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Zuletzt aktualisiert am: 03.11.2019

AFI Intern

Informationen über wichtige Termine von Aktionen und Veranstaltungen zu Friedensthemen in Augsburg - nicht nur von der AFI. Auch hier zu finden: Die Tagesordnung des Gruppentreffens.

Ältere Tagesordungen sind im Archiv abgelegt.
Auch Informationen zu den Aktivitäten gegen den Krieg im Irak und zu unseren Aktionen in den Jahren 2002 bis 2016 sind dort zu finden...


Termine

 40. Augsburger Friedenswochen

  • Fr., 01.11.2019, 10:30 Uhr, Westfriedhof Augsburg - Treff vor dem Krematorium
    Gedenkveranstaltung „Für die Opfer des Faschismus“
    Schweigemarsch zur Gedenkstätte mit Kranzniederlegung. Nach der Begrüßung Ansprache Christian Viefhaus (Landessprecher der VVN-BdA Bayern)
    Danach Jahresrückblick im Bürgerzentrum Pfersee.
    Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg
  • Sa., 02.11.2019, 18:00 Uhr, Hans-Beimler-Zentrum, Manlichstr. 3, Augsburg
    US-Blockade gegen Kuba und Venezuela: Tödlicher Krieg ohne Waffen
    Seit mehr als einem halben Jahrhundert haben die USA gegen Kuba eine Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade verhängt. Unter US-Präsident Donald Trump ist diese in den vergangenen Monaten weiter verschärft worden. Für die Menschen in Kuba hat das schwerwiegende Folgen, denn für die Versorgung der Bevölkerung notwendige Einfuhren werden nahezu unmöglich. Auch gegen Venezuela hat Trump eine »vollständige Blockade« verhängt, um das südamerikanische Land von Lebensmittel- und Medikamentenimporten abzuschneiden. Das Ziel Washingtons in beiden
    Ländern: Regierungen zu installieren, die sich den Interessen der USA unterwerfen. Dagegen ist Solidarität notwendig!
    Im Rahmen der Augsburger Friedenswochen und der bundesweiten Kampagne »Unblock Cuba« diskutieren wir dieses Thema mit André Scheer, Leiter des Ressorts Außenpolitik der Berliner Tageszeitung »junge Welt«.
    Veranstalter: DKP Augsburg mit Unterstützung der Gruppe Augsburg der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., der SDAJ Augsburg und des Hans-Beimler-Zentrums
  • Mo, 04.11.2019, 14:30 Uhr, Theresienstraße 1, Augsburg
    Gunter Demnig verlegt zum fünften Mal Stolpersteine in Augsburg
    Inzwischen erinnern in Augsburg bereits 33 Stolpersteine an ganz unterschiedliche Opfer des Naziregimes: an politisch Verfolgte, an Juden und an Jenische. 20 davon durften in den Boden eingelassen werden, 13 noch nicht. Nun, beim 5. Besuch Gunter Demnigs, werden acht weitere Steine feierlich verlegt, darunter erstmalig für Opfer der bis heute wenig beachteten Krankenmorde durch die Aktion T-4 in 6 zentralen Tötungsanstalten und nach deren Abbruch durch die sogenannte Entzugskost, sowie der Zeugen Jehovas, die aus religiösen Gründen Kriegsdienst und Hitlergruß verweigerten. Veranstaltungsort (Treffpunkt zur ersten Verlegung): Theresienstraße 1. Die weiteren Verlegorte finden sich unter www.stolpersteine-augsburg.de.
    Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat mit dem 1992 gestartetem Projekt „Stolpersteine“ mit 70.000 verlegten Steinen in 1285 Kommunen und in 24 Staaten Europas das größte dezentrale Mahnmal der Welt geschaffen.
    Veranstalter: Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung
     
  • Di, 05.11.2019, 19:30, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg
    Sollen Roboter über Leben und Tod entscheiden?
    Kampfmaschinen der Zukunft und wie man sie verhindern kann
    Vortrag und Diskussion mit PD Dr. Jürgen Altmann
    Jürgen Altmann ist Physiker und Friedensforscher. Er ist Vorsitzender im Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und Internationale Sicherheit (FONAS e.V.) und Mitinitiator und stellvertretender Vorsitzender des International Committee for Robot Arms (ICRAC).
    PD Dr. Jürgen Altmann, Physiker und Friedensforscher, TU Dortmund, Fakultät Physik, Abt. Experimentelle Physik
    Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg und weitere Mitveranstalter
    Eintritt frei, Spenden erbeten
     
  • Do, 07.11.2019, 19:30 Uhr, Zeughaus, Hollsaal a, Zeugplatz 4, Augsburg
    "Die Kurden  - ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion"
    Lesung und Vortrag  mit Kerem Schamberger
    Erdogan kann die Kurden verfolgen, weil der Westen sein Bündnis mit dem Autokraten nicht gefährden will. Wer weiß um den Krieg, den die Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser »Terrororganisation« in ganz Europa auf die Straßen gehen. Die Verfolgung der Kurden ist in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und Ankara kann diesen Krieg heute auch führen, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut. Insbesondere Deutschland sieht diesen Krieg durch die Brille von Erdogan und lässt deshalb ein ganzes Volk im Stich. Welche Perspektiven und Möglichkeiten schlägt die kurdische Freiheitsbewegung für Demokratie und Menschenrechte vor? Wie setzt sie diese in Nordsyrien um? Kerem Schamberger wird in der Lesung auf die Gründungsgeschichte der türkischen Republik eingehen, aber auch auf die aktuelle Politik in der Türkei, Nordkurdistan und Rojava seit 2015.
    Kerem Schamberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München, Autor und politischer Aktivist.
    Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Courage Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Tür an Tür – miteinander wohnen und leben e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg
    Eintritt frei, Spenden erbeten
     
  • Sa, 09.11.2019, 11:00 Uhr, Treffpunkt am Eingang des Rathauses
    Augsburger Wege der Erinnerung
    Erinnerungsbänder und Stolpersteine zeigen den Weg zu markanten Orten der NS-Zeit in Augsburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren Hinweise zu Widerstand und zu Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung Augsburger Bürgerinnen und Bürger. An dem historischen Termin der Progromnacht 1938 bieten Mitglieder der „Erinnerungswerkstatt Augsburg“ und der „Initiative Stolpersteine für Augsburg und Umgebung“ einen ca. 2-stündigen Stadtrundgang an, der die Zeitgeschichte anhand verschiedener Biografien Augsburger Bürgerinnen und Bürger erkennbar werden lässt.
    Veranstalter: Erinnerungswerkstatt Augsburg, Initiative Stolpersteine für Augsburg und Umgebung
    Teilnahmegebühr: 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro
     
  • Mo, 11.11.2019, 19:30 Uhr, (Martinstag), St. Martin, Zirbelstr. 21, 86154 Augsburg
    St. Martin – nur ein Laternenheiliger?
    Zur Aktualität des Kriegsdienstverweigerers und Friedensbischofs aus Tours
    Andacht und Vortrag
    Referent: Wolfgang Krauß
    Landauf, landab wird der Heilige am Martinstag mit Laternenumzügen gefeiert. Oft wird dabei die Szene nachgespielt, als Martin – damals noch römischer Offizier –  am Stadttor von Amiens den Mantel mit einem Bettler teilt. Die Kinder lernen ihn als barmherzigen Soldaten kennen. Doch wer weiß davon, dass er 336 in Worms dem Kaiser den Kriegsdienst verweigert, als Bischof gegen die Verbrennung von „Ketzern“ protestiert, sich gegen kirchlichen und staatichen Machtmissbrauch einsetzt. Martin von Tours lebt und wirkt in der Wendezeit von der frühchristlich herrschaftskritischen Kirche zum mit Kaiser Konstantin beginnenden staatstragenden Christentum, das erst in unserer Zeit zu Ende geht. Der Abend fragt nach der Aktualität seines Lebenszeugnisses heute.
    Wolfgang Krauß ist Mitarbeiter der Mennonitengemeinde Augsburg. Er leitete 25 Jahre das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee bei Heidelberg und war verantwortlich für Friedensbildung, Konflikttransformation, sowie Projekte in Irak, Bosnien, Israel und Palästina. Mit dem Projekt „Die andere Reformation“ erinnert er an die Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts in Augsburg. Dabei geht es auch um die Verbindung politischer und spiritueller Aspekte eines Engagements für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.
    Veranstalter: Mennonitengemeinde Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg
    Eintritt frei, Spenden erbeten.
     
  • Di, 12.11.2019  19:30 Uhr, Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg
    Nordafrika und der Nahe Osten: Staatszerfall und neue Kriegsgefahr
    Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach
    Libyen ist seit der militärischen Intervention von drei NATO-Staaten als Staat gescheiterter, auch Sudan kommt seit der Abspaltung des Südens nicht zur Ruhe. Der Fortbestand der kriegszerstörten Staaten Syrien und Irak ist ebenfalls in Frage gestellt: von der Türkei, den Kurden und weiterhin auch von der Terrororganisation "Islamischer Staat". Zudem droht ein Krieg der USA gegen den schiitischen Iran. Dieser Krieg würde den gesamten Krisenbogen von Marokko bis Pakistan noch mehr destabilisieren und das Risiko einer militärischen Konfrontation zwischen den Großmächten USA und Russland erhöhen.
    Wer könnte zur Deeskalation beitragen? Welche Ziele verfolgt Deutschland und die EU? Welche Ambitionen hat die Großmacht China? Andreas Zumach gibt einen Überblick über die politischen Entwicklungen.
    Andreas Zumach, geboren 1954 in Köln, ist internationaler Korrespondent der Berliner "tageszeitung" (taz) und berichtet als freier Journalist seit vielen Jahren aus Genf über internationale Politik für diese und andere Zeitungen sowie für Rundfunksender. Seine Themen sind internationale Konflikte, Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Welthandelspolitik sowie UNO, NATO und andere multilaterale Institutionen. Er hat sich als exzellenter Kenner der Materie einen Namen gemacht.
    Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Tür an Tür – miteinander wohnen und leben e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg
    Eintritt frei, Spenden erbeten
     
  • Do, 14.11.2019, 19:30 Uhr; Zeughaus, Hollsaal b, Zeugplatz 4, Augsburg
    Die Stunde der Kalten Krieger – Vom INF-Vertrag zum neuen Wettrüsten
    Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung e.V
    Am 2. Februar 2019 kündigten die USA den INF-Vertrag zum Verbot landgestützter Mittelstreckenraketen (Reichweite 500 bis 5500km) auf. Nach einer sechsmonatigen Übergangsphase ist der Vertrag nunmehr Geschichte und damit zerbröselt auch eine der letzten zentralen Säulen der atomaren Rüstungskontrolle. Unmittelbar nach Ende des INF-Vertrages testete die USA bereits einen landgestützter Marschflugkörper mit einer Reichweite von über 500 km, der bereits zu Zeiten des INF-Vertrages entwickelt wurde.
     Für Europa wird die Stationierung konventioneller Mittelstreckenraketen erwogen. Aus Sorge vor den zu erwartenden Protesten wird die nukleare Option dieser Waffen verschwiegen.
    Droht nun eine erneute atomare Aufrüstung mit Mittelstreckenwaffen und ein Atomkrieg in Europa? Welche Rolle spielt der Konflikt USA-China bei der Kündigung des INF-Vertrages? Wird damit das Ende aller Rüstungskontrolle eingeleitet? Wie kann die neue Aufrüstungsspirale gestoppt werden?
    Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen.
    Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg.  Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg.
    Eintritt frei, Spenden erbeten
     
  • So, 17.11.2019, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Vor dem Wertachbrucker Tor (Wertachbrucker-Tor-Straße 14)
    Stadtbefestigung und Klosterkasernen – Die Anfänge der Augsburger Garnison im 19. Jahrhundert
    mit Gerhard Fürmetz und Serguei Soukharev
    Als Augsburg 1806 bayerisch wurde, erklärte das neue Königreich die Stadt zur Festung und errichtete eine starke Garnison. Die Festungseigenschaft bedingte, dass die Truppen innerhalb der Stadtmauern untergebracht werden mussten. Ehemalige Klöster wurden zu Kasernen, Stallungen und Lazaretten umfunktioniert, die alte Stückgießerei am Katzenstadel zur Geschützfabrik ausgebaut und der Fronhof als Paradeplatz genutzt, ab 1876 mit Siegesdenkmal. Heute ist dieses frühe Kapitel der Augsburger Militärgeschichte in Vergessenheit geraten. Ausgehend vom Wertachbrucker Tor erkunden wir die Orte, an denen die Augsburger Garnison im frühen 19. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Die Befestigungsanlagen im Norden der Innenstadt erinnern noch heute an die militärische Bedeutung Augsburgs.
    Veranstalter: GeschichtsWerkstatt Augsburg e.V.
    Teilnehmergebühr: 6,00 €, ermäßigt 4,00 €
  • Di, 19.11.2019, 18:00, Zeughaus, Zeugplatz 4, Augsburg
    Demokratieexport mit deutschen Waffen?
    Deutschland und die Europäische Union belegen zumeist die vorderen Plätze bei Waffenexporten. Wie vereinbart sich demokratisches Handeln mit Waffenexporten in Länder oder Regionen mit diktatorischen oder undemokratischen Regimen? Sicherheitstechnik kann Menschen vor Anschlägen schützen, wird aber gern eingesetzt, um Gewerkschafter zu inhaftieren oder Demokratiebewegungen zu unterdrücken. Wie vereinbart sich die Sicherung von Arbeitsplätzen mit der Unterdrückung gewerkschaftlicher Aktivitäten durch die Sicherheitsbehörden in den Zielländern? Des Weiteren soll der Frage nachgegangen werden, wie Waffenexporte sich auf die ständig steigende Zahl von Menschen auf der Flucht auswirken.
    Der Referent Stefan Dietl arbeitet vor allem im antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und ist seit seiner Ausbildung ehrenamtlich in der Gewerkschaft ver.di aktiv. Zur Zeit ist er unter anderem Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern. Er publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der linken Wochenzeitung Jungle World. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Klassen- und Gesellschaftsanalyse, Militär- und Friedenspolitik, die politische Rechte im Allgemeinen und die AfD im Besonderen.
    Veranstalter: DIE LINKE Augsburg

     
  • Mi, 20.11.2019, 19:00 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4,  Augsburg
    Todesmärsche - das letzte Gesellschaftsverbrechen der NS-Zeit
    Vortrag und Diskussion mit Dr. Martin Clemens Winter
    Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden auf Befehl Himmlers die nationalsozialistischen Konzentrationslager geräumt, um vor den herannahenden Befreiern das ungeheure Ausmaß der Verbrechen zu verbergen. Kein lebender Häftling sollte ihnen in die Hände fallen, die Todesorte gestreut werden. Die Häftlinge wurden von der SS auf mörderische Zugtransporte und Gewaltmärsche gezwungen, die sich in der Kriegsendphase mitten durch dörfliche und kleinstädtische Gesellschaften bewegten - die so genannten Todesmärsche. Martin Clemens Winter untersucht die Rolle der deutschen Bevölkerung während dieser KZ-Räumungstransporte, beschreibt die Ahndung dieses Massenverbrechens inmitten der "Volksgemeinschaft" durch alliierte und deutsche Behörden und zeigt Formen der Erinnerung in der Bundesrepublik und in der DDR auf.
    Dr. Martin Clemens Winter, Historiker, Leipzig, seine durch das Lager-Komitee Dachau ausgezeichnete Dissertation zum Thema erschien 2018
    Veranstalter: In Kooperation mit: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Buchhandlung am Obstmarkt, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Frauenbündnis gegen Rechts, Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V., Erinnerungswerkstatt Augsburg, Israelitische Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben, Jüdisches Museum Augsburg-Schwaben, Kulturreferat Stadt Augsburg Fachstelle Erinnerungskultur, Stolperstein-Initiative Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Augsburg
    Eintritt 5,- / 3,- Euro
     
  • Di, 26.11.2019, 19:30 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg
    Guter Hirte – Braune Wölfe, wie Zivilcourage gegen Rechts aussehen kann
    mit Wilfried Manneke
    „Nächstenliebe verlangt Klarheit“ entgegnet die Evangalische Kirche dem Rechtsextremismus. Wilfried Manneke dazu: „Wir können uns nicht vornehm heraushalten, wo wir rechtsextreme Meinungen hören. Wir müssen Stellung beziehen.“
    Wilfried Manneke: Pastor in der Südheide, Autor von „Guter Hirte – Braune Wölfe“, 2019, Vorsitzender der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ in der Evangelischen Landeskirche Hannovers. Der couragierte Pastor berichtet von seinen Erfahrungen mit rechtsextremistischen Menschen – trotz aller Anfeindungen und Drohungen per Email, auf Facebook und der Angriffe auf sein Wohnhaus in der scheinbar so idyllischen Südheide. Für sein jahrzehntelanges Engagement gegen Rechtsextremismus verlieh ihm der Zentralrat der Juden in Deutschland 2018 den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage.
    Veranstalter: Evangelisches Forum Annahof in Kooperation mit: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Augsburg (VVN-BdA), Volkshochschule Augsburg, Frankl-Forum Augsburg
    Eintritt: 6,00 / 4,00 Euro
     
  • Do, 28.11.2019,  18.30 Uhr, evang. Kirche St. Ulrich, Ulrichsplatz 19, Augsburg
    Ökumenisches Friedensgebet "Friedensklima"
    Veranstalter: pax christi, Evangelisch St. Ulrich
     
  • Do, 28.11.2019 19:30 Uhr, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg
    Rüstung mordet: Deutsche Waffen im Jemen-Krieg
    Vortrag und Diskussion mit Jakob Reimann
    Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt: Dieser Demospruch der Friedensbewegung ist leider immer noch aktuell, wie der Krieg im Jemen zeigt. Eine Koalition unter Führung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate führt ihn gegen die sogenannten Houthi-Rebellen, vor allem aber gegen die jemenitische Bevölkerung. Denn die vom Westen gestützte Kriegsallianz verwendet auch deutsche Waffen für das Morden im Jemen, wo laut den Vereinten Nationen die „größte humanitäre Katastrophe der Welt“ wütet.  Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe des Krieges, die vielschichtigen Interessen aller Beteiligten und die katastrophalen Folgen für die Menschen im Jemen. Er zeigt auch die doppelten Standards der deutschen Politik auf, die in der Rhetorik zwar gerne auf Frieden und Menschenrechte pocht, diese aber bereitwillig eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen unterordnet, oder sogar als Vorwand für eigene Militäreinsätze missbraucht.
    Der Referent Jakob Reimann kennt die Region aus seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit als Biochemiker an der Universität in Nablus. Er hat im eigenen Blog justicenow.de und in Publikationen wie dem Freitag, der Graswurzelrevolution oder der ak – analyse und kritik eine Vielzahl von Artikeln über den Krieg im Jemen veröffentlicht.
    Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg
    Eintritt frei, Spenden erbeten
     
  • Sa, 30.11.2019, 19:00 Uhr, Bürgerhaus Pfersee, Cafeteria,  Stadtberger Str. 17, Augsburg
    40 Jahre Augsburger Friedenswochen
    Es ist kaum zu glauben, dass die Friedenswochen in Augsburg bereits seit 40 Jahren durchgeführt werden. Wir wollen diesen Anlass nützen, um Mitglieder der Augsburger Friedensinitiative und befreundeter Organisationen als Zeitzeugen, die teilweise von Anfang an dabei waren berichten zu lassen. Diese mehr oder manchmal auch weniger ernsten Erinnerungen sind sicher interessant und hoffentlich auch unterhaltsam für viele die sich mit Friedensarbeit beschäftigen.
    Anschließend wollen wir gemeinsam den Abschluss der Friedenswochen mit weiteren Gesprächen, gutem Essen und Getränken ausklingen lassen
    Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI)

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AFI-Treffen

Einladung zur AFI-Sitzung  (Download als PDF)

am Dienstag, den 1. Oktober 2019  um 19:30 Uhr

im Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17, Augsburg

Vorgeschlagene Tagesordnung:

  1. Aktuelles Thema

  2. Einschätzung zurückliegender Veranstaltungen
    18.09.2019 Veranstaltung zu Jemen mit Rasha Jarhum
    20.09.2019 Teilnahme an der Globalen Umweltdemo

  3. Redaktionsschluss Friedenswochen
    Besprechung der einzelnen Veranstaltungen
    AFI-Veranstaltungen
    Do, 07.11.2019, 19:30 Uhr, Die Kurden - Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion
    Di, 12.11.2019 , 19:30 Uhr, Nordafrika und der Nahe Osten, mit Andreas Zumach
    Do, 14.11.2019, 19:30 Uhr; Vom INF-Vertrag zum neuen Wettrüsten, mit Jürgen Wagner
    Do, 28.112019, 19:30 Uhr, Deutsche Waffen im Jemen-Krieg, mit Jakob Reimann
    Sa, 30.11.2019, 19:00 Uhr, 40 Jahre Augsburger Friedenswochen
    Werbung
    Flugblattausgabe am Dienstag, 15.10.2019 um 19:30 Uhr im Annacafe

  4. Broschüre „Viertes Jahrzehnt Friedensarbeit in Augsburg“

  5. Beteiligung bei "Augsburg handeln"  

  6. Sonstiges

Friedenswochen

Beim nächsten Treffen wollen wir über die einzelnen Veranstaltungen sprechen. Es wäre schön, wenn die an den Friedenswochen teilnehmenden Organisationen vertreten wären.
Bis zum Redaktionsschlusses des Friedenswochen-Programmblattes beim nächsten AFI-Treffen benötigen wir folgende Informationen (soweit noch nicht eingereicht):
Datum, Uhrzeit, Veranstaltungsort, Titel der Veranstaltung, evt. Referenten, Kurze Beschreibung (3-5 Zeilen), evt. Eintrittspreise, Name des Veranstalters (Organisation).
 
Die Ausgabe der Flugblätter mit dem Programm der Friedenswochen erfolgt
am Di, 15.10.2019 um  19:30 Uhr im Annacafe, Im Annahof 4

Mit solidarischen und friedlichen Grüßen

AFI-Arbeitsausschuss

Karl Augart      Gerda Heinzmann      Klaus Länger      Rainer Nödel      Rosi Schulz       Klaus Stampfer

Bankverbindung: AFI Sonderkonto Karl Augart, IBAN DE73720500000250441912, BIC AUGSDE77XXX


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