtschaftliche Ziele werden damit verfolgt?

Diese Fragen klärt der Vortrag von Jürgen Wagner, der in seinem Vortrag auch darüber aufklärt, was hinter der Abkürzung PESCO steckt. Am 13. November 2017 wurde die „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (Permanent Structured Cooperation - PESCO) im Grundsatz beschlossen. Mit PESCO können Teile der EU-Militärpolitik per Mehrheitsentscheidung auf Kleingruppen ausgelagert werden. So wird das bislang in diesem Bereich geltende Konsensprinzip ausgehebelt. An eine PESCO-Teilnahme sind zudem bestimmte Rüstungsbedingungen geknüpft, die von den Vertragsstaaten erfüllt werden müssen.


Jürgen Wagner
ist Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen.

Der Flyer für die Veranstaltung kann als PDF heruntergeladen werden.

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE.Kreisverband Augsburg, DKP Augsburg, GEW Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche 2018 der Stadt Augsburg statt. Das Programmheft gibt es hier.


Deeskalation jetzt

Das Netzwerk Friedenskooperative hat zu dem völkerrechtswidrigen Luftangriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Syrien die folgende Erklärung veröffentlicht:

Das Netzwerk Friedenskooperative betrachtet mit großer Sorge die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland über Syrien und fordert ein Ende der Eskalationsspirale. Die Bombardierung Syriens durch Großbritannien, Frankreich und die USA ist zu verurteilen und kann ungeahnte Konsequenzen mit sich ziehen, bis hin zu einer Eskalation zwischen den Atomwaffenmächten.

Die Bombardierung Syriens als Antwort auf den Giftgaseinsatz, bei dem weiterhin unklar ist, wer dafür verantwortlich ist, ist inakzeptabel und heißt die Eskalationsspirale weiter an. Statt Syrien weiter zum Schlachtfeld zu machen, braucht es einen Friedensprozess der auf zivile Konfliktbearbeitung, Diplomatie und Verhandlung setzt. Weitere Bomben werden den Menschen in Syrien und der Region nicht helfen.

Das Netzwerk Friedenskooperative fordert die Bundesregierung auf, das verantwortungslose Verhalten insbesondere der USA und Trumps klar zu verurteilen und sich konsequent für eine friedliche Lösung des Konflikts in Syrien einzusetzen. Des Weiteren fordert das Netzwerk Friedenskooperative die Bundesregierung auf, jegliche Rüstungsexporte in die Region einzustellen und den Auslandseinsatz der Bundeswehr für Syrien/ Irak zu beenden.

„Syrien braucht Frieden und nicht noch mehr Krieg.“, so Philipp Ingenleuf vom Netzwerk Friedenskooperative. „Syrien ist zum Schlachtfeld weltweiter Interessen geworden, bei dem sich Russland und NATO gegenüberstehen. Die derzeitige Eskalation bedroht den Weltfrieden und muss beendet werden, bevor aus Unvernunft oder Fahrlässigkeit ein nuklearer Krieg ausgelöst wird.“

Die Berichterstattung der meisten Medien hat die Bombardierung Syriens gerechtfertigt. In vielen Kommentaren hat sich sogar etwas gezeigt hat, das man nur als Kriegsgeilheit bezeichnen kann. Ein differenziertes Bild  liefern der Artikel "Der Krieg beginnt" von Karin Leukefeld auf Rubikon, "Krieg und Völkerrechtsbruch als Normalfall" von Jens Berger auf den Nachdenkseiten und der Kommentar von Andreas Zumach in der taz: "Verlogen und völkerrechtswidrig".


Augsburger Ostermarsch 2018

Das war der Ostermarsch 2018 (Update)

Kundgebung mit 370 Menschen auf dem Moritzplatz - Demo durch die Innenstadt

Mehr als 100 Einträge zu  Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Ostermärsche hat das Netzwerk Friedenskooperative gesammelt. Augsburg war auch dabei: Etwa 370 Menschen demonstrierten am Samstag, den 31.0.3. auf dem Moritzplatz für die Abschaffung von Atomwaffen, für die friedliche Lösung von Konflikten, für ein Verbot von Rüstungsexporten, gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr und gegen das Feindbild Russland- das aufgebaut wird, um eine massive weitere Aufrüstung der NATO zu rechtfertigen.

Die Reden auf dem Ostermarsch kamen von Klaus Stampfer (AFI und DFG-VK), sowie von Jost Eschenburg (pax christi). Sepp Raith hat mit seinen politischen Liedern für eine tolle Stimmung gesorgt und auch Stoff zum Nachdenken gegeben. Zusätzlich hat Rosi Schulz zwei Friedensgedichte vorgetragen. Ein bei der Kundgebung anwesender Friedensaktivist auch Chicago wies in einem spontanen Redebeitrag darauf hin, dass wir uns gegen die Aufrüstungspolitik des US-Präsidenten Trump und gegen die Beteiligung der US-Basis in Ramstein an den Drohnenmorden wehren müssen.
Bei der Demo zogen dann noch etwa 235 Menschen durch die Augsburger Innenstadt. Sambamania hat dem Demozug mit mitreißenden Rythmen Schwung gegeben.

Hier ein Video vom Ostermarsch.

Die Augsburger Allgemeine hat Online über den Ostermarsch berichtet und noch eine Bildergalerie gebracht.

Hier die gesammelten Infos über die Osteraktionen in der ganzen Republik beim Netzwerk Friedenskooperative:

Netzwerk Friedenskooperative Ostermärsche


Augsburger Ostermarsch 2018

Augsburger Ostermarsch 2018

Kundgebung mit anschließender Demo am 31.03.2018, 11.30 Uhr, Moritzplatz

Der Augsburger Ostermarsch  findet auch 2018 am Ostersamstag statt - dieses Jahr ist das der 31.März. Die Kundgebung mit zwei Redebeiträgen von AFI und pax christi Augsburg sowie Friedensgedichten beginnt um 11.30 Uhr auf dem Moritzplatz.  Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen, die den Ostermarsch unterstützen.

Für die musikalische Begleitung der Kundgebung konnten wir den Liedermacher Sepp Raith gewinnen, der vielen Augsburgern ein Begriff sein dürfte. Sepp Raith, "Bajubarde, Liedermacher, Schrägreimer und Musikkabarettist" trat beispielsweise bei vielen Erster-Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften auf.

Sepp Raith

Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten. Zum Abschluss geht es dann wieder auf den Moritzplatz.

Der nachfolgende Aufruf zum Ostermarsch steht hier als Ansichts-PDF und als PDF im A4-Format zum selbst ausdrucken bereit.

Vor 60 Jahren fanden die ersten Ostermärsche statt. Sie richteten sich gegen den drohenden Atomkrieg und speziell in Deutschland gegen die Pläne der Adenauer-Regierung für die Anschaffung eigener Atombomben. 2018 ist die Gefahr durch diese immer noch vorhandenen Massenmordwaffen höher denn je. Besonders brisant ist dabei sicher der Konflikt zwischen den USA und der „neuen“ Atommacht Nordkorea. Kaum weniger gefährlich ist das atomare Wettrüsten zwischen den USA und Russland sowie die Drohung der US-Regierung, das Abkommen mit dem Iran zu kündigen. Allerdings kommt keiner der „offiziellen“ Kernwaffenstaaten (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien) der Verpflichtung zur atomaren Abrüstung nach, die im Atomwaffensperrvertrag festgelegt ist. Die USA entwickeln sogar „kleine“ Kernwaffen, mit denen die Schwelle zum Atomkrieg gefährlich sinkt. Die Atomwaffenstaaten Indien, Pakistan und Israel haben den Sperrvertrag nie unterschrieben, sind aber trotzdem keinen Sanktionen ausgesetzt. Das macht die Politik gegenüber Nordkorea und noch mehr gegenüber dem Iran zur puren Heuchelei.  

Zwei Lichtblicke sind der Friedensnobelpreis für die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) sowie der Vertrag zu deren Verbot, den 122 Staaten in der UN beschlossen haben. Weltweit gibt es immer noch etwa 15.000 Kernwaffen, die das gesamte Leben auf unserem Planeten vernichten können.  Allerdings haben neben den Ländern mit Atomwaffen auch sämtliche NATO-Staaten – darunter die Bundesrepublik Deutschland – den Vertrag boykottiert. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Vertrag zu unterschreiben und den Abzug der 20 US-Atombomben durchzusetzen, die in Büchel (Rheinland-Pfalz) lagern und von Bundeswehr-Jets abgeworfen würden. Der Konflikt mit Nordkorea kann nur diplomatisch gelöst werden. Für den nahen und mittleren Osten wäre die Einrichtung einer atomwaffenfreien Zone ein wichtiger Schritt zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker.

Abrüsten statt aufrüsten

Widerstand ist nicht nur gegen die nukleare Bedrohung, sondern auch gegen die konventionelle Aufrüstung angesagt. Die NATO fordert von ihren Mitgliedsstaaten eine Erhöhung des Rüstungsetats auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Das bedeutet einen Anstieg von derzeit schon enorm hohen 36,6 Milliarden auf etwa 70 Milliarden Euro – fast 20 Prozent des Bundeshaushaltes. Die ohnehin zu geringen Ausgaben für Soziales, Bildung und Entwicklungshilfe werden noch mehr zugunsten des Militärs dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Initiative „Abrüsten statt Aufrüsten“ (https://abruesten.jetzt) sammelt Unterschriften, die dem Bundestag übergeben werden.

Bereits heute geben die NATO-Länder für ihre Armeen zusammen 921 Milliarden US-Dollar aus – davon die USA allein 611 Milliarden. China folgt mit 215 Milliarden, Russland alimentiert sein Militär mit 69 Milliarden US Dollar. Weltweit sind die Militärausgaben 2016 auf fast 1,7 Billionen US-Dollar gestiegen. Mit diesem Geld könnte man überall auf der Erde den Hunger bekämpfen sowie Bildung und Gesundheit für alle Menschen finanzieren. Stattdessen werden Konflikte angeheizt, Machtstrukturen erhalten und Ausbeutung zementiert.

Auslandseinsätze beenden

Auslandseinsätze der Bundeswehr gibt es derzeit unter anderem in Afghanistan, Syrien, dem Irak und Mali. Sie wurden Anfang 2018 durch die Mehrheit des Bundestags verlängert. Damit wird eine falsche Politik weitergeführt, die primär den wirtschaftlichen und strategischen Interessen des Westens dient und nicht irgendwelchen „humanitären“ Zielen. Die Erfahrungen aus den bisherigen Kriegseinsätzen haben gezeigt: Krieg bedeutet Tod, unendliches Leid und Zerstörung. Krieg treibt Menschen zur Flucht. Krieg führt nur zu noch mehr Gewalt. Militärische Interventionen bilden den Nährboden für Terrorismus und Extremismus.

Um das zu ändern, wollen wir eine neue Politik, die Konflikte innerhalb und zwischen Staaten mit gewaltfreien und diplomatischen Mitteln löst. Nötig dafür ist eine Förderung von lokalen und regionalen Initiativen für eine friedliche Konfliktlösung im Rahmen der UN-Charta und vor allem die humanitäre und wirtschaftliche Hilfe für die von Krieg oder Bürgerkrieg geschundene Bevölkerung.

Unsere Forderungen

·       Die Vernichtung aller Atom- und aller anderen Massenvernichtungswaffen

·   Abrüstung statt Aufrüstung

·   Stopp sämtlicher Auslandseinsätze der Bundeswehr

·   Das Verbot aller Rüstungsexporte

·   Zivile Konfliktlösung statt Krieg

·   Stopp von Sanktionen, unter denen die Bevölkerung der betroffenen Länder leiden

·   Der Aufbau von Systemen friedlicher Koexistenz im Nahen und Mittleren Osten unter Wahrung des Völkerrechts

·   Die Wiederbelebung der OSZE mit Russland und der Ukraine

·   Keine Unterstützung der US-amerikanischen Drohnenmorde von deutschem Boden aus

Wir sind dabei solidarisch mit allen Menschen weltweit, deren Ziel es ist, die Gewaltspirale zu durchbrechen und wollen mit ihnen gemeinsam eine friedliche, solidarische und gerechte Welt aufbauen.

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Bündnis 90/die Grünen Kreisverband Augsburg- Stadt, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE KV Augsburg, DKP Augsburg, GEW KV Augsburg, Hans-Beimler-Zentrum Augsburg, MLPD Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, SDAJ Augsburg, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und Weltladen Augsburg 

Friedensgebet, 10.30 Uhr, Hollbau, Annahof 4

Vor dem Ostermarsch findet um 10.30 Uhr ein Friedensgebet von Christen und Muslimen  statt.
Ausstellungsraum Annahof, Hollbau EG, Im Annahof 4, Augsburg

pax christiWeitere Informationen dazu bei
pax christi Augsburg

 Einen bundesweiten Überblick aller Osteraktionen gibt das Netzwerk Friedenskooperative auf der eigenen Seite Ostermarsch-Info.de.


SIKO 2018

Bericht von der Demo gegen die SIKO in München

Etwa 4000 Menschen waren gegen die sogeannte Sicherheitskonferenz auf der Straße

Bei miserablem Wetter umzingelten etwa 4000 DemonstrantInnen den hermetisch abgeriegelten Tagungsort der der Kriegsstrategen im Hotel „Bayerischer Hof“. Laut dem Aktionsbündnis beteiligten sich 3 600 Menschen sich an der Demonstration und noch einmal 300 an der Protestkette durch die Münchner Fußgängerzone. Die Polizei gab die TeilnehmerInnenzahl mit  2200 an, was dann von den meisten Medien übernommen wurde. Das Aktionsbündnis zieht das folgende Resumé:

Unsere Demonstration richtete sich gegen die im Bayerischen Hof versammelten Machteliten und gegen ihre  Interventionskriege, gegen die Hauptverantwortlichen für weltweite Armut, die Zerstörung der Umwelt, in deren Folge  Millionen von Flüchtlingen aus ihren Heimatländern vertrieben werden. Im Zentrum der Proteste standen die  Aufrüstungspläne Deutschlands und der EU, die weiter ansteigenden Rüstungsexporte, die nukleare Komplizenschaft  Deutschlands mit den USA und – aus aktuellem Anlass – der völkerrechtswidrige Angriff der türkischen Armee gegen die Kurden im nordsyrischen Afrin.
Für unsere Demonstration hatten die Münchner Behörden das Zeigen aller kurdischen Symbole, in denen sie einen  Bezug zur PKK vermuten, verboten. Dagegen haben wir geklagt. Daraufhin hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof  die Verbotsverfügung der Stadt München, Fahnen und Embleme der kurdischen Volksverteidigungs-Einheiten YPG  und YPJ mitzuführen, aufgehoben. Die Münchner Polizei jedoch ignorierte diese Entscheidung des Gerichts. Sie  betätigte sich als Hilfssherif des Erdogan-Regimes, nahm mehrere Personen fest und kündigte an, strafrechtlich gegen  sie vorzugehen.

Nachdem die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs nur vorläufige Wirkung für unsere Demonstration  hatte, geht unsere Klage gegen die Verbotsverfügungen der Stadt München jetzt in die nächste Runde.  Wir akzeptieren nicht, dass das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung immer weiter eingeschränkt und Solidarität mit  den Kurdinnen und Kurden kriminalisiert wird. 

Hier die Reden bei der Auftakt- und der Abschlusskundgebung der Anti-Siko Demo:
Walter Listl (Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz)
Ayten Kaplan
(Demokratisches Gesellschaftszentrums der Kurd*innen in Deutschland (NAV-DEM)
Christine Buchholz
(MdB, Die LINKE.)
Jürgen Grässlin
(Bundessprecher der DFG-VK)

Hier einige Impressionen von Demo und Kundgebung:

SIKO_2018_1 SIKO_2018_2 SIKO_2018_3 SIKO_2018_4 SIKO_2018_5 lightbox photo galleriesby VisualLightBox.com v6.1

 und einige Videos von der Demonstration:
https://www.youtube.com/watch?v=Ej8A0e76eUw&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=ExZoOZju6Nk

Weitere Infos vom Aktionsbündnis unter:
www.sicherheitskonferenz.de
   www.antisiko.de

Die NachDenkSeiten haben als Teil ihrer Reihe von Videohinweisen der Woche ein umfangreiches Special zur Münchner Sicherheitskonferenz erstellt. Von Jürgen Wagner, Friedensforscher bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI) gibt es eine sehr gute Bewertung der Diskussionen auf der Kriegstagung in München und daraus abgeleiteten politischen Forderungen, die zu noch mehr Krieg, Gewalt und Elend führen werden, wenn sie durchgesetzt werden.


Plakat SIKO 2018Frieden statt Aufrüstung - Nein zum Krieg!

Protest gegen die NATO „Sicherheits“-Konferenz am 17.2.2018 in München

Auf der SIKO vom 16.-18. Februar 2018 treffen sich im Bayerischen Hof in München wieded Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und Rüstungsindustrie, überwiegend aus den NATO-Staaten. Entgegen der Aussagen von SIKO-Veranstalter Wolfgang Ischinger geht es auf der Konferenz eder um die friedliche Lösung von Konflikten, noch um die Sicherheit für die Menschen auf unserem Planeten. Auf der SIKO geht es auch nicht um Dialog sondern um die Militärstrategie der NATO, um aktuelle und geplante Kriegseinsätze sowie um die militärische Aufrüstung.

Daher ruft ein breites Aktionsbündnis, dem auch die AFI angehört, zu Protesten gegen diese Konferenz auf.

13:00 Uhr Auftakt-Kundgebung: Stachus/Karlsplatz
14:00 Uhr Umzingelung des Tagungsortes der NATO- Kriegsstrategen und Demonstration
15:00 Uhr Abschlusskundgebung - Marienplatz

Aktuelle Infos, Pressemitteilungen, Aufruf und alle Unterstützer unter:
http://www.antisiko.de/  http://sicherheitskonferenz.de/

Von Augsburg fahren wir mit dem Bayern-Ticket in 5er-Gruppen zur Demo nach München.  Der Zug fährt um 11:39 Uhr ab, Ankunft in München ist um 12:21 Uhr.
Wir treffen uns am Samstag, 17.02.2018 um 11 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg, um noch Zeit für die Einteilung in 5er-Gruppen und zum Kauf der Bayern-Tickets zu haben. Die Rückfahrt legt jede 5er-Gruppe selbst fest. Rückfahrmöglichkeiten bestehen um 16:35 (17:19), 17:00 (17:48), 17:34 (18:19), 18:03 (18:46) Uhr. Die Ankunftszeiten in Augsburg stehen in Klammern.

Aufruf zu den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

FRIEDEN STATT AUFRÜSTUNG – NEIN ZUM KRIEG!
Geht mit uns auf die Straße am Samstag 17. Februar 2018

Während im Februar in München die 54. Konferenz unter dem Titel Sicherheit stattfindet,

  • stehen sich aufgrund der vorgerückten NATO-Truppen an der russischen Grenze die größten Militärmächte der Welt gegenüber,
  • droht der Konflikt zwischen Nordkorea und der USA zu einem Atomkrieg zu eskalieren,
  • beteiligen sich die NATO-Staaten und ihre Bündnispartner an der Zerstörung der Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen und zwingen sie damit zur Flucht, beispielsweise in den kurdischen Gebieten, im Jemen und in Afghanistan,
  • leiden weltweit 815 Millionen Menschen unter chronischem Hunger. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Unterernährung. Aber auch in Deutschland leben 15 % der Bevölkerung in Armut und sozialer Unsicherheit.

Es ist also höchste Zeit, über globale Sicherheit für alle Menschen zu reden, doch darum geht es auf der sogenannten Sicherheitskonferenz (SIKO) in München nicht.

Was ist die SIKO?

Auf der SIKO vom 16.-18. Februar 2018 treffen sich im Bayerischen Hof in München Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und Rüstungsindustrie, überwiegend aus den NATO-Staaten. Diese Konferenz wird von den Veranstaltern weltweit als Beitrag zur internationalen Sicherheit beworben. Entgegen ihrer Selbstdarstellung geht es aber nicht um die friedliche Lösung von Konflikten oder um die Sicherheit für die Menschen auf der Welt. Stattdessen ist die SIKO ein Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Rüstungsausgaben und ihrer völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden.

Um welche Sicherheit geht es?

Wenn auf der SIKO über Sicherheit geredet wird, geht es nicht um soziale Sicherheit wie die Gewährleistung von ausreichender Nahrung, Wasser, Wohnraum, Gesundheit, Bildung, Frieden, existenzsichernde Einkommen, Mitbestimmung, Gleichberechtigung und einer intakten Natur. Soziale Sicherheit für alle Menschen auf dem Globus wäre jedoch ein richtiger Ansatz, um dem Terrorismus den Boden zu entziehen, und einen der wesentlichen Gründe zu beseitigen, die Millionen Menschen zur Flucht zwingt.
Den NATO-Strategen auf der SIKO geht es dagegen darum, mit militärischer Stärke durch die Erhöhung der Militärausgaben, Beschaffung neuer Waffensysteme, Killerdrohnen, und der Perfektionierung ihres Atomwaffenarsenals die wirtschaftliche Vormachtstellung des „Westens“ zu sichern. Die NATO ist mit den verbündeten Staaten für zwei Drittel der weltweiten Rüstungsausgaben von 1686 Milliarden Euro verantwortlich. NATO-Staaten sind hauptverantwortlich für die letzten Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen und sie sind wesentlicher Akteur in Syrien und Kurdistan. Mit ihren Militäreinsätzen sollen Regierungswechsel erzwungen und Profite großer Konzerne, der Zugang zu Rohstoffen und Absatzmärkten sowie die „Nachfrage“ nach Waffen gesichert werden. Durch die Kriege der NATO werden die Lebensgrundlagen und somit jegliche soziale Sicherheit in den betroffenen Regionen zerstört und hunderttausende Zivilisten getötet.
Daher richtet sich unser Protest gegen die NATO. Deren Sicherheit ist nicht unsere Sicherheit. Dieses Militärbündnis des kapitalistischen Westens ist eine weltweite Bedrohung.

Welche Rolle spielt dabei die Bundesrepublik?

Die Lehre aus den zwei von Deutschland entfesselten Weltkriegen heißt: „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ Im Widerspruch dazu ist die Bundeswehr an 13 Auslandseinsätzen beteiligt.

Unter Bruch der Verfassung ist Deutschland die militärische Drehscheibe für die von USA und NATO geführten Kriege. Hier befinden sich deren wichtigste Kommandozentralen. Von Ramstein aus werden Waffen- und Truppentransporte abgewickelt, Kampfeinsätze gestartet und der Einsatz von Kampfdrohnen gelenkt.

Zwei Drittel der UN-Mitgliedsstaaten haben ein Atomwaffenverbot beschlossen. Auch 93 % der deutschen Bevölkerung will Nuklearwaffen verbieten. Doch die Bundesregierung hat sogar die Vertragsverhandlungen boykottiert. Sie hält an der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland fest und lässt ihren Einsatz von Bundeswehrpiloten trainieren.

Rüstungskonzerne verdienen Milliarden mit den Waffenexporten in Krisengebiete. Türkei, Saudi-Arabien und andere Länder nutzen für ihre Kriege in Deutschland produzierte Waffen.
Die Bundesregierung plant bis 2024, die jährlichen Militärausgaben auf rund 75 Mrd. Euro (2 % vom BIP), zu verdoppeln. Dies wäre aktuell jeder 5. Euro des Bundeshaushaltes. Diese Milliarden für die Aufrüstung fehlen dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: im Sozialbereich, z.B. Bildungs- und Gesundheitswesen, für den Bau von Sozialwohnungen, die Kommunale Infrastruktur, und die Integration der Geflüchteten sowie den ökologischen Umbau. Auch in Entwicklungsländern wären solche finanziellen Mittel dringend nötig.

Wer sind wir?

Das Aktionsbündnis ist Teil der weltweiten Bewegung für soziale Gerechtigkeit und friedliche Konfliktlösungen. Mit der NATO wird es keine friedliche, gerechte und solidarische Welt geben! Eine solche Welt ist aber nötig und möglich! Lasst uns gemeinsam dafür aktiv werden.

Wir fordern

  • Nein zur Aufrüstung. Kürzung des Militäretats.
  • Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, keine Bundeswehreinsätze im Innern.
  • Wir treten ein für eine Welt ohne Militär, somit auch für die Abschaffung der Bundeswehr.
  • Nein zur Produktion von Kriegswaffen. Sozialverträgliche Umstellung auf zivile Güter des öffentlichen Bedarfs. Stopp aller Rüstungsexporte, insbesondere an die Türkei, Saudi- Arabien, Katar und andere Krisengebiete. Verbot von Lizenzen und der Verlagerung der Rüstungsproduktion ins Ausland.
  • Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag, Atomwaffen raus aus Deutschland.
  • Schluss mit dem ständigen Bruch des Völkerrechts, keine Angriffskriege.
  • Auflösung aller US- und NATO-Militärstützpunkte in Deutschland. Keine Beteiligung an den US-Drohnenmorden (via Ramstein + Africom).
  • Deutschland raus aus der NATO und allen Militärstrukturen der EU.
  • Kein Konfrontationskurs mit Russland. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland.
  • Solidarität mit Flüchtlingen; Fluchtgründe beseitigen, nicht verursachen.
  • Investitionen in soziale Sicherheit, Nachhaltigkeit und Frieden statt Milliarden für Aufrüstung und Krieg.

Kommt zur Demonstration
am Samstag, 17. Februar 2018 in München 13 Uhr Stachus

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITS“KONFERENZ


Internationale Münchner Friedenskonferenz

Münchner Friedenskonferenz 2018

vom 16.2. bis 18.2. 2018 im Alten Rathaus der Stadt München und im DGB-Haus

Die AFI unterstützt die Münchener Friedenkonferenz 2017, die als Gegenveranstaltung zur "Sicherheits"-Konferenz der Mächtigen im Bayerischen Hof stattfindet.

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm der Friedenskonferenz mit der Überwindung des weit verbreiteten Sicherheitsdenkens und stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.
Die Mehrheit der Bevölkerung will keine global agierende Eingreifarmee und lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Eine wichtige Aufgabe der Münchner Friedenskonferenz besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik substanzielle Unterstützung zu geben.

Freitag 16.2., 19:00 Uhr - Altes Rathaus
Internationales Forum

Dr. Franz Alt,  Autor und Publizist: Kommt endlich zur Vernunft! Die Friedensbotschaft von Michail Gorbatschov.
Angesichts von Konfrontation und zunehmender Kriegsgefahr in Europa plädiert Gorbatschov für eine Rückkehr zur Entspannungspolitik

Nela Porobic Isacovic, Feministische Aktivistin aus Bosnien und Herzegowina, Kooperationspartnerin der Internationalen Frauenliga:
Friedensarbeit in Bosnien. Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte müssen verwirklicht werden, um einen neuen Ausbruch von Gewalt zu verhindern.

Tiffany Easthom, Direktorin Nonviolent Peace Force: Was will die Nonviolent Peace Force?

Grußwort: Leo Hoffmann-Axthelm, Vertreter von ICAN – Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen
Musikalische Umrahmung: Münchner Saitentratzer
Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt,  Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes
Grußwort der Landeshauptstadt München: Christian Vorländer, Stadtrat

Einlass ab 18:00 Uhr, Kostenbeitrag 10.- € , ermäßigt 5.- €

Samstag 17.2., 19:00 – 21:00, Einlass ab 18:00 Uhr - DGB- Haus
Aktuelle Diskussionsrunde: Atomwaffen abschaffen im Spannungsfeld von EU – USA – Russland

Seit dem Umsturz in Kiew und der darauf folgenden Annexion der Krim wird Russland von vielen Massenmedien wieder als Feind betrachtet. Die NATO veranstaltet Manöver vor der russischen Grenze. Die USA stationieren Raketenabwehrsysteme in Polen und Rumänien. Beide Seiten modernisieren ihre Atomwaffen. Das gilt auch für die US-amerikanischen Atombomben auf deutschem Boden. Europa befindet sich offensichtlich wieder im Kalten Krieg. Die Doomsday Clock (Weltuntergangsuhr) steht auf 2 Minuten vor 12! Gibt es dennoch Chancen für Entspannung und Abrüstung?
 
Input 1: Marion Küpker, gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen, DFG-VK 
Die Rolle der Atomwaffen im neuen Kalten Krieg. Chance für die Abschaffung der Atomwaffen?
 
Input 2: Reinhard Lauterbach, (Journalist und Autor, u.a.: „Bürgerkrieg in der Ukraine“)
Die Interessen der EU, der USA und Russlands im Ukraine Konflikt.
Wege zu Stabilisierung und Entspannung in der Ukraine und in Europa?
 
Input 3: Johanna Bussemer (Leiterin des Referats Europa in der Rosa-Luxemburg Stiftung)
Die USA und die Europäische Union – Konkurrenz oder Zusammenarbeit?
Wie entwickelt sich das Verhältnis angesichts der Politik und Rhetorik von Präsident Trump?  
Moderation: Heidi Meinzolt, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit

 Das Programm der Friedenskonferenz steht hier als Prospekt mit allen Informationen und Positionen des Trägerkreises bereit.

Weitere Infos zur Friedenskonferenz gibt auf der Webseite www.friedenkonferenz.info und auf Facebook.


Stoppt den  Waffenhandel!

Rüstungsexporte verbieten!

Deutsche Waffenexporte waren 2017 auf Rekordhöhe - auch in Kriegsgebiete

"Deutsche Waffen, Deutsches Geld - morden mit in aller Welt!" lautet ein Slogan, der auf Friedensdemonstrationen wie dem Ausgsburger Ostermarsch immer zu hören ist. Die große Koalition aus CDU/CSU und SPD hat im vergangenen Jahr große Koalition unter der Führung von CDU/CSU und SPD ihre Waffenexportgenehmigungen in sogenannte "Drittländer" außerhalb von NATO und EU nochmals gesteigert. Die Genehmigungswerte für 2017 lagen mit 3,8 Milliarden Euro auf Rekordhöhe. Das entspricht einem Anteil von mehr als 60 Prozent an der Gesamtsumme der Einzelgenehmigungen für Rüstungsexporte  in Höhe von 6,24 Milliarden Euro. Mit deutschen Kriegswaffen werden weltweit Menschen ermordet: So etwa in Syrien, im Irak und im Jemen. Allen voran schießen und töten Militäreinheiten der Türkei und Saudi-Arabiens im Nahen und Mittleren Osten mit deutschen Waffen der Firmen Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann und Heckler & Koch. Geliefert wurden zudem Kriegswaffen aus Beständen der Bundeswehr“, sagt Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK und Sprecher der Kampagne "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!". Die AFI ist Mitglied im Aktionsbündnis und hat Jürgen Grässlin in den letzen Jahren immer wieder zu Vorträgen nach Augsburg eingeladen.

 "Die neuen Rekordzahlen für den Rüstungsexport der Großen Koalition sind eine Bankrotterklärung für die Genehmigungspraxis der Bundesregierungen unter der derzeitigen Rechtslage. Sowohl der Einsatz von Munition aus deutschen Unternehmen im Jemen-Krieg als auch von Panzern aus deutscher Produktion beim türkischen Angriff auf die Kurden im Norden Syriens werfen ein grelles Licht auf die grausamen Folgen des deutschen Waffenhandels. Jeder sieht, dass deutsche Waffen genau in den Kämpfen im Einsatz sind, die die großen Fluchtbewegungen in der Mena-Region ausgelöst haben – und immer weiter verschärfen. Das hat mit Sicherheit und Stabilität nichts zu tun. Ein Rüstungsexportkontrollgesetz ist der notwendige Ausweg aus dem permanenten Bruch der Politischen Grundsätze für den Rüstungsexport, die schon jetzt Waffengeschäfte in Spannungsgebiete und bei Menschenrechtsbruch ausschließen. Ein solches Rüstungsexportkontrollgesetz fordern wir mit der „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ seit 2011. Wenn die schwarz-roten Koalitionäre jetzt ein solches Gesetzgebungsverfahren nicht anpacken, kapitulieren sie vor der friedenspolitischen Herausforderung“, kommentiert Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekretärin und ebenfalls Sprecherin der Kampagne, die Rüstungsexportpolitik der Großen Koalition.

Die Türkei nutzt für ihren Überfall auf die Kurden in der nordsyrischen Provinz Afrin auch deutsche Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A4, die Berlin zwischen 2006 und 2014 aus Beständen der Bundeswehr an die Türkei geliefert hat, so ein Bericht der "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (german-foreign-policy.com). Das die geschäftsführende Bundesregierung nun eine von der Türkei gewünschte Modernisierung der Panzer auf Eis legt, ist nur noch Schadensbegrenzung und Augenwischerei.

Weitere Informationen zu den Waffenexporten und den Leopard-Panzern der türkischen Armee liefert ein Interview mit Jürgen Grässlin in der Jungen Welt: "Menschenrechte werden dem Profit geopfert" .

 Aktiv werden!

Medico international und Campact haben jeweils Unterschriftenaktionen gegen deutsche Waffenlieferungen an die Türkei gestartet. Medico international fordert mit seiner Online-Petition den deutschen Außenminister und die Bundesregierung auf: Stoppen Sie den Panzer-Deal mit Erdogan! Keine Waffenlieferungen an die Türkei! Campact fordert die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD, Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz  auf, bei den Koalitionsverhandlungen den Beschluss zu fassen, dass Deutschland keine Waffen mehr an die Türkei und alle anderen Parteien im Syrien-Konflikt liefern darf. Hier können Sie die Petitionen mit Ihrer Unterschrift unterstützen:

Angriff auf Afrin: Kein Panzer-Deal mit der Türkei!, medico.de

Keine Waffen an die Türkei!, campact.de


Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende.

Wir von der Augsburger Friedensinitiative (AFI) möchten sich bei allen Menschen und Organisationen bedanken,

die mit Interesse an unseren Veranstaltungen teilgenommen haben,

die bei unseren Aktionen mitgemacht haben,

die uns mit Spenden unterstützt haben.

Vielen Dank auch an alle, die sich durch ihr persönliches Engagement  für eine friedlichere Welt eingesetzt haben,

auch wenn das nicht immer einfach war.

Wir wünschen erholsame und ruhige Feiertage und einen guten Start in ein hoffentlich friedliches Neues Jahr 2018.

AFI-Arbeitsausschuss


2017: Tätigkeitsbericht der AFI

Veranstaltungen und Aktionen:

07.01.2017 Teilnahme an der Demo gegen Abschiebung von Flüchtlingen

15.01 2017 Teilnahme an der Einführung von Dr. Beck, Leiter des Evang. Forum Annahof

31.01.2017 Mitunterzeichnung des Briefes an den Augsburger OB und Teilnahme an der Kundgebung
und Demo gegen die Abschiebungen von Flüchtlingen nach Afghanistan

18.02.2017 Fahrt nach München und Teilnahme an der Demo gegen die Siko

10.03.2017 Mitveranstalter des Theaterstücks ‚Das Bild vom Feind‘ der Berliner Compagnie

15.04.2017 Organisation des Augsburger Ostermarsches

21.04.2017 Redebeitrag zur deutschen Rüstungskooperation mit der Türkei ( am Beispiel RENK AG,
MTU, Rheinmetall ) bei der Protest-Kundgebung zum Referendum zur Einführung eines
Präsidialsystems in der Türkei

26.04.2017: Teilnahme an der Hauptversammlung der RENK AG (Rüstungsbetrieb, Getriebehersteller
für Panzer und Marine) als kritische Aktionäre, Gegenantrag gestellt und Redebeiträge gehalten

01.05.2017 Infostand bei der 1.Mai-Kundgebung auf dem Rathausplatz

03.05.2017 Veranstaltung zu Stolpersteine in Augsburg mit Gunter Demnig

04.05.2017 Verlegung von 20 Stolpersteinen an 6 Orten in Augsburg

07.05.2017 Redebeitrag bei Pulse of Europa auf dem Rathausplatz

07.05.2017 Infostand beim Europatag

13.05.2017 Fest zur Befreiung vom Faschismus (8. Mai 1945)

08.07.2017 Teilnahme an Kundgebung gegen AfD-Beatrix von Storch

14.07.2017 Mitveranstalter bei „Perspektiven für eine friedliche Sicherheitspolitik“ mit Inge Höger

17.07.2017 Teilnahme an Eröffnung der Ausstellung zu Sinti und Roma Verfolgung

23.07.2017 Teilnahme am Flaggenhissen zu Mayors for Peace

25.07.2017 Veranstaltung "Du sollst nicht töten! Der Weg Martin Niemöllers vom U-Boot-
Kommandanten zum aktiven Pazifisten“ mit Guido Grünewald

08.08.2017 Kinderfriedensfest im Botanischen Garten mit Mitmachaktionen und Infostand

01.09.2017 Kundgebung zum Antikriegstag

06.09.2017 Infostand bei ÖDP-Veranstaltung mit Daniele Ganser

09.09.2017 Fahrt zur Demo und Menschenkette nach Ramstein

14.10.2017 Unterstützung bei der Stolpersteinverlegung in Augsburg

21.10.2017 Teilnahme an Veranstaltung zu 30 Jahre Pax Christi Augsburg

01.11.2017 Teilnahme an Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

03.11.2017 Kundgebung mit Goldenen Nasen der Rüstungsmanager

Vorbereitung der 38. Augsburger Friedenswochen

09.11.2017 FW: Mitveranstalter Chansonabend zum Schicksal jüdischer KünstlerInnen

16.11.2017 FW: Veranstaltung „Wie sicher ist Afghanistan?“ mit Matin Baraki

24.11.2017 FW: Veranstaltungen „Der Krieg in Syrien“ mit Karin Leukefeld

27.11.2017 FW: Veranstaltung zu Nordafrika und dem Nahe Osten mit Andreas Zumach

28.11.2017 FW: Veranstaltung „Droht ein Atomkrieg in Südostasien?“ mit Clemens Ronnefeldt

30.11.2017 FW: Mitveranstalter „Warum Krieg?“ mit Dr. Eugen Drewermann

02.12.2017 AFI-Jahresabschlussfest

Ständige Mitarbeit bei der

  • Initiative Stolpersteine,

  • Aufschrei gegen Waffenexporte,

  • Kritische Aktionäre Renk

  • Vorbereitungstreffen zu Bündnisveranstaltungen

  • Unterstützung des Projekt Politischer Film in Augsburg der DFG-VK

Monatlich (Ausnahme im November) fanden das AFI-Plenum und die Arbeitsausschuss-Sitzungen statt.
Die AFI-Homepage wurde gepflegt und die Kasse verwaltet.


Friedensnobelpreis für ICAN

Friedensnobelpreis für Atomwaffengegner

ICAN erhält Auszeichnung

Endlich geht der Friedensnobelpreis wieder an eine Friedensorganisation. Am 10. Dezember wird er an die Organisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear weapons)  verliehen, die sich für ein weltweites Verbot von Atomwaffen einsetzt. ICAN ist ein globales Bündnis von über 450 Organisationen in 100 Ländern. Die Atomwaffen-Kampagne ICAN wurde 2007 in Melbourne aus der Taufe gehoben. Zwei australische Ärzte der IPPNW, Bill Williams und Tilman Ruff reisten um die Welt, um Unterstützer für die Kampagne zu gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein für ICAN war der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Am 20. September 2017 wurde er zu Unterschrift freigegeben und noch am selben Tag von mehr als 50 Staaten unterzeichnet. Die Bundesrepublik Deutschland hat den Vertrag nicht unterschrieben.

 

Ein Interessantes Interview mit dem Autor Matthias van der Minde gibt es auf den Nachdenkseiten. Van der Minde hat das Buch "Dialektik der Bombe -  Chronologie und Kritik des atomaren Zeitalters" verfasst.


38. Augsburger Friedenswochen

Karin Leukefeld und Eugen Drewermann auf Youtube

Vorträge aus den Friedenswochen als Online-Video verfügbar

Wer die Veranstaltungen mit Karin Leukefeld "Der Krieg in Syrien – Es geht um geostrategische Interessen" und mit Eugen Drewermann "Warum Krieg?" in den Friedenswochen verpasst hat, der kann sie nun auf Youtube ansehen.

Hier das Video des Leufefeld-Vortrags: https://www.youtube.com/watch?v=ZQLSjh4u0l0

und hier das von Eugen Drewermann: https://www.youtube.com/watch?v=hRQofNP6BYk&feature=youtu.be

Vielen Dank an NuitDebout Munich für die Videos.


Abrüsten statt Aufrüsten

Abrüsten statt aufrüsten

Der folgende Aufruf wurde am 6.11.2017 veröffentlicht: vier Gewerkschaftsvorsitzenden, neben einem Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell „abrüsten statt aufrüsten“. Die Unterzeichnenden fordern von der (neuen) Bundesregierung: „Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde“.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Informieren und Unterschreiben

Weitere Informationen und die Möglichkeit, den Aufruf online durch die eignene Unterschrift zu unterstützen gibt es hier: abruesten.jetzt


Goldene Nasen in Augsburg

Die 7 goldenen Nasen in Augsburg

Bericht von der Aktion auf dem Königsplatz

Die Nasen der sieben führenden Manager der deutschen Rüstungsindustrie haben bei ihrer Tour durch die Republik haben am Freitag, den 03.11.2017 Station in Augsburg gemacht. AFI, GDF-VK Augsburg und pax christi Augsburg haben das Kunstwerk auf dem Königsplatz aufgestellt. Zuvor war es in Erlangen zu sehen - vielen Dank an das Erlanger Bündnis für den Frieden für den Transport nach Augsburg. Die nächste Station ist München. Dort wird voraussichtlich am 17. Februar 2017 die große Demonstration gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz stattfinden und die goldenen Nasen soll auf dem Marienplatz stehen. Die Aktion wirbt für die Unterstützung der Forderungen der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel‘, die auch ein Verbot von Rüstungsexporten im Grundgesetz erreichen will.

Goldene Nasen - Dieter Zetsche, Daimler AGAls Beipiel hier die Nase von Daimler-Vorstand Dieter Zetsche. Die Daimler AG baut spezielle Versionen von Lastwägen für das Militär und lieferte 2016 Militär-Unimogs und Actros-Panzertransporter auch nach Algerien, Katar, Kuwait, Pakistan, Saudi-Arabien und an die Türkei.

In Augsburg war die Resonanz auf die Aktion sehr positiv und uns mit vielen Menschen ins Gespräch gebracht. Fast alle Passanten, mit denen wir gesprochen haben, fanden die Aktion als sehr gut und gelungen und stimmten uns zu. Dabei konnten wir auch auf die Bedeutung von Augsburg als Standort der Rüstungsindustrie (Renk, Premium Aerotec und MT Aerospace)  und auf die gerade begonnenen Augsburger Friedenswochen hinweisen.

Drei Fernsehsender (BR, Augsburg-TV, katholischer Sender) waren am Königsplatz, um Berichte über die Aktion zu drehen.

Beitrag auf Augsburg TV vom 3. November

Beitrag des Bayerischer Rundfunks auf BR24

Update: Der katholische TV-Sender  „katholisch1.tv“ hat am 5.11.2017 im "Aktuellen Magazin" ebenfalls einen Beitrag über die Aktion gebracht. Er beginnt bei Minute 10.


Die 7 goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexportes

Aktion auf dem Königsplatz am Freitag, 03.11.2017 von 10 Uhr bis 17 Uhr

Die AFI zeigt in Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg und pax christ Augsburg die 7 goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexportes auf dem Königsplatz (vor der Targa Bank) in Augsburg. Die Nasen der führenden Rüstungsmanagers der deutschen Rüstungsindustrie wie Airbus Defense & Space, Heckler & Koch, Rheinmetall werden dabei als Skulpturen gezeigt. Die Rüstungsmanager verdienen sich mit Rüstungsgeschäfte wahrhaftig goldene Nasen.

Die öffentliche Aktion findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne ‚ Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel‘ statt. Sie soll den Tätern der deutschen Waffenindustrie Name und Gesicht geben und gegen Rüstungsexporte in alle Welt, nicht selten in kriegsführende und menschenrechtsverletzende Staaten, die Stimme erheben. Deutschland zählt nach den USA und Russland weltweit zu den größten Waffenexporteuren. Wir fordern ein grundsätzliches Verbot des Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. Die AFI ist Teil des Aktionsbündnisses für die Kampagne.

Der Künstler Erik Tannhäuser hat von der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" Fotos der sieben führenden Unternehmer im deutschen Rüstungsgeschäft erhalten und diesen Vorlagen die gewaltigen goldenen Nasen der Profiteure des Todes gestaltet. Die sieben Tafeln mit den Nasen entstanden im Rahmen des Projektkurs "Guerilla und Social Media" an der HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim.

Die Nasen gehören: Andreas Heeschen, Hauptgesellschafter der Heckler & Koch GmbH, Frank Haun, Geschäftsführer von Krauss-Maffei Wegmann, Bernhard Gerwert, Chief Executive Officer von Airbus Defence & Space, Claus Günther, Vorstandssprecher des Bereichs Diehl Defence, Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG, Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG und Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG.

Die 7 goldenen Nasen vor dem Bundestag

(Bild: pax christi)

Die 7 goldenen Nasen wurden erstmals bei einem Aktionstag am 26. Februar 2016 vor dem deutschen Bundestag gezeigt. „Eine `Goldene Nase´ mit deutschen Rüstungsexporten können sich die heute vor dem Reichstag gezeigten Profiteure des Todes nur verdienen, weil die Bundesregierung und die Parlamentsmehrheit sich bisher weigern, unsere Forderung nach einem grundsätzlichen Verbot des Exportes von Kriegswaffen und Rüstungsgütern im Grundgesetz Artikel 26 (2) zu verankern. Und das obwohl sich in einer aktuellen Umfrage 83 Prozent der Bevölkerung für ein solches Verbot aussprechen“, begründet seinerzeit Paul Russmann, Kampagnensprecher und Sprecher der ökumenischen Aktion Ohne Rüstung Leben, die Präsentation der Ausstellung vor dem Reichstag.   


38. Augsburger Friedenswochen

Am 1. November starten die 38. Augsburger Friedenswochen. Die AFI und befreundete Organisationen laden zu insgesamt 13 Veranstaltungen ein:

  • Mi, 01.11.2017, 10:30 Uhr, Westfriedhof Augsburg - Treff vor dem Krematorium, Gedenkveranstaltung "Für die Opfer des Faschismus"
  • Sa, 04.11.2017, 19.30 Uhr, Hans-Beimler-Zentrum, Manlichstr. 3, Augsburg-Oberhausen, Venezuela: Wer bedroht den Frieden?

  • Di, 07.11.2017 19:00 Uhr, vhs, Raum 103, Willy-Brandt-Platz 3a, Augsburg, Frauen und Feindessoldaten - Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg

  • Do, 09.11.2017, 19:30 Uhr, Hoffmannkeller, Kasernstr. 4-6, Theater Augsburg, „Davon geht die Welt nicht unter!“ - Chansonabend zum Schicksal jüdischen KünstlerInnen während der Zeit des Nationalsozialismus

  • Fr, 17.11.2017, 19:30 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg, "Wie sicher ist Afghanistan wirklich?“ - Vortrag und Diskussion mit Matin Baraki

  • So., 19.11. 2017, 11:00 Uhr, Thalia Kino, Obstmarkt 5, Augsburg, Viktors Kopf - Ein Film von Carmen Eckhardt

  • Do, 23.11.2017, 19:30 Uhr, Zeughaus, Kreuzer-Raum 118, Zeugplatz 4, Augsburg, Reise in ein gebrochenes Land - Bilder und Eindrücke einer Begegnungs- und Solidaritätsreise nach Palästina und Israel

  • Fr, 24.11.2017, 19:30 Uhr, Zeughaus, Filmsaal, Zeugplatz 4, Augsburg, Der Krieg in Syrien – Es geht um geostrategische Interessen - Vortrag und Diskussion mit Karin Leukefeld

  • So, 26.11.2017, 11:00 Uhr, Café Tür an Tür, Wertachstraße 29, Augsburg, Verdrängte Fluchtursache: Ökozid im Nigerdelta - Flucht und Migration als Folge westlicher Rohstoffpolitik

  • Mo, 27.11. 2017, 18:30 Uhr, St. Anna, Goldschmiedekapelle, Im Annahof 2, Augsburg, Friedensgebet - Thema "Streit!"

  • Mo, 27.11.2017 19:30 Uhr, Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg, Trump und Putin, Nordafrika und der Nahe Osten: Wie wirken sich neue politische Konstellationen auf die Krisenregionen aus? - Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

  • Di, 28.11.2017, 19:30 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg, Droht ein Atomkrieg in Südostasien? Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland - Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt

  • Do, 30.11.2017, 19:30 Uhr, Zeughaus, Filmsaal, Zeugplatz 4, Augsburg, Warum Krieg? - Veranstaltung mit Dr. Eugen Drewermann

Eine Liste mit ausführlichen Texten zu den Veranstaltungen steht auf der Info-Seite unter Termine. Das gesamte Programm gibt es hier als PDF zum Anschauen und hier noch mal im A4-Format zum Ausdrucken und Weiterverteilen.

Das AFI-Plenum findet im November wegen der Friedenswochen nicht statt.

Parallel zu den Friedenswochen finden von ab dem 10.11. die Afrikanischen Wochen der Werkstatt Solidarischen Welt statt. Zwei Veranstaltungen der Afrikanischen Wochen sind auch Teil der Augsburger Friedenswochen. Das Programm der Afrikanischen Wochen gibt es hier als Download.


Stop Ramstein

Auf zur Menschenkette – auf nach Ramstein!

Viele haben in den letzten Wochen, den Atem angehalten: Droht jetzt wirklich ein Atomkrieg?
Das Kriegsgeschrei des US-Präsidenten Trump, das auch bei ihm über seine übliche militaristische und aggressive Sprache hinausging und die kriegsrhetorische Antwort aus Nordkorea hat die Welt an den Rand eines Atomkrieges geführt. Ramstein ist damit unmittelbar betroffen, denn das Einsatzgebiet des Militärkommandos, das dort stationiert ist, reicht bis an die russisch-nordkoreanische Grenze. Fast undenkbar, was alles passieren kann.
Der Frieden muss wieder in die Hände der Menschen, der Bürgerinnen und Bürger – auch dafür steht der Protest in Ramstein. Wer den Frieden will, wer den Frieden liebt, wer sich für den Frieden engagieren will, sollte nach Ramstein kommen.
Ramstein ist Protest gegen den Drohnenkrieg, aber auch und jetzt besonders:
Protest gegen Krieg und ein Aufschrei nach Frieden. Deshalb überzeugt bitte noch die Zögernden und Zaudernden, dass sie mit uns nach Ramstein zu den Protesten 2017 kommen.

Informationen zu den Aktionen, zu den Zeitplänen auf www.ramstein-kampagne.eu.

Samstag 09.09.2017
Menschenkette
Bürgerhaus Ramstein 13.00 Uhr – Schlusskundgebung Air Base Ramstein 15.00 Uhr
Festival: von 16.30 – 22.00 Uhr KünstlerInnen für den Frieden, Kammgarn Gelände Kaiserslautern

Das Münchner Friedensbündnis bietet einen Bus am 9. September 2017 an

Abfahrt:
EineWeltHaus München (Schwanthalerstraße 80, 80336 München) um 6.00 Uhr

weitere Abholorte (bitte jeweils 10 Minuten vor Abfahrt da sein.)
7.15 h Abfahrt Augsburg Parkplatz P+R Nord, Biberachstraße 9
8.15 h Abfahrt Ulm Hotel u. Rasthaus Seligweiler, Seligweiler 1
Programm in Ramstein
13.00 Uhr Auftaktkundgebung Bürgerhaus Ramstein
13.45 Uhr Menschenkette
15.00 Uhr Abschlußkundgebung
16.30 Uhr Essen am Bus, anschließend Rückfahrt nach München (Ankunft ca. 23:00 Uhr)

Tickets:
Anmeldungen unter friedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de
Bitte Namen und Abreiseort angeben.
Fahrtkosten: 36,00 €
bitte überweisen bis zum 05.09.2017
an IBAN DE66 7001 0080 0041 0398 01 BIC PBNKDEFF
Stichwort Ramstein
Wenn 60 Leute zusammenkommen wird es günstiger.
Als verbindliche Anmeldung gilt die Überweisung. Die Anmeldungen werden nach
Eingang berücksichtigt.

Weitere Infos: http://www.ramstein-kampagne.eu/event/menschenkette-mit-schlusskundgebung-vor-der-air-base/

Busse fahren auch aus anderen Städten.

Die Menschenkette ist die Aktion des Protests gegen den Drohnenkrieg, die Aufrüstung und die Air Base Ramstein. Sie ist ein klares Symbol des Zusammenhalts für den Frieden und hat bereits 2016 für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Sie wird am Samstagnachmittag (09.09.) um 13 Uhr in Form von zwei parallelen Auftaktkundgebungen eröffnet – eine vor dem Haus des Bürgers in Ramstein-Miesenbach, die andere vor dem Denkmal für die 1988 ums Leben gekommenen Flugshow-Opfer. Dann soll von beiden Kundgebungen aus bis vor die Tore der Air Base Ramstein die Menschenkette gebildet werden. Vor der Air Base Ramstein ist auch die Abschlusskundgebung um 15 Uhr geplant. Auf den Kundgebungen werden zahlreiche KünstlerInnen und RednerInnen die Teilnehmenden informieren und ein buntes Programm präsentieren.


Antikriegstag 2017: Gegen Krieg – für Abrüstung

Freitag 1. September 2017 um 17 Uhr auf dem Königsplatz

Antikriegstag 2017Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. 60 Millionen Todesopfer und Millionen von traumatisierten Überlebenden stehen für den schlimmsten Vernichtungskrieg in der Geschichte der Menschheit. Statt daraus Lehren zu ziehen, sind wir Tag für Tag mit Kriegen konfrontiert. Das Leiden von Millionen Menschen auf allen Kontinenten nimmt zu. Deutschland trifft hierbei eine nicht zu unterschätzende Schuld – als einer der größten Waffenexporteure und durch die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen. Die aggressive Ausdehnung der Nato nach Osten führt zu einer neuen Konfrontation der Nato-Staaten mit Russland. Mit dem Krieg in Syrien, bei dem an die 400.000 Menschen getötet wurden, werden die machtpolitischen Interessen der Nato-Staaten, von Russland, Saudi-Arabien, Katar, dem Iran und Israel durchgesetzt und dabei die Gefahr einer direkten Konfrontation von Nato und Russland in Kauf genommen.
 
Das Weißbuch der Bundeswehr zeigt es deutlich: Die Bundeswehr soll auch ohne UN-Mandat weiterhin weltweit eingesetzt werden. Diese kriegerischen Einsätze dienen überwiegend der Sicherung von Rohstoffen und Handelswegen. Die Militarisierung der Europäischen Union wird massiv vorangetrieben. Der Export von Waffen wird durch die Bundesregierung noch aktiver gefördert.
Die Nato-Staaten geben bereits dreizehn Mal mehr für Rüstung aus als Russland. Die Forderung, die Rüstungsausgaben auf 2 % des Bruttoinlandprodukts zu erhöhen, bedeutet für Deutschland den Rüstungsetat nahezu auf 70 Milliarden Euro jährlich zu verdoppelt und alleine mehr als Russland für Waffen und Militär auszugeben. Diese Aufrüstung geht zu Lasten von  Bildung, Gesundheitsversorgung und Sozialem.
Der Antikriegstag verpflichtet uns, gegen das weitere Aufrüsten, gegen Kriege und auch gegen Faschismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aktiv zu werden.

Die Kundgebung auf dem Königsplatz mit Reden, Kulturbeiträgen und Infoständen beginnt um 17 Uhr

Der Aufruf zu der Aktion kann hier heruntergeladen werden. Informationen zu Antikriegstag-Aktionen in anderen Städten und Orten stellt das Netzwerk Friedenskooperative bereit.

Diese Aktion wird unterstützt von:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft–Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG–VK) Gruppe Augsburg, DGB Jugend Augsburg, DKP Augsburg, GEW Augsburg, MLPD + REBELL Augsburg, SDAJ, ver.di Jugend Augsburg, Stefan Jagel, Gewerkschaftssekretär ver.di Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN–BdA), Werkstatt Solidarische Welt e.V. und Weltladen Augsburg


 

Du sollst nicht töten! Der Weg Martin Niemöllers vom U-Boot-Kommandanten zum aktiven Pazifisten

Dienstag 25.07.2017, 19:30 Uhr im Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg

Du sollst nicht töten! Der Weg Martin Niemöllers vom U-Boot-Kommandanten zum aktiven PazifistenMartin Niemöllers Weg führte vom U-Boot-Kommandanten und Nationalisten vor 1933 zu aktiver Betätigung in der Bekennenden Kirche mit achtjähriger KZ-Haft sowie Ablehnung der deutschen Wiederbewaffnung und Hinwendung zum Pazifismus. U.a. als Präsident der Deutschen Friedensgesellschaft setzte er sich bis zuletzt vehement für Entspannung, Abrüstung und die Absage an Krieg ein. Dr. Guido Grünewald beschreibt Niemöllers Lebensweg und fragt nach der heutigen Relevanz seiner Botschaft.
Referent Dr. Guido Grünewald ist Historiker mit zahlreichen Publikationen vor allem zur Geschichte von Friedensbewegungen, seit 1972 in leitenden Positionen der DFG-VK, des International Peace Bureau (IPB) und
des European Bureau for Conscientious Objection (EBCO).
 
Veranstalter:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedengesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Kreisverband Augsburg-Stadt Bündnis 90/die Grünen, pax christi Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und mit freundlicher Unterstützung des Projektbüros für Frieden und Interkultur (Kulturamt) der Stadt Augsburg
 
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Das nebenstehende Flugblatt gibt es als PDF zum Herunterladen und selbst ausdrucken.

Die  Veranstaltung mit mit Dr. Guido Grünewald findet im Rahmen des Augsburger Friedensfestes statt. Das von der Stadt Augsburg ausgerichtete Friedensfest hat im Lutherjahr "Bekennen" als zentrales Thema. Das komplette Programm gibt es hier als Download.


Flaggentag

Flaggentag und Friedenstafel am 23. Juli

Auftakt des Augsburger Friedensfestes am Helmut-Haller-Platz in Augsburg

Das Augsburger Friedensfest beginnt in diesem Jahr mit einer Friedenstafel am Sonntag, 23. Juli 2017 um 11:30 Uhr auf dem Helmut-Haller-Platz am Oberhauser Bahnhof. Alle sind eingeladen, mit Familie, Freund*innen und Gästen zum Helmut-Haller-Platz zu kommen und gemeinsam bei einem großen Picknick die mitgebrachten Speisen zu teilen. Bei schlechtem Wetter findet die Friedenstafel im Mesopotamien Verein statt.

Augsburg ist Mitglied bei den Städten mit Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden). Die Mitgliederzahl der Städte mit Majors for Peace in Deutschland ist jetzt auf 500 und weltweit auf über 7300 angestiegen.  In den Majors for Peace-Städten wird am 8. Juli eine Flagge gehisst, um ein Zeichen für der Forderung  nach einer weltweiten Abschaffung von Atomwaffen und deren völkerrechtliches Verbot verbindlich zu erreichen. In Augsburg wurde die Flagge heuer nicht am 8. Juli aufgezogen. Sie wird stattdessen bei der Eröffnung des Friedensfestprogramm am 23. Juli 2017 um 11:30 Uhr auf dem Helmut-Haller-Platz gehisst.

Die AFI wird mit dem Transparent "HIROSHIMA MAHNT - ALLE ATOMWAFFEN ABSCHAFFEN"  beim Hissen der Flagge anwesend sein. Bitte unterstützt die Aktion mit eurer Teilnahme und kommt am 23. Juli auf den Helmut-Haller-Platz.


Pace - No to NATO

Vortrag von Inge Höger, MdB und abrüstungspolitische Sprecherin DIE LINKE:

Perspektiven für eine friedliche Sicherheitspolitik

Freitag 14. Juli 2017, 19:30 Uhr, GrandHotel Cosmopolis, Springergässchen 5

Kann mit Krieg, Hochrüstung, Waffenexporten und Militarisierung Frieden geschaffen werden?  Welche anderen Möglichkeiten hat Deutschland, um der Menschlichkeit, dem Völkerrecht, dem Abbau von Spannungen, der gewaltlosen Konfliktlösung und der Verständigung zwischen den Staaten zu dienen?   Können wir dem Ziel der Abrüstung sowie der Beseitigung von militärischer Zerstörung und Bedrohung näherkommen, wenn Deutschland aus dem Kriegsbündnis der NATO aussteigt und sich für ein internationales globales System gegenseitiger kollektiver Sicherheit stark macht?   Wie können wir Widerstand gegen den militaristischen Zeitgeist leisten und verstärkt und nachhaltig mehr Einfluss auf die parlamentarischen und außerparlamentarischen Friedensbemühungen nehmen?

Inge HögerInge Höger ist Abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und im Unterausschuss Abrüstung, stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss und im Gesundheitsausschuss  Gewerkschaften. Sie war  Januar 2005 Gründungsmitglied der WASG Nordrhein-Westfalen und wurde Juni 2005 Mitglied der Mitglied der PDS, jetzt Partei DIE LINKE. Inge Höger ist auch Mitglied der DFG-VK und aktiv in Gewerkschaften, sozialen Bewegungen sowie der Frauenbewegung .Mehr zu Inge Höger auf ihrer Webseite.

Eine Veranstaltung der DFG-VK Gruppe Augsburg in Kooperation mit der AFI, DIE LINKE KV Augsburg, pax christi Augsburg, VVN-BdA KV Augsburg Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen

Flyer der DFG-VK Augsburg zum Herunterladen


 

Nachlese: 1. Mai, Stolpersteine und Europatag

Rückblick auf drei Veranstaltungen mit AFI-Beteiligung im Mai

Unter dem Motto "Wir sind viele. Wir sind eins" waren am ersten Mai die Gewerkschaften auf der Straße. Auch die AFI war mit von der Partie, um das Thema Frieden bei den Gewerkschaften wieder mehr ins Bewustsein zu bringen. Auf dem Rathausplatz gab es einen gemeinsamen Infostand mit der VVN-BdA Augsburg.

Demo 1. Mai 2017

Am 4. Mai konnten nach dem Ende der jahrelangen Blockade durch die Stadt nun endlich die ersten Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer der NS-Herrschaft in Augsburg auf öffentlichen Grund velegt werden. Die von dem Künstler Gunter Demnig gestalteten Gedenksteine mit Messingplakette sind als Erinnerung an Opfer der NS-Herrschaft immer vor deren letzten freiwilligen Wohnort ins Pflaster eingelassen.Allerdings konnte der Künstler statt der geplanten 20 nur 12 Steine verlegen, da die anderen acht an Menschen erinnern, die zwar verfolgt wurden, im KZ waren oder fliehen mussten, aber überlebt haben. Zu ihnen zählt etwa auch die Augsburger Ehrenbürgerin Anni Pröll, die das KZ überlebt hat, deren Mann und Schwager aber von den Nazis ermordet wurden. An Fritz und Alois Pröll erinnern auch zwei Stolpersteine. Weitere Steine sind Emma und Eugen Oberdorfer, Selma und Ludwig Friedmann sowie Jenny Schell (ge. Friedmann), Karl Nolan, Christian und Ernst Lossa sowie Josef und Anna Weichenberger gewidmet. Anstelle der durch die Stadt nicht genehmigten Steine hat Gunter Demnig "Platzhalter" aus Beton verlegt. Die Stolpersteine werden von Paten, also privaten Spendern, finanziert. Auch die AFI wird die Patenschaft für einen Stein übernehmen.

Am 4. Mai wurden auch zwei Erinnerungsbänder für Josef Prantl und die Familie Reinhard angebracht. Diese andere Form des Erinnerns wurde von der ErinnerungsWerkstatt Augsburg entwickelt. 

Hier einige Bilder von der Verlegung der Stolpersteine am 4. Mai:

Verlegung der Stolpersteine für Familie Oberdorfer Der Künstler Gunter Demnig  Die Stolpersteine für Emma und Eugen Oberdorfer Sichtlich ergriffen: ZuschauerInnen am Martin-Luther-Platz Dort verlegt Gunter Demnig die Steine für Familie Friedmann. Miriam Friedmann, Enkelin der Ermordeten, hat sich sehr für die Stolpersteine eingesetzt. Erinnerung an Selma und Ludwig Friedmann sowie Jenny Schell (geb. Friedmann) Der Stein für Karl Nolan wird verlegt. Die Urenkelin Karl Nolans legt Blumen nieder Erinnerung an Karl Nolan Die Stolpersteine für Christian und Ernst Lossa liegen in der Wertachstraße. Amalie Speidel ist die Tochter von Christian und die Schwester von Ernst Lossa Hier sollten eigentlich mehr Stolpersteine liegen Die VVN erinnert an Anna und Josef Weichenberger Die Steine für das Ehepaar Weichenberger in der Mittelstraße  Anna und Josef Weichenberger Josef Pröll ist der Sohn von Anna Pröll, die das KZ überlebte Ihr Mann Fritz und ihr Schwager Alois Pröl wurden ermordet lightbox photo galleriesby VisualLightBox.com v6.1

Ein kurzes Video von der Verlegung der Stolpersteine ist auf Youtube unter https://youtu.be/2PCCsi-eACc zu finden. Ein weiteres Video von der Veranstaltung mit dem Künstler und Urheber der Stolpersteine, Gunter Demnig, am 3. Mai im Zeughaus ist verfügbar unter https://youtu.be/14kYgpTIyGo.

Am 8. Mai war die AFI schließlich mit einem Infostand auf dem Europatag auf dem Rathausplatz vertreten. Ein wichtiges Motiv für die Gründung der EU waren auch die Lehren aus dem zweiten Weltkrieg: die europäische Einigung sollte künftige Kriege zwischen den europäischen Staaten verhindern. Allerdings wandelt sich die EU in den letzten Jahren immer mehr zur Militärmacht. So enthält das Lissabon-Abkommen eine Aufrüstungsverpfichtung, die EU führt eigenständig Militäreinsätze im Ausland durch und die europäischen Staaten geben immense Summen für ihr Militär aus. Über diese Fakten informierte die AFI an ihrem Stand.


Kritische Aktionäre Renk auf der Hauptversammlung der Rüstungsfirma

Der Augsburger Hersteller musste sich kritischen Fragen stellen.

Augsburg nennt sich zwar Friedensstadt, ist gleichzeitig aber auch ein wichtiges Zentrum der Rüstungsindustrie mit Firmen wie Premier Aerospace mit der Produktion wichtiger Bauteile für Eurofighter und Airbus A400M oder dem Geriebebauer Renk. Renk ist laut eigener Aussage in "den Bereichen Kettenfahrzeuggetriebe, Gleitlager und Navy-Getriebe ist das Unternehmen unangefochtener Weltmarktführer". Unter Kettenfahrzeugen sind dabei ausschließlich Kampfpanzer zu verstehen. Hier liefert Renk auch Getriebe nach Israel und in die Türkei. Zudem stellt das Unternehmen auch Getriebe für Kriegsschiffe her.

Der Mehrheitaktionär bei Renk ist MAN und damit der Volkswagen-Konzern. 2015 haben wir die "Kritischen Aktionäre Renk" ins Leben gerufen. Mitglieder der Augsburger Friedensbewegung haben jeweils ein oder zwei Renk-Aktien erworben und damit das Recht, eigene Anträge auf der Renk-Jahhrenhauptversammlung zu stellen, Redebeiträge zu halten  und auch dem Vorstand Fragen zu stellen. Von diesen Rechten haben wir auch am 26.04.2017 wieder Gebrauch gemacht. Das PDF dokumentiert den Antrag der kritischen Aktionäre sowie die Redebeiträge.

Die AFI ist Teil der Kampagne "Aktion Aufschrei" für ein Verbot von Rüstungsexporten. Nach den USA, Russland, China und Frankreich ist Deutschland weltweit der fünftgrößte Großwaffenexporteur. Beim Handel mit Kleinwaffen steht die Bundesrepublik hinter den USA und Italien an dritter Stelle.

Der "Dachverband Kritische Aktionäre" ist hier zu finden. Er fordert von Unternehmen mehr Umweltschutz, die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten, mehr Transparenz und einen Stopp der Rüstungsproduktion.

Aktion Aufschrei


Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Kundgebung auf dem Martin-Luther-Platz in Augsburg , Samstag, 13. Mai 2017 um 12 Uhr

Am 8. Mai vor 72 Jahren wurde der deutsche Faschismus, der durch das Lostreten des Zweiten Weltkrieges zur Weltmacht aufsteigen wollte, zerschlagen. 55 Millionen Menschen mussten in diesem Krieg sterben, bis es gelang, die Nazidiktatur zu beenden und Europa von der deutschen Schreckensherrschaft zu befreien.   Die AFI feiert zusammen mit vielen anderen Organisationen den Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am Samstag, 13. Mai 2017 um 12 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Martin-Luther-Platz in Augsburg. Das ursprünglich geplante Straßenfest mit Bands und Poetry-Slam fällt wegen schlechten Wetterprognose leider aus.


Nachbericht vom Augsburger Ostermarsch 2017

Mehr als 400 TeilnehmerInnen auf dem Moritzplatz und 370 bei der Demo

Augsburger Ostermarsch 2017

Der Augsburger Ostermarsch lief dieses Jahr etwa anders ab. Die Kundgebung fand auf dem Moritzplatz statt, wo die Regensburger Rockband RUAM mit toller Musik und intelligenten Texten für Stimmung sorgte. Bis zu 430 Menschen konnten wir bei der Kundgebung zählen - eine deutliche Steigerung geenüber dem letzten Jahr. Die Reden - sie können als PDF heruntergeladen werden - kamen von Klaus Stampfer (AFI), der sich mit der dramatischen Lage in Syrien, den enorm steigenden Rüstungsausgaben, der wachsenden atomaren Gefahr und der NATO auseinandersetzte, und von Martha Metzger (VVN-BdA Augsburg). In ihrer Rede führte sie aus, wie die aktuelle Politik bei vielen Menschen zu Frustration und Resignation führt. Nicht wenige suchen ihr Heil in rechten bis faschistischen Gruppen und Parteien, die menschenverachtend, friedensgefährdend und kriegstreiberisch sind. Hier müssen wir eingreifen und unsere Stimme gegen die Wahnsinnspolitik und den militärischen Irrsinn auch der derzeitigen Bundesregierung erheben.

Bei der anschließenden Demo durch die Innenstadt sorgte Sambamania mit Samba Batucada , Maracatu und Bloco Afro dafür, dass die PassantInnen in Augsburg die Demo nicht übersehen und vor allem nicht überhören konnten. Auch beim Demozug hatten wir mit 370 TeilnehmerInnen deutlich mehr Menschen auf der Straße, als im vergangenen Jahr.

Ein Video von der Kundgebung und einem Ausschnitt aus dem Auftritt der den RUAM gibt es hier auf Youtube (ein Klick auf das Bild ruft die Youtube-Webseite auf).
Ostermarsch-Video auf Youtube

Bilder von Kundgebung und der Demo durch die Augsburger Innenstadt:

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Beim Netzwerk Friedenskooperative gibt es eine Auflistung der mehr als 90 Veranstaltungen und Aktionen, die Ostern 2017 stattfanden. Auch Aufrufe und Reden aus anderen Städten sowie Presseerklärungen der Friedensbewegung und Presseberichte über die Osteraktionen gibt es hier zum Nachlesen.

Ostermärsche 2017 Netzwerk Friedenskooperative


Kommt zum Ostermarsch!Mit Entsetzen mussten wir erfahren, dass letzte Woche in Syrien Giftgas mit über 80 Toten eingesetzt wurde und die USA daraufhin einem Luftangriff auf den syrischen Flugplatz al-Schairat durchführte.  Die USA haben für den Giftgas-Einsatz das syrische Militär verantwortlich gemacht. Dieses ist eine Behauptung,  Beweise dafür wurden nicht vorgelegt. Syrien hat seine Giftgas-Vorräte der UNO übergeben, was die UNO auch bestätigt hat. Wie u.a. Recherchen türkischer Parlamentarier und Staatsanwälte sowie des berühmten Investigativ-Journalisten Seymour Hersh ergaben, verfügt zumindest die Al Nusra Front auch über Sarin und steckte wahrscheinlich auch hinter dem Anschlag in Ghuta. Und die Al Nusra Front ist die dominierende Miliz in der Provinz Idlib, in der der neue Anschlag stattfand.

Niemand scheint sich die einfache Frage zu stellen, warum die syrische Führung so idiotisch sein sollte, ihren Gegnern, die seit Jahren auf ein direkte Intervention drängen, solche Steilvorlagen zu liefern, zu einem Zeitpunkt, wo die syrischen Truppen auf dem Vormarsch sind und erneut vor einem wichtigen internationalen Treffen?

Wir fragen uns, wem nützt der Giftgas-Einsatz?  Militärisch hätte der Giftgaseinsatz für die syrische Armee keinen Sinn gemacht, denn die syrische Armee war in Chan Scheichun auf dem Vormarsch. Nützlich ist der Giftgasangriff für die gewaffneten Rebellengruppen, denn der Militärschlag der USA schwächt die syrische Luftwaffe. 

Der Giftgasangriff nützt vor allem dem US-Präsidenten Trump. Innenpolitisch kann er sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger als starker Mann präsentieren und stimmt die Republikaner auf sich ein und bekommt sogar den Beifall der Demokraten.

Die USA haben die Weltöffentlichkeit schon mehrfach belogen, um einen Krieg zu begründen. Colin Powell  hat ein mit weißem Pulver gefüllten Reagenzglas gezeigt, um zu belegen, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hat.  Alles war eine Lüge, um den Angriffskrieg gegen den Irak zu rechtfertigen. Hunderttausende Tote und ein wirtschaftlich und politisch zerstörtes Land war die Folge.

Wir fordern aufzuklären, wer den Giftangriff zu verantworten hat und diese Verantwortlichen vor dem Internationen Strafgerichtshof anzuklagen.

Wir fordern, alle Kriegsverbrecher vor Gericht zu stellen, auch die Regierenden in den Großmächten, die Zivilisten bombardiert haben, wie kürzlich mit Unterstützung der deutschen Tornados geschehen.

Die USA behalten sich weitere Angriffe gegen Syrien vor, sie eskalieren die Spannung mit Nord-Korea und China. Wir sind gefordert, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen. Kommt daher zahlreich zum

Ostermarsch mit Kundgebung, Infoständen und Demonstration  

am Ostersamstag, 15. April 2017 um 11:30 Uhr auf den Moritzplatz in Augsburg


Augsburger Ostermarsch 2017 

Augsburger Ostermarsch 2017

Kundgebung mit anschließender Demo am 15.04.2017, 11.30 Uhr, Moritzplatz

Der Augsburger Ostermarsch  findet auch 2017 wie gewohnt am Ostersamstag statt - dieses Jahr ist das der 15. April. Geändert haben wir dieses Jahr allerdings den Ort und den Ablauf:

Die Kundgebung mit zwei Redebeiträgen beginnt um 11.30 Uhr auf dem Moritzplatz.  Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen.

Für Musik und gute Stimmung sorgt diesmal die Regensburger Rockband RUAM. Der Name steht laut der Band selbst für R adau, U nsinn, A narchie,
M ist-M arx-M undart. Das Rockkaberett tritt oft bei Demos und Kundgebungen auf, etwa bei den Aktionen gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz in München. Die Regensburger spielten auch 2013 beim Abschlussfest der von der AFI veranstalteten Augsburger Friedenswochen.

Die Regensburger Rockband RUAM

Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten. Zum Abschluss geht es dann wieder auf den Moritzplatz.

Der nachfolgende Aufruf zum Ostermarsch steht hier als Ansichts-PDF und als PDF im A4-Format zum selbst ausdrucken bereit.

Der Krieg ist in Deutschland angekommen. Einmal in Gestalt der vielen Menschen, die vor Bürgerkrieg oder bewaffneten Konflikten in unser Land geflohen sind. Zum anderen in Form von Terroranschlägen mit islamistischem Hintergrund.
Diese sind verbrecherisch und unmenschlich, aber auch motiviert durch die Militäreinsätze und den Drohnenkrieg des Westens – einschließlich Deutschlands.

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ist ein Produkt des Chaos und des Elends, das die Kriege im Irak und in Libyen hinterlassen haben. Dort ging es dem Westen und seinen Verbündeten unter den Golfmonarchien auch nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern darum, politisch unliebsame Herrscher zu beseitigen und die Länder und ihre Ressourcen unter die eigene Kontrolle zu bringen.
Die Heuchelei unserer Regierung zeigt sich auch darin, dass Saudi-Arabien, trotz des Krieges im Jemen, nicht etwa Sanktionen zu fürchten hat, sondern weiterhin Waffen aus Deutschland erhält. Auch die zunehmend autokratische Türkei wird weiter mit Waffen versorgt, obwohl sie Krieg gegen die eigene kurdische Bevölkerung führt.

Den Krieg in Syrien beenden

Der Konflikt in Syrien ist längst zu einem Stellvertreterkrieg geworden. Auf der einen Seite stehen der Iran und Russland als Unterstützer der syrischen Regierung, auf der anderen der Westen, Saudi-Arabien, einige Golfstaaten und die Türkei, die Assad aus verschiedenen Motiven stürzen wollen. Sie unterstützen die aus verschiedensten Gruppen bestehenden Aufständischen. Um das Schicksal der Zivilbevölkerung kümmert sich keine der Seiten. Daher müssen Flüchtlinge aus Syrien unbedingt auch in Deutschland Asyl erhalten – ohne Quoten und bürokratische Hürden.
Zudem sollte die Bundesregierung sämtliche Waffenlieferungen in die Region sofort beenden, alle Bundeswehreinsätze stoppen und sich für einen Waffenstillstand und eine diplomatische Lösung ohne Vorbedingungen einsetzen.

Eine neue Politik ist nötig

Die Bundesregierung will die Bundeswehr weiter aufrüsten und immer größere Summen in Waffenkäufe pumpen – 130 Milliarden zusätzlich bis 2030. Gleichzeitig wachsen die Spannungen mit Russland. Sowohl die USA als auch Russland stellen neue atomare Massenmordwaffen in Dienst. Millionen Menschen sind auf der Flucht, vertrieben durch Krieg oder die elenden Lebensbedingungen in ihren Heimatländern.
Um das zu ändern, benötigen wir eine neue Politik, die inner- und zwischenstaatliche sowie wirtschaftliche Konflikte mit gewaltfreien und diplomatischen Mitteln löst. Das wäre das beste Mittel zur Bekämpfung des Terrorismus.

Dazu gehören

►ein Stopp sämtlicher Auslandseinsätze der Bundeswehr
►keine Unterstützung der US-amerikanischen Drohnenmorde von deutschem Boden aus
►Ab- statt Aufrüstung
►Das Verbot aller Rüstungsexporte
►Zivile Konfliktlösung statt Krieg
►Die Vernichtung aller Atom- und aller anderen Massenvernichtungswaffen
►Der Aufbau von Systemen friedlicher Koexistenz im Nahen und Mittleren Osten.
►Die Wiederbelebung der OSZE mit Russland und der Ukraine

Wir sind dabei solidarisch mit allen Menschen weltweit, deren Ziel es ist, die Gewaltspirale zu durchbrechen und wollen mit ihnen gemeinsam eine friedliche, solidarische und gerechte Welt aufbauen.

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Kreisverband Augsburg-Stadt von Bündnis 90/die Grünen, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE. Augsburg, DKP Augsburg, GEW-Augsburg, MLPD und REBELL Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, SDAJ, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und Weltladen Augsburg

Friedensgebet, 10.30 Uhr, Hollbau, Annahof 4

Vor dem Ostermarsch findet um 10.30 Uhr ein Friedensgebet von Christen und Muslimen  statt. Der Ort hat sich geändert: Nun nicht mehr - wie im Flugblatt angegeben - die Goldschmiedekapelle in St. Anna, sondern der Hollbau, Annahof 4.

pax christiWeitere Informationen dazu bei
pax christi Augsburg

 Einen bundesweiten Überblick aller Osteraktionen gibt das Netzwerk Friedenskooperative auf der eigenen Seite Ostermarsch-Info.de.


Aufrüstung stoppen!

Aufrüstung stoppen! Rüstungsausgaben senken!

Petition an die Bundesregierung auf Campact

Wir fordern von der Bundesregierung

- Keine Erhöhung der Militärausgaben für die Bundeswehr , sondern deren Abrüstung
- Umwidmung der Ausgaben aus dem Militärhaushalt für den Ausbau und die Sanierung der öffentlichen Infrastruktur
- keine Militarisierung der Europäischen Union

Warum ist das wichtig?

Der Beschluss der NATO-Staaten, der 2014 unter Mitwirkung der derzeitigen Bundesregierung bekräftigt wurde, ihre Rüstungsausgaben auf mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, erfährt durch die neue US-Regierung neuen Schub. Eine Umsetzung dieser Maßgabe würde den deutschen Militärhaushalt auf etwa 80 Mrd. Euro verdoppeln. Zugleich verfällt in Deutschland die öffentliche Infrastruktur wie Schulen, Bahnstrecken und Straßen, Sportstätten und Bildungseinrichtungen, weil die sogenannte Schuldenbremse wirkt - außer bei Militärausgaben.
Auch andere europäische Staaten zeigen sich offen für die massive Steigerung ihrer Militärausgaben. Dies wird auch dadurch deutlich, dass die EU-Staaten, die weitgehend mit den NATO-Staaten deckungsgleich sind, ebenfalls die Anhebung der Militärausgaben auf 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für einen Ausbau der EU-Militarisierung fordern.
Wir lehnen diese massive Erhöhung der Rüstungsausgaben ab und setzen uns dafür ein, dass dieses Geld für den Ausbau der sozialen und ökologischen Infrastruktur eingesetzt wird.

Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

http://weact.campact.de/petitions/aufrustung-stoppen-rustungsausgaben-senken


Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien

Das Bild vom Feind - Wie Kriege entstehen.

Ein Theaterstück der Berliner Compagnie.
Freitag, 10. März 2017 um 19:30 Uhr im Barbarasaal, Am Katzenstadel 18, Augsburg

Zum Theaterstück:

„Sanktionen, Drohungen, vermehrte Aufrüstung, immer größere Manöver, immer häufiger gefährliche Zwischenfälle – der kalte Krieg ist wieder da. Wird die Eskalation nicht beendet, kommt es zum Dritten Weltkrieg.
Was in der Ukraine geschehen ist – der Aufstand des Euromaidan gegen den Präsidenten Janukowitsch, die ‚Annexion’ der Krim durch Russland, der Bürgerkrieg im Donbass – das alles wird nicht nur von den Ukrainern, sondern auch von den Deutschen sehr unterschiedlich beurteilt. Was den einen eine berechtige Revolution ist, ist den anderen ein illegitimer Putsch.
In der Situation könnte es hilfreich sein, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und sich von dem einen oder anderen Vorurteil zu verabschieden.
Der Wunsch der Ukrainer nach Selbstbestimmung und einem besseren Leben, die Angst vieler Menschen im Donbass vor ukrainisch-nationalistischen Kräften im heutigen Kiew, die geschichtlichen Erfahrungen mit Nazi-Deutschland und Stalinismus, heutige geopolitische Absichten von Seiten der USA, der EU und Russlands sowie die russischen Ängste angesichts der NATO-Ost-Erweiterung – all das muss ernst genommen werden.
Das Stück spielt in einer Redaktion. Die linke Zeitung ist von einem Milliardär aufgekauft worden. Der neue Chefredakteur soll den neuen Kurs des Blattes durchsetzen. Seine erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat er als Volontärin eine ukrainische Maidan-Aktivistin mitgebracht. Geht seine Rechnung auf?“

pax christi Augsburg hat die Initiative übernommen und das Berliner Ensemble wieder nach Augsburg eingeladen. Das Theaterstück wird als Mitveranstalter von der AFI unterstützt.

Karten zum Preis von 16,00 Euro (ermäßigt 12,00 Euro) können bei der AFI unter info@augsburger-friedensinitiative.de bestellt werden. Den Flyer zum Theaterstück gibt es hier als PDF.


Gegen Aufrüstung und Krieg – NATO abschaffen

Protest gegen die NATO „Sicherheits“-Konferenz am 13.2.2017 in München

Auch dieses Jahr findet in München wieder die sogenannte Sicherheitskonferenz statt,  eine Versammlung der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machteliten vor allem aus den NATO- und EU-Staaten. Die AFI unterstützt den folgenden Aufruf zu den Protestaktionen gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz:

 

Frieden statt NATO – Nein zum Krieg!

Auf der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz (SIKO) im Februar 2017 versammeln sich die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machteliten, vor allem aus den NATO-Staaten, den Hauptverantwortlichen für das Flüchtlingselend, für Krieg, Armut und ökologische Katastrophen. Ihnen geht es – entgegen ihrer Selbstdarstellung – weder um die friedliche Lösung von Konflikten, noch um Sicherheit für die Menschen auf dem Globus, sondern um die Aufrechterhaltung ihrer weltweiten Vorherrschaft und um die Profitinteressen multinationaler Konzerne.

Vor allem aber ist die SIKO ein Propaganda-Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Milliarden-Rüstungsausgaben und ihrer auf Lügen aufgebauten völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden.

Das Kriegsbündnis NATO ist eine Bedrohung für die ganze Menschheit

Die NATO-Staaten schützen Handelswege statt Menschenrechte, bekämpfen die Flüchtenden statt die Fluchtursachen. Sie sichern den Reichtum der Reichen statt Nahrung für Alle, schüren Konflikte und fördern den Terrorismus. Die NATO setzt auf das Recht des Stärkeren. Seit dem Angriffskrieg gegen Jugoslawien – unter grundgesetzwidriger Beteiligung Deutschlands – brechen die NATO-Staaten das Völkerrecht. Ihr vorgeblicher „Anti“-Terrorkrieg ist nichts anderes als blanker Terror. Der Drohnenkrieg der US-Regierung ist illegale Lynchjustiz, Mord auf Verdacht und hat bereits zehntausenden Unschuldigen das Leben gekostet.
Kaum ein Land, das sich nicht bedingungslos den Spielregeln der imperialistischen Staaten unterwirft, ist sicher vor „westlichen“ Militärinterventionen. Der verheerende Krieg in Syrien und das Erstarken des IS nach dem Irakkrieg sind das Ergebnis der von den USA, der NATO, der EU und ihren regionalen Verbündeten betriebenen Politik des „Regime-Change“. Ihre Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen und ihre Wirtschaftssanktionen haben diese Staaten zerschlagen und die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört.

Schluss mit dem Krieg in Syrien

Der von den NATO-Staaten offen angestrebte Sturz der syrischen Regierung, ihre militärische Unterstützung reaktionärster Kräfte und ausländischer Söldnerbanden ist ein Bruch der Charta der Vereinten Nationen. In einem doppelten Spiel benutzt der NATO-Staat Türkei den Krieg in Syrien für seinen jahrzehntelangen Krieg gegen die Kurden, der in brutaler Weise intensiviert wird, um insbesondere das basisdemokratische Projekt Rojava in Nordsyrien zu vernichten. Zudem erhöht die NATO-Militärintervention die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland und hat das Potenzial einer nuklearen Katastrophe für die ganze Welt.
Der Bombenkrieg, der tausende zivile Opfer fordert, muss von allen Seiten beendet werden. Frieden in Syrien kann nicht mit Bomben, sondern nur durch eine politische Lösung mit den vom Krieg betroffenen Menschen erreicht werden. Sie brauchen eine lebenswerte Perspektive, damit sie dem IS jegliche Unterstützung entziehen.

Schluss mit der militärischen Mobilmachung gegen Russland

Die NATO hat ihr altes Feindbild wiederbelebt und einen brandgefährlichen Konfrontationskurs in Gang gesetzt. Sie rückt bis an die Grenzen Russlands vor: Die dauerhafte Präsenz von NATO-Truppen, mit der Vorverlagerung von Panzern und Kampfflugzeugen in die drei baltischen Staaten und Polen, die Aufstellung einer „Schnellen Eingreiftruppe“, die militärische Aufrüstung Kiews und die NATO-Manöver in Osteuropa dienen der Kriegsvorbereitung. Mit der sogenannten Raketenabwehr wollen sich die USA die risikolose atomare Erstschlagsfähigkeit gegen Russland verschaffen.

Deutschland ist bei jedem Krieg dabei

Unter Bruch der Verfassung ist Deutschland die militärische Drehscheibe für die US- und NATO-geführten Aggressionskriege. Auf deutschem Boden befinden sich die wichtigsten NATO- und US- Kommandozentralen. Vom US-Militärstützpunkt Ramstein werden Waffen- und Truppentransporte abgewickelt, Kampfeinsätze gestartet und der Einsatz der Killerdrohnen gelenkt. Die Bundeswehr ist an allen NATO-Kriegen direkt oder indirekt beteiligt und wird zu diesem Zweck militärisch hochgerüstet.
Die Bundesregierung hat angekündigt, in den nächsten 15 Jahren zusätzlich 130 Mrd. Euro in die Ausrüstung und Bewaffnung der Bundeswehr zu stecken und darüber hinaus schrittweise die jährlichen Militärausgaben von heute 34,3 Mrd. auf 2% des BIP, rund 70 Mrd. Euro erhöhen.
Im Jahr 2015 wurden von der Bundesregierung Rüstungsexporte in Höhe von 12,81 Mrd. genehmigt und im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt (Rüstungsexportbericht 2015).
Autoritäre und reaktionäre Regime wie die Türkei, Saudi Arabien und Katar sind bevorzugte Kunden der deutschen Rüstungskonzerne. Das Geschäft mit dem Tod blüht.
Im Verein mit den Atommächten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und Israel blockiert die Bundesregierung in der UNO Verhandlungen über ein Verbot aller Atomwaffen. Die in der Bundesrepublik stationierten US-Atomwaffen, die derzeit für erweiterte Einsatzfähigkeiten „modernisiert“, bzw. zu weitgehend neuen Waffen umgerüstet werden, sind Bestandteil der US- und NATO-Atomkriegsstrategie, an der auch die Bundesregierung – entgegen ihrer Lippenbekenntnisse zur atomaren Abrüstung – festhält.

Dagegen ist Widerstand angesagt. Krieg darf kein Mittel der Politik sein!

  • Wir sagen Nein zur Aufrüstung der Bundeswehr, zur Produktion von Kriegswaffen und zu Rüstungsexporten. Sofortiger Stopp der Waffenlieferungen an die Türkei, an Saudi-Arabien und Katar! Die Milliarden für Rüstung und Krieg müssen für soziale Zwecke verwendet werden.
  • Atomwaffen raus aus Deutschland! Die nukleare Komplizenschaft mit den USA muss beendet werden. Die Bundesregierung muss die Bereitstellung der Tornado-Flugzeuge und das Training der Bundeswehr für den Einsatz der Atomwaffen beenden und den Stationierungsvertrag für die Lagerung der US-Atomwaffen kündigen.
  • Schluss mit allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr! Raus aus der NATO und den Militärstrukturen der EU. Auflösung aller US- und NATO- Militärstützpunkte. Bundeswehr abschaffen.
  • Keine Beteiligung Deutschlands am Konfrontationskurs gegen Russland – weder an Kriegsmanövern, noch an der Militärpräsenz in Osteuropa. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland.
  • Solidarität mit den Flüchtlingen. Schutz und Sicherheit für alle Opfer aus Kriegsgebieten und den von Hunger, Armut und Umweltzerstörung heimgesuchten Ländern. Das Massensterben im Mittelmeer muss beendet werden. Die Schutzsuchenden brauchen legale Einreisemöglichkeiten nach Europa.

Als Teil einer weltweiten Widerstandsbewegung
treten wir ein für Frieden und soziale Gerechtigkeit und rufen auf:

Kommt zur Demonstration
gegen die Tagung der NATO-Kriegsstrategen
am Samstag, 18. Februar 2017 in München

Weitere aktuelle Infos zu den Protest- und Gegenaktionen zur "Sicherheits"-Konferenz gibt es unter sicherheitskonferenz.de/de.

Auf zur Demo am Samstag, den 18. Februar 2017nach München

Die AFI fährt zur Demo am 18.2. an München. Die Fahrt erfolgt mit dem Bayern-Ticket in 5er-Gruppen. Der Zug fährt um 11:39 Uhr ab, Ankunft in München ist um 12:21 Uhr. Wir treffen uns am Samstag, 18.02.2016 um 11 Uhr am Hauptbahnhof in Augsburg, um noch Zeit für die Einteilung in 5er-Gruppen und zum Kauf der Bayern-Tickets zu haben. Die Rückfahrt legt jede 5er-Gruppe selbst fest.

Demonstration und Protest-Kette gegen die NATO-Kriegstagung

Vorprogramm ab 12:30 Uhr
Sleepwalker Station (+ evtl. später auf dem Feuerwehrauto im Zug!)
Sepp Raith angefragt
13:00 Uhr Auftaktkundgebung Stachus/Karlsplatz
Moderation: Wob - Beiträge1:
14:00 Uhr Umzingelung des Tagungsortes der NATO-Kriegs-Strategen
Demonstration - über Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus - Odeonsplatz - zum Marienplatz
Protest-Kette - über Neuhauser Str. - Kaufingerstr. - zum Marienplatz siehe auch ..
- angeführt von Münchner Ruhestörung, Samba-Percussion
ca. 15 Uhr Schlußkundgebung - Marienplatz
Vorprogramm ab 14:30h - es heizen ein: De Ruam
Moderation: Claus Schreer - Programm:

Stellungnahme zur sog. „Friedensbewegung bundesweite Koordination"

Eine Gruppierung unter der anmaßenden Bezeichnung „Friedensbewegung bundesweite Koordination" (FbK) ruft für den 18. Februar – beinahe zeitgleich zur Demonstration des Aktionsbündnisses gegen NATO-„Sicherheits“Konferenz – zu einer eigenen Demo auf.
Diese selbsternannte, rechtslastige „Friedensbewegung“ gehört nicht zu uns.

Internationale Münchner Friedenskonferenz

Münchner Friedenskonferenz 2017

vom 17.2. bis 19.2. 2017 im Alten Rathaus der Stadt München und im DGB-Haus

Die AFI unterstützt die Münchener Friedenkonferenz 2017, die als Gegenveranstaltung zur "Sicherheits"-Konferenz der Mächtigen im Bayerischen Hof stattfindet.

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Mit bisher vierzehn Veranstaltungen stellen die Veranstalter der Friedenskonferenz auch 2017 wieder Alternativen zu militärischer Gewalt vor. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm der Friedenskonferenz mit der Überwindung des weit verbreiteten Sicherheitsdenkens und stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.
Die Mehrheit der Bevölkerung will keine global agierende Eingreifarmee und lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Eine wichtige Aufgabe der Münchner Friedenskonferenz besteht darin, diesem Wunsch nach einer anderen Politik substanzielle Unterstützung zu geben.

Das Programm der Friedenskonferenz steht hier als Prospekt mit allen Informationen und Positionen des Trägerkreises bereit. Noch ausführlicher ist die digitale Pressemappe.  

Der als Referent für Freitag, 17.02.2017 angekündigte Soziologe Harald Welzer ( FUTURZWEI- Stiftung Zukunftsfähigkeit) hat übrigens abgesagt. Seine Begründung: "Ich glaube, dass in der gegenwärtigen geopolitischen Situation an Abrüstung und Senkung der Rüstungsausgaben in Deutschland nicht zu denken ist; von Ihren Forderungen an die deutsche Politik teile ich lediglich die zur Reduktion der Waffenexporte." 

Weitere Infos zur Friedenskonferenz gibt auf der Webseite www.friedenkonferenz.info und auf Facebook.


Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Demo am 11.02.2017 auf. Start ist um 12 Uhr am Moritzplatz

Für ein friedliches Miteinander – Gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit!

Der Augsburger Flüchtlingsrat ruft zur Demo am 11.02.2017 auf. Start ist um 12 Uhr am Moritzplatz.

Die Abschiebungen nach Afghanistan halten an und somit auch die Gefährdung der in Deutschland lebenden AfghanInnen. In dem Flugzeug, das am 23.01.2017 nach Kabul startete, saß ein Augsburger, der sich nun in einem unsicheren und gefährlichen Land befindet.

Afghanistan ist nicht sicher und wird es nicht allein dadurch werden, dass die Bundesregierung und Innenminister de Maizière es für sicher erklären. Sogar das Auswärtige Amt warnt dringend vor der Einreise nach Afghanistan und warnt ausdrücklich vor der Gefährdung durch terroristische oder kriminell motivierte Gewaltakte. Die Bundesregierung misst mit zweierlei Maß und nimmt die Gefährdung des Wohls zahlreicher AfghanInnen in Kauf. Dadurch betreibt sie eine erfolgreiche Abschreckungs- und Verunsicherungspolitik.

Menschen nach Afghanistan abzuschieben, bedeutet, sie Krieg und Terror auszusetzen und der Perspektivlosigkeit zu überlassen. Über eine Million Menschen sind derzeit innerhalb des Landes auf der Flucht, weil Leib und Leben bedroht sind.

Somit ist es nachvollziehbar, dass AfghanInnen auch in Europa Schutz suchen und ihnen Asyl zu gewähren entspräche den viel beschworenen europäischen Grundwerten. Die Massendeportationen nach Afghanistan sind ein Angriff auf diese Werte als auch auf den Kerngedanken des Asylrechts.

Wir fordern daher die Bundesregierung auf, Abschiebungen nach Afghanistan sofort zu stoppen und die internationalen Schutzverpflichtungen von Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, zu erfüllen. Solange dies nicht der Fall ist, werden wir uns immer gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit stemmen, und alles uns mögliche dafür tun, dass sie nicht stattfinden.

Die AFI unterstützt die Demo und ruft ebenfalls zur Teilnahme auf. Wir haben auch den offenen Brief des Augsburger Flüchtlingsrats an OB  Dr. Gribl unterstützt, in dem die Stadtpolitik dazu aufgefordert wird, langjährig Geduldeten eine Zukunftsperspektive in Augsburg zu ermöglichen.

Weitere Infos beim Augsburger Flüchtlingsrat

 




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